Jahresarchiv für 2010

Bronzeplakette für den Walfängerfriedhof

Bonn/Leer, 15. April 2010 (Ostfriesland Touristik)

Ortskuratorin überbringt die Plakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auf Borkum

Eine Bronzetafel für den Walfängerfriedhof in Borkum überbringt Dörte Lossin, Ortskuratorin Oldenburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) am Freitag, den 16. April 2010 um 11.00 Uhr an Gregor Ulsamer vom Heimatverein der Insel Borkum e.V. Mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ wird so auch nach den Baumaßnahmen an vorbildlichen Projekten das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale sichtbar bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren.

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Auf der Spur der Schweinswale in der Weser

Wittmund, 3. April 2010 (cetacea.de)

LOGO GRDDie Gesellschaft zur Rettung der Delfine ruft zur Meldung von Schweinswalsichtungen in der Weser auf. Zwei akustische Detektoren in der Weser sollen das Vorkommen von Schweinswalen auch wissenschaftlich auswertbar festhalten.

Im Mai 2006 hat die Gesellschaft zur Rettung der Delfine GRD in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde Brake das Projekt “Schweinswale in der Weser” ins Leben gerufen. Dieses Jahr sollen die Sichtungen fortgesetzt werden. Dafür bittet die GRD alle Wesertouristen, Spaziergänger und Bootsfahrer, Schweinswale zu melden.

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Radiotipp: Umleitung für Schweinswale

Wittmund, 1. April 2010 (wdr5)

Hilfe für unsere heimische Walart

Jedes Jahr verheddern sich Tausende von Schweinswalen in Fischernetzen. In der Ostsee hat sich der Bestand dieser scheuen Tiere in den letzten Jahren halbiert. Auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen sie als “stark gefährdet”.

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ECS-Konferenz: Welcher Fisch ist der richtige?

Stralsund, 24. März 2010 (cetacea.de)

Bei der Untersuchung von Walen und ihrer Einbettung in ein Ökosystem ist die Kenntnis um die Ernährung von besonderer Bedeutung. Auf eine Antwort nach der Frage “Was frisst der Wal?” hat sich ein niederländisches Team um Okka Jansen gemacht.

Es gibt mehrere Möglichkeiten die Nahrungszusammensetzung von Kleinwalen herauszufinden. Offensichtlich scheint es, einfach nur im Magen gestrandeter und beigefangener Tiere nachzusehen. Dabei besteht allerdings das Problem, dass kranke Tiere kurz vor dem Verenden nichts mehr oder nur ausgewählte Kost aufnehmen, weil sie sich vielleicht nicht mehr schnell bewegen können. Es kann auch sein, dass kleinere Fische schneller verdaut werden und keine Reste im Magen hinterlassen, während Otholiten größerer Fische längere Zeit nachweisbar bleiben.

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ECS-Konferenz: Schweinswale in der Ostsee

Stralsund, 23. März 2010 (cetacea.de)

Die Schweinswale der Ostsee haben auf der Tagung der European Cetacean Society eine besondere Bedeutung. Die Population der zentralen und östlichen Ostsee gilt als stark gefährdet. Die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. leistet einen Beitrag zur Erfassung der Bestände und von Veränderungen durch ein großes Freiwilligenprogramm.

Gelegenheitssichtungen von Schweinswalen

Gelegenheitssichtungen von Schweinswalen in der Ostsee

Philip Loos von der Universität Hamburg und der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. hat die Ergebisse aus 5 Jahren Sichtungen von Freizeitseglern in der westlichen Ostsee von der Mecklenburg Bucht bis in den Kattegat präsentiert. Die GSM ruft jedes Jahr Segler und andere Wassertouristen auf, Sichtungen von Schweinswalen zu melden. Mit dem Aufruf werden Sichtungsbögen und Informationen ausgegeben, so dass Laiensichter wissen auf welche Informationen es bei der Sichtungsdokumentation ankommt.

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ECS-Konferenz: Wie bedrohte Wale schützen?

Stralsund, 23. März 2010 (cetacea.de)

In seinem Eröffnungsvortrag hat der deutsch-amerikanische Meeresbiologe Professor Bernd Würsig bedrohte Walarten und Populationen weltweit vorgestellt.

ECS Konferenz mit über 450 Teilnehmern

Über 450 Biologen und Tierärzte, aber auch einige walinteressierte Laien sind in Stralsund zusammengekommen, um sich drei Tage lang über aktuelle Forschungsergebnisse und geeignete Schutzmaßnahmen auszutauschen. Der Direktor des Meeresmuseums Dr. Harald Benke hat die Konferenz mit sichtlicher Freude eröffnet. Kein Wunder, ist er doch selber passionierter Walforscher und hat mit dem fast zwei Jahre alten Ozeaneum auch eine tolle Einrichtung zu präsentieren. (weiterlesen…)

ECS-Konferenz: Die unbekannten Delphine des Nordatlantiks

Stralsund, 22. März 2010 (cetacea.de)

Sie leben vor unserer Haustür, sind aber noch weitgehend unbekannt: Der küstennah vorkommende Weißschnauzendelphin und der auf dem offenen Meer zu findende Weißseitendelphin. Ein ECS Workshop hat mit über zwanzig Beiträgen den aktuellen Forschungsstand zusammengetragen und Aussicht auf zukünftige Bemühungen gegeben.

Ozeaneum in Stralsund - Gastgeber für die ECS Workshops

Zur Einleitung hat Carl Kinze (Wal und Mensch Gast 2004) die Erforschungsgeschichte dargestellt. Er hat darüber berichtet wie in der Zeit vor 1846 Weißschnauzendelphine für Große Tümmler oder Gemeine Delphine gehalten wurden. 1846 wurde der Weißschnauzendelphin dann gleich zwei mal fast zeitgleich beschrieben. Mit kleinem Vorsprung durch Edward Gray an einem Tier, dass vor Great Yarmouth (UK) gefangen wurde und kurz hinterher von Daniel F. Eschricht als Delphinus ibsenii von der Westküste Dänemarks. Carl Kinze hat dargelegt, wie sich Falschmeldungen, etwa die eines knapp unter drei Meter langen “Schweinswals”, der in Wirklichkeit ein Weißschnauzendelphin war, in der Populärpresse halten, indem wieder und wieder voneinander abgeschrieben wird.

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ECS-Konferenz: Wal-Anatomie im Detail

Stralsund, 21. März 2010 (cetacea.de)

Vor Beginn der Konferenz europäischer Walforscher in Stralsund tauschen sich die Wissenschaftler in Workshops aus. Einer der Workshops beschäftigte sich mit der Morphologie der Meeressäuger. In 15 Vorträgen stellen Walforscher Neues aus einer alten Disziplin vor.

Ozeaneum Stralsund

Am 22. März beginnt die 24. Konferenz der European Cetacean Society ECS. Am Wochenende vor Konferenzbeginn werden Workshops angeboten. Bei Cetacea.de können Sie kurze Berichte aus den Workshops zur Morphologie der Meeressäuger und zu Weißschnauzen- und Weißseitendelphinen (Sonntag) lesen.

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