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Ein paar Worte zu Beginn
Seit gegen Ende der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts klar wurde, dass der Mensch bald dazu imstande sein wird, Organismen durch Manipulation ihres Genoms exakt auf seine Bedürfnisse (Gewinnung von Pharmaka, Optimierung von Nutztieren und -Pflanzen) zurechtzuschneidern, sind in regelmäßiger Folge ethisch-moralische Diskussionen über unsere Berechtigung, dieses Potenzial auch wirklich in der Praxis auszunutzen, entbrannt. Diese Diskussionen waren und sind oft einerseits dadurch geprägt, dass unbedarfte und schlecht informierte BürgerInnen sehr emotional reagieren, da sie die Techniken und ihre Möglichkeiten nicht verstehen und deshalb auch große Angst vor deren Missbrauch hegen. Solche Bedenken sind fürwahr nicht unberechtigt. Auf der einen Seite kann die Gentechnik von großem Nutzen für die Menschheit sein (siehe oben), auf der anderen Seite erlauben Techniken, die im Umfeld der Gentechnik entwickelt wurden (selbst aber nicht unter den Begriff Gentechnik fallen), mittlerweile in immer zuverlässigerer Weise eine Durchleuchtung menschlicher Individuen bezüglich deren Krankheitsanfälligkeit und bestimmter Fähigkeiten, was in Hinblick auf Krankenkassenbeiträge oder Einstellungschancen für einen bestimmten Job von Relevanz sein könnte. Einige (Gott sei Dank nur wenige) WissenschaftlerInnen, denen der Erkenntnisgewinn und die Experimentierfreudigkeit über alles, insbesondere über ethisch/moralische Bedenken geht, schüren dabei den Eindruck des "Normalbürgers" vom gewissenlosen besessenen Wissenschaftler á la Frankenstein. Dies soll jedoch nicht Thema des vorliegenden FLUKE Artikels sein. Hier möchte ich den LeserInnen lediglich einen Eindruck davon vermitteln, wie im Umfeld der Gentechnik entwickelte, moderne Techniken der Genomanalyse heutzutage positiv dazu beitragen, für den Schutz der Wale (und auch anderer Tiere) wichtige Erkenntnisse zu erbringen.
-> Teil 2/9
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Dieser Artikel ist ursprünglich in Heft 05 (1/2002) der Zeitschrift Fluke erschienen. Wir danken dem Autoren Hans-Jürgen Mägert und dem Herausgeber der Fluke, Alfred Schmidt, den Artikel an dieser Stelle wiedergeben zu können.
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