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N E W S - A R C H I V |
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Harpunierte Wale sterben nur selten sofort Hannover, 16. März 2001. In den BBC News vom 14. März wird ein Bericht des britischen Wissenschaftlers Dr. Steve Kestin vom Institut für Klinische Veterinärwissenschaft der Universität Bristol erwähnt, in dem Daten über Jagden auf Minkewale (Balaenoptera acutorostrata) zwischen den Jahren 1983 und 2000 ausgewertet wurden. Dieser im "Veterinary Record" erschienene Bericht belegt, dass die Technik der für den Walfang verwendeten Harpunen und Gewehre in vielen Fällen noch mangelhaft in Bezug auf eine rasche, "humane" Tötung ist. Kestin berichtet, dass sowohl bei norwegischen, als auch japanischen Walfängen durchschnittlich mehr als sechs Minuten vergehen, bis auch nur die Hälfte der verwundeten Tiere tot ist. Es kommen sogar Todeskämpfe von über einer Stunde nach der Harpunierung vor. Kestin hebt jedoch auch hervor, dass der Prozentsatz sofort getöteter Wale bei norwegischen Walfängern im Vergleich zu den japanischen wesentlich höher ist. Basierend auf den vorliegenden Daten sagt Kestin: "Für mich ist derzeit kein akzeptabler, humaner Weg der Tötung von Walen zu ersehen". (H-J Mägert) |
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Alle Nachrichten werden ohne Gewähr veröffentlicht. Soweit möglich sind Quellen und weiterführende Informationen angegeben. Die Schweinswalabbildung aus der Titelgraphik basiert auf einer Zeichnung von Pieter Arend Folkens. |
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© 1996-2001 Cetacea.de | J. Herrmann - http://www.cetacea.de - Montag, 3. September 2001
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