Sprengung vor Sassnitz bedroht Ostsee-Schweinswale

von | BUND/NABU/GSM/GRD | Sassnitz/Rügen | 28. September 2007

Naturschutzverbände protestieren gegen die für den 2. Oktober geplante Sprengung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg vor der rügenschen Ostseeküste bei Sassnitz. Nach Ansicht der Verbände (BUND Mecklenburg-Vorpommern, NABU, GSM/Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere und GRD/Gesellschaft zur Rettung der Delphine) gefährdet die Sprengung die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in vorpommerschen Gewässern.

Bereits am 14. März wurde vor Sassnitz eine 500 kg Fliegerbombe gesprengt. Als Antwort auf ihre Protestbriefe erhielten die Verbände von Umweltminister Dr. Till Backhaus (Mecklenburg-Vorpommern) die Zusicherung, man werde sich bemühen, Möglichkeiten zum Schutz des Lebensraums Ostsee und der in der Ostsee lebenden Arten bei erforderlichen Munitionssprengungen umzusetzen. Ein Sprecher des Landes-Innenministeriums betonte, Sprengungen in der Ostsee seien die absolute Ausnahme. Es sieht bislang nicht danach aus, dass dieser Rhetorik auch Taten folgen kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

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Delfine in der Ostsee gesichtet

von | meeresmuseum | Stralsund | 27. September 2007

Die Besatzung des Bundespolizeischiffs BP21 Bredstedt beobachtet Delfine in der Ostsee. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Mutter-Kalb-Paar. 

Delfine in der Ostsee- Titel in BildDelfine in der Ostsee- Titel in Bild

Eine sensationelle Beobachtung hat das Bundespolizeischiff BP21 "Bredstedt" des Bundespolizeiamtes See der zuständigen Inspektion aus Warnemünde dem Deutschen Meeresmuseum gemeldet. Bereits am Sonntag, dem 23. September, waren in der Zeit von ca. 11 bis 15 Uhr zwischen Darßer Ort und Hiddensee zwei Delfine gesichtet worden. Diese für die Ostsee äußerst seltene Beobachtung während einer Streifenfahrt wurde per Fotoapparat dokumentiert und die Bilder zur Auswertung an das Deutsche Meeresmuseum weiter geleitet. 

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Delfinmassaker in Japan

von | cetacea.de | Wittmund | 23. September 2007

Weltweiter Protest gegen das Delfinmassaker in Japan. Tierschützer rufen für den 25. September zum Protest vor japanischen Botschaften auf.

Jedes Jahr verstören die blutigen Szenen der japanischen Delphin-Treibjagden die Tierfreunde in aller Welt. An zahlreichen Plätzen im Internet lassen sich Film- und Photodokumentationen finden, die Eindrücke vom Umgang der Fischer mit den Delphinen zeigen. Obwohl Einschüchterungsversuche der Fischer Film- und Fotoaufnahmen verhindern sollen, gelingt es verdeckt arbeitenden Journalisten immer wieder, Bilder aufzunehmen, die belegen, dass der Fang noch immer mit ausserordentlicher Brutalität durchgeführt wird.

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Island zwischen Whale Watching und Walfang 

von Jörg Ratayczak | cetacea.de | | 19. September 2007

Deutlich weniger Zwergwale als im Vorjahr sahen Walsafariunternehmen in ihrem Beobachtungsgebiet Faxaflói, der grössten Bucht Islands vor den Toren der Hauptstadt. Ein Dorn im Auge sind den Anbietern dabei die Zwergwalfangboote. Wiederholt jagen jene auch in diesem Jahr in Walsafarigebieten rund um Island. von JÖRG RATAYCZAK Der Zwergwal, kleiner Bruder des berühmten Blauwals, zeigt vielfältige Verhaltensweisen gegenüber … Weiterlesen

Klaus Barthelmess (2007): The Arts of Modern Whaling.

von | | | 13. September 2007

Unter den Nutzern dieser Website sind sicherlich etliche, die sich für die Kunstgeschichte des Wals und des Walfangs, aber auch für die Technikgeschichte des modernen Walfangs interessieren. Einzelne mögen auch Kunst und Erinnerungsstücke davon sammeln.