Pfiffe mit Sinn. Von der Entschlüsselung von Orca-Lauten

von | FAU | Erlangen | 25. Oktober 2020

Wie funktioniert die Sprache der Orcas? Das fragt sich ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Um herauszufinden, wie die Wale kommunizieren, analysieren die Forscherinnen und Forscher Tonaufnahmen mithilfe von Deep Learning und vergleichen diese mit dem Verhalten der Tiere. Am 29. Oktober zeigt 3sat eine Dokumentation zu dieser Forschung.

Schweinswale: Totfunde an europäischen Küsten zusammenhängend untersucht

von Cetacea.de | Universität Utrecht | Utrecht | 8. September 2020

Seit 1990 wurden mehr als 16.000 tote Schweinswale, darunter 2600 an britischen Stränden, an Europas Küsten rund um die Nordsee gefunden. Dies geht aus einer neuen internationalen Studie hervor, die von der Universität Utrecht in den Niederlanden zusammen mit neun weiteren Einrichtungen durchgeführt wurde.

Schweinswalzählung in der Ostsee

von | TiHo | Hannover | 22. Juli 2020

Wissenschaftler des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) haben gemeinsam mit dem Institut für Biowissenschaften der Universität Aarhus in Dänemark und dem Naturkundemuseum Stockholm in Schweden, Beobachtungsflüge über der westlichen Ostsee, der Beltsee und dem Kattegat durchgeführt. Ziel ist es, die Verbreitung und Häufigkeit der in diesen Gewässern … Weiterlesen

Schiefe Schädel: Die Evolution verändert Zahnwalschädel

von | NHM | London | 11. Juli 2020

Forscher, unter anderem aus dem Natural History Museum in London, haben festgestellt, dass die Schädel von Zahnwalen im Laufe der Zeit immer asymmetrischer geworden sind. Die frühen Vorfahren lebender Wale zeigen dagegen eine deutlichere Ähnlichkeit der Schädelhälften. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die zunehmende Schiefe mit besserer Fähigkeit zur Echolokation einhergeht.

Wie ging das nochmal? Delfine lernen von Artgenossen

von Wild & Krützen | Universität Zürich | Zürich | 25. Juni 2020

Delfine erlernen neue Techniken zum Beutefang nicht nur von ihren Müttern, sondern auch direkt von ihren Gefährten. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich von mehr als 1’000 Tümmlern in der westaustralischen Shark Bay. Die Meeressäuger verfügen damit über ähnliche kulturelle Verhaltensweisen wie Menschenaffen. Delfine wenden zum Teil aussergewöhnliche Techniken an, um an Futter zu … Weiterlesen

Die Atlantischen Nordkaper sind in schlechter Verfassung

von | WHOI | | 26. April 2020

Nordkaperkuh und Kalb

Die gefährdeten Atlantischen Nordkaper sind in einer viel schlechteren körperlichen Verfassung als ihre Artgenossen auf der Südhalbkugel. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI) und Kollegen. Das internationale Forschungsteam unter der Leitung von Fredrik Christiansen von der Universität Aarhus in Dänemark veröffentlichte seine Ergebnisse am 23. April 2020 in der Fachzeitschrift Marine Ecology Progress Series.

Lärm im Speisesaal: Auch neue Sonartechnik stört Pottwale bei der Nahrungsaufnahme

von | University of St Andrews | St Andrews | 9. April 2020

Aktuelle Untersuchungen unter der Leitung der Universität von St. Andrews zeigen, dass eine neuartige Sonartechnik für Pottwale genauso störend ist wie die vorhandene Sonartechnologie. Pulsierendes Sonar wird seit Jahren von Seestreitkräften auf der ganzen Welt eingesetzt und die Auswirkungen auf Meeressäuger sind hinlänglich bekannt. Untersuchungen zur Auswirkung des neuen kontinuierlichen Sonars fehlten bisher. Nun hat … Weiterlesen

Schnabelwale koordinieren Tieftauchgänge, um Schwertwalen auszuweichen

von JH | cetacea.de | Wittmund | 9. Februar 2020

Gruppen von Schnabelwalen reduzieren das Risiko einer Schwertwalattacke durch extreme Tauchsynchronisation berichtet eine Studie im Fachmagazin Scientific Reports. Dieses Verhalten ist von anderen tief tauchenden Walen nicht bekannt. Damit erweisen sich Schwertwale einmal mehr als Evolutionstreiber für andere Walarten.

Schwertwale – Wanderung zwischen Island und Genua nachgewiesen

von Marie-Thérèse Mrusczok | Orca Guardians | Grundarfjördur, Westisland | 22. Dezember 2019

Eine kleine Gruppe von Schwertwalen hält sich Anfang Dezember tagelang im Hafen von Genua auf. Weil ein Weibchen ein totes Kalb trägt, gehen die Bilder dieser Wale um die Welt. Die auf Island arbeitende Forscherin Marie-Thérèse Mrusczok identifiziert die Schwertwale anhand von Fotos und entdeckt alte Bekannte aus isländischen Gewässern. Damit ist eine der längsten Migrationen von Schwertwalen nachgewiesen.