Peru: Delfine in Gefahr

von | arte | Strasbourg | 24. November 2007

Der Delfinbestand Perus ist gefährdet. Das gilt nicht nur für die Meeresdelfine, sondern vor allem für die äußerst seltenen rosa Flussdelfine der Regenwaldregionen. Trotz offiziellem Fangverbot werden in Peru nach Schätzungen der peruanischen Umweltorganisation "Mundo Azul" jährlich mindestens 20.000 Meeresdelfine getötet – zum menschlichen Verzehr und als Fischköder. Arte sendet dieser Tage einen Film von Uli Pförtner über die Delfine Perus.

Für die Fischer ist der Delfinfang eine wichtige Einnahmequelle. Dass lebende Delfine allerdings viel mehr Geld einbringen könnten, wollen der deutsche Biologe Stefan Austermühle und seine peruanische Frau Nina Pardo beweisen. Sie propagieren Delfintourismus statt Delfinfang.

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Japan setzt Buckelwale auf Abschussliste

von | pte | London/Tokio/Wien | 19. November 2007

Offensichtlich können internationale Proteste nichts gegen die japanischen Pläne zur Jagd auf die Meeressäuger bewirken. Die Walfangflotte, die am Sonntag aus dem japanischen Hafen Shimonoseki ausgelaufen ist, soll in diesem Südsommer bis zu 1.000 Wale erlegen – darunter auch die seit Mitte der 1960er-Jahre unter Schutz stehenden Buckelwale.

Japans Walfang steht auch in diesem Jahr wieder unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Untersuchung – eine Lüge, wie Umweltgruppen weltweit immer wieder betonen. Buckelwale wurden bis 1960 derart intensiv gejagt, dass die Tiere vom Aussterben bedroht waren. Daraufhin wurde ein Stopp des kommerziellen Walfangs beschlossen. Seit 1986 gibt es in Japan erneut Walfangschiffe, die im Namen der Wissenschaft Jagd auf Wale machen.

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Alle Jahre wieder: Japans Walfangflotte läuft aus…

von | GSM | Quickborn | 18. November 2007

Kaum hat Japan seinen Walfang in der nördlichen Hemisphäre beendet, läuft Japans Fangflotte in Richtung Antarktis aus. 850 Zwergwale 50 Finnwale und seit dieser Saison 50 Buckelwale stehen auf der Abschussliste. Sie sterben im Namen der Wissenschaft, wie Japan seinen Walfang seit über 20 Jahren begründet.

Der Fang zu kommerziellen Zwecken ist durch die Internationale Walfang-Kommission (IWC) seit 1986 verboten ist. Sonderregelungen gibt es für den Fang indigener Völker, wie  Grönlands, Alaskas und Russlands – und für die Wissenschaft. „Allerdings sind unter Forschungsfängen kleine Mengen zu verstehen und nicht eine Quote, die geeignet ist, den kommerziellen Walfang über Wasser zu halten,“ kommentiert die GSM-Vorsitzende Petra Deimer.

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NABU informiert im Internet über Schäden durch Altmunition in Nord- und Ostsee

von | NABU | Bonn | 13. November 2007

Zwischen 400.000 und 1,3 Millionen Tonnen Munition werden als gefährliches Erbe zweier Weltkriege am Grund von Nord- und Ostsee vermutet. Auf einem ganztägigen Symposium von NABU, Gesellschaft zur Rettung der Delphine GRD und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM über neue Methoden zur Munitionsbeseitigung in Nord- und Ostsee hatten Experten am 19. Oktober 2007 in Kiel bestätigt, dass eine schadlose Beseitigung von Rüstungsaltlasten im Meer auch ohne Sprengung möglich ist. Zusammenfassungen der Vorträge und Präsentationen einschließlich der Ergebnisse der Diskussion sind jetzt unter www.NABU-Meeresschutz.de zu finden.

Damit steht Interessierten erstmals im Internet ein umfassendes Informationsangebot über Umweltauswirkungen von Altmunition im Meer und deren umweltfreundliche Beseitigung zur Verfügung.Ergänzt wird die Darstellung um spezielle Informationen und Fragestellungen zur Rüstungsaltlast *Kolberger Heide" in der Kieler Außenförde.

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Vortrag in Hannoversch Münden: „Wie der Narwal nach Münden kam…“

von | Walwerk | Hannoversch Münden | 6. November 2007

Als Historikerin und Architektin haben sich Karin Gille-Linne und Sandra Juwig zusammengetan, ein Thema näher zu beleuchten: Meermonster, Meereseinhörner und Narwale im Fachwerk Hann. Mündens. Für den 22. November laden sie zum Vortrag ein.

Walwerk

Photo, © Karin Gille-Linne

Haben Sie schon mal ein Einhorn gesehen? Kennen Sie den Narwal vom Polarkreis? Und kennen Sie die Meereseinhörner aus Hann. Münden?

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