Experte kritisiert Mythos der Walfänger „Wale fressen zu viel Fisch“

von | WDCS | München | 13. Dezember 2007

Internationale Experten üben erneut Kritik an der von der isländischen und japanischen Walfanglobby fortwährend genutzten Theorie, dass Wale zu viel Fisch fressen und Walbestände aus diesem Grund bejagt werden müssen, um die Walpopulationen gering zu halten. In seinem von der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS heute veröffentlichten Bericht „Iceland, Whaling and Ecosystem-based Fishery Management“ fordert der Meeresforscher Dr. Peter Corkeron die Regierungen Islands und anderer Walfangnationen auf, diesem Märchen abzuschwören und selbst die Führung in der Entwicklung zu einem nachhaltigen Fischereimanagement zu übernehmen.

Corkeron Report: Iceland, Whaling and Ecosystem-based Fishery ManagementIn dem Bericht fokussiert Dr. Corkeron auf die Evaluierung des isländischen Fischereimanagements und zeigt auf, wie Hypothesen für politische Zwecke manipuliert und missbraucht werden. Darüber hinaus kritisiert Corkeron die im Rahmen des so genannten „wissenschaftlichen Walfangprogramms Islands“ durchgeführten Studien.

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