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Ocean Sounds
www.ocean-sounds.com
Seit August 2005 gibt es das Projekt Ocean Sounds, das Walforschung und Öffentlichkeitsarbeit verbinden soll. Die Gründerin von Ocean Sounds, die Biologin Heike Vester, erforscht die norwegischen Schwertwale. Zur Zeit arbeitet sie an Ihrer PhD Arbeit über die Laute dieser Wale und die möglichen Auswirkungen von Bootslärm. Dem Thema der Arbeit entsprechend findet man auch MP3 Tonbeispiele auf der Website.
Im Ocean Sounds Science Center soll es Arbeitsmöglichkeiten für Forscher geben. Das Zentrum ist in einem grossen Haus in Henningsvaer auf den Lofoten untergebracht.
Der Öffentlichkeit werden Vorträge, Ausstellungen und Führungen angeboten. Künstler bekommen im Ocean Sounds Science Center ein Forum für ihre Arbeiten. Touristen können im Rahmen von Ecovolunteering-Programmen einmalige Erlebnisse mit den Walen bekommen und gleichzeitig die wissenschaftliche Arbeit unterstützen.
[zuletzt besucht: 15.03.2006]
Institute of Marine Research
http://www.imr.no
Das norwegische Meeresforschungsinstitut IMR in Bergen hält eine Arbeitsgruppe zu marinen Säugern. Diese Arbeitsgruppe um den Wissenschaftler Tore Haug beschäftigt sich mit sehr konkreten Forschungsthemen, die dem Management der Robben- und Walvorkommen dienen sollen. So steht unter den Walen insbesondere der von norwegischen Walfängern bejagte Zwergwal im Mittelpunkt der Untersuchungen. Vor einigen Jahren gab es eine Untersuchung zur Interaktion zwischen Schwertwalen und Heringen zu der sich Informationen auf der Website finden lassen (
the herring - killer whale interaction project). Das Publikationsverzeichnis enthält einige Dokumente, die sich mit Walen beschäftigen.
[zuletzt besucht: 15.03.2006]
Grønlands Naturinstitut
http://www.natur.gl/Default.asp?lang=dk
Das Internetangebot des grönländischen Naturinstituts liegt in grönländischer und dänischer Sprache vor. Wer sich in einer dieser Sprachen durch's Internet bewegen kann, findet hier Informationen über Narwale (narhvaler, Qilalugaq qernertaq), Belugas (hvidhvaler, Qilalugaq qaqortaq) und andere arktische Meeressäuger. Der Wissenschaftler Mads Peter Heide-Jørgensen ist auf Grönland für die Walforschung zuständig und ist an vielen Erkenntnisfortschritten über arktische Wale beteiligt. Die Website bietet Forschungs-Nachrichten und Statusberichte.
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Marine Research Institute (MRI)
http://www.hafro.is/index_eng.php
Von den über 100 jährlichen Forschungsaufgaben des isländischen Meeresforschungsinstituts beschäftigen sich derzeit nur wenige mit den Walen, noch dazu handelt es sich zumeist um letale Forschung. Der Zweijahresplan aus dem Jahr 2003 umfasst den Fang von Zwergwalen, Finnwalen und Seiwalen. Besonder hilfreich ist das Marine Animal Dictionary, das Walnamen in zehn verschiednen Sprachen anzeigt. Die durchsuchbare Bibliographie mit über 3000 Institutsveröffentlichungen enthält zahlreiche Angaben zu Walstudien. An vielen war der Institutsdirektor Jóhann Sigurjónsson beteiligt.
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The ID-catalogue of sperm whales identified off Andenes, Norway
http://www.tmbl.gu.se/physeter/physeter.html
Zu den wichtigen Verfahren der Walforschung zählt die Photoidentifikation. Körperteile von Walen, die sich individuell unterscheiden (z.B. Fluken oder Finnen), werden photographiert und begleitet von Beobachtungsdaten in einen Katalog eingefügt. Nach Jahren kontinuierlicher Beobachtung, bildet sich ein Kenntnisstand von Aufenthaltsorten, -dauer und Verhalten am Aufenthaltsort.
Die Fluken der Pottwale, die sich am Kontinentalschelf bei Andenes, Nordnorwegen aufhalten, sind von Bord der Whalewatching Boote von Hvalsafari A/S von 1987 bis 2000 photographiert und in einen Katalog eingefügt worden. Aus zehntausenden von Einzelaufnahmen ergab sich ein Bild von knapp 400 Pottwalen, die in dieser Region vorkommen.
Als Teilnehmer einer Whale Watching Tour kann man nun seine eigenen Bilder von Walfluken mit den Bildern der Datenbank vergleichen und erhält vielleicht einzigartige Informationen über seine Photo-Objekte.
Dieser Katalog ist ein Teil des North Atlantic and Mediterranean Sperm Whale Catalogue
, der ein Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaftlern aus neun europäischen Beobachtungsgebieten darstellt.
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- Ministry of Fisheries and Maritime Affairs (FO)
- The Faroese Museum of Natural History (FO)
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