Weibliche Nordkaper zu schützen ist Schlüssel für Rettung der Art

von Shelley Dawicki | NOAA Fisheries | Woods Hole, MA | 9. November 2018

Warum wächst der Bestand der vom vom Aussterben bedrohten Nordkaper des Nordatlantiks weit langsamer als der der Südkaper, einer Schwesterart? Beide Arten wurden vom kommerziellen Walfang bis fast an die Ausrottung gebracht. Forscher von NOAA Fisheries und Kollegen haben diese Frage genauer untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Erholung der Art am besten durch den Schutz der Nordkaperkühe gelingt.

Vermutung bestätigt: Ostsee-Schweinswale bilden zwei getrennte Bestände

von Ruth Schedlbauer | BfN | Bonn - Vilm - Potsdam | 21. August 2018

Ein Forschungsvorhaben der Universität Potsdam hat bestätigt, dass die seltenen Schweinswale in der Ostsee zwei genetisch getrennte Sub-Populationen bilden. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um die Gefährdungssituation der Tiere in der Ostsee einschätzen und entsprechend handeln zu können. Zu den Gefährdungen gehören unter anderem Unterwasserlärm und Fischerei. Gefördert und fachlich begleitet wurde das Forschungsvorhaben durch das Bundesamt für Naturschutz.

Tag des Ostseeschweinswals | Fischerei muss handeln

von Britta König | wwf | | 18. Mai 2018

Schweinswal

Angesichts des Internationalen Tags des Ostseeschweinswals am 20. Mai fordert der WWF einen besseren Schutz der bedrohten Meeressäugetiere. Höchstens 500 Schweinswale gibt es noch in der zentralen Ostsee und sie haben täglich mit Bedrohungen durch Fischerei und Lärmbelastungen zu kämpfen. Auch in der westlichen Ostsee ist ihr Bestand rückläufig. Kein einziges der ausgewiesenen Schutzgebiete stellt … Weiterlesen

Schutzbemühungen erfolgreich: Mehr Mekong-Delfine gezählt

von | wwf | Berlin | 23. April 2018

Gute Nachrichten aus Kambodscha: Der Bestand der stark bedrohten Mekong-Delfine hat sich nach einem jahrzehntelangen Rückgang erstmals wieder erhöht. Wie ein Zensus des WWF und der kambodschanischen Regierung ergab, stieg ihre Zahl innerhalb von zwei Jahren von 80 auf 92 Individuen. Als Hauptgründe nennen die Umweltschützer den erfolgreichen Kampf gegen illegale Fischerei und die Entfernung von Stellnetzen mit einer Gesamtlänge von fast 360 Kilometern, in denen sich die Tiere verfangen und dann ertrinken.

Spektakuläre Bilder: Der Blaue Planet startet im deutschen Fernsehen

von Jan Herrmann | WDR / Cetacea.de | | 16. Januar 2018

Leuchtende Tiefsee, extreme Küstenregionen, faszinierende Korallenriffe: Die ARD zeigt ab dem 19. Februar montags von 20.15 bis 21.00 Uhr die beeindruckende sechsteilige BBC/WDR-Dokuserie „Der Blaue Planet“. Das Publikum erwartet eine magische Reise in die Welt der Meere und ihrer Bewohner, zu der die Musik von Hollywood-Legende Hans Zimmer und die Erzählweise von Schauspieler Axel Milberg erheblich beitragen.

Großer Erfolg in Großbritannien

Die Ausstrahlung von Blue Planet II hat ab Oktober 2017 in Großbritannien für großes Interesse gesorgt. Die einzelnen Episoden hatten jeweils mehr als 10 Millionen Zuschauer. Das Medienecho war enorm. Nun kommt die Naturdokumentation nach Deutschland.

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Riskanter Rettungsversuch für letzte Vaquitas

von Britta König | WWF | Hamburg | 12. Oktober 2017

Trainierte Delfine sollen bedrohte Schweinswale orten / WWF befürwortet temporäre Reservate als „letzten Ausweg“
Es ist ein großes Wagnis und wohl die letzte Chance für den kleinsten Wal der Welt: Heute startet eine bisher einmalige Fang- und Rettungsaktion der mexikanischen Regierung, um die letzten Vaquita-Schweinswale vor dem Aussterben zu bewahren.

Warnsignale für Schweinswale

von | wwf | Kiel/Neumünster/Hamburg | 24. April 2017

Heute werden an schleswig-holsteinische Fischer, die die „Freiwillige Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und Tauchenten“ unterzeichnet haben, 1.500 sogenannte PALs (Porpoise Alert) ausgegeben. Sie sollen im Rahmen eines mehrjährigen Praxistests auf ihre Tauglichkeit und Verträglichkeit geprüft werden.

Tierschutz auf hoher See

von | hsu | Hamburg | 18. Januar 2017

Mit einer Weiterentwicklung des passiv-akustischen Monitorings (PAM) ist es Wissenschaftlern der Helmut-Schmidt-Universität erstmals gelungen, Anzahl und Art verschiedener Meeressäuger unter Wasser in Echtzeit zu bestimmen.

„Damit könnten beispielsweise Besatzungen von Fischtrawlern jederzeit beobachten, wie sich Wale oder Delfine in ihrer Umgebung bewegen und sie so gezielt umgehen“, sagt Carlos de Obaldía (30), Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Allgemeine Nachrichtentechnik. Auch in stark frequentierten Wasserstraßen wären Meeressäuger mit dieser Technik weitaus besser geschützt. Notwendig sind dazu neben einem Hydrophon lediglich ein digitaler Hochfrequenz-Empfänger (softwaredefiniertes Radio, SDR) und eine frei verfügbare Software.

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Akustisches Warngerät PAL schützt Schweinswale vor Stellnetzen

von | thünen | Rostock | 28. Dezember 2016

Immer wieder kommt es vor, dass sich Schweinswale in der Ostsee in Stellnetzen von Fischern verfangen und ertrinken. Ein neues Warngerät hat jetzt nach mehrjährigen Versuchsreihen sehr vielversprechende Ergebnisse geliefert: Die Schweinswal-Beifänge ließen sich in der westlichen Ostsee mithilfe dieses Geräts um mehr als 80 % verringern. Im Dezember 2016 stellte das Entwicklungs- und Erprobungsteam der Firma F3 (Heikendorf) gemeinsam mit TB Conrad (Schwedeneck) und dem Thünen-Institut für Ostseefischerei (Rostock) die Ergebnisse im Schleswig-Holsteinischen Umweltministerium (MELUR) in Kiel vor.

WWF erklärt Mekong-Delfin in Laos für de-facto ausgestorben

von | wwf | Bangkok/Berlin | 31. Oktober 2016

Der stark bedrohte Irawadi-Delfin hat seinen Kampf ums Überleben in Laos offenbar verloren. Der WWF erklärte die Art in dem ostasiatischen Land für de-facto ausgestorben. Allein in diesem Jahr sei die Population, die in Laos ausschließlich im Mekong-Fluss beheimatet ist, erneut um die Hälfte geschrumpft auf nun lediglich drei Individuen. „Für die verbliebenen Delfine gibt … Weiterlesen