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N E W S - A R C H I V
Erneut Buckelwalsprengung in Südafrika

Johannesburg, 22. August 2001 - Nachdem schon Anfang August ein Buckelwal an der südafrikanischen Küste gestrandet war, ist es nun erneut zu einer Strandung gekommen. Bei dem am 5. August an der Van Staden's Flußmündung, westlich von Port Elizabeth gestrandeten Tier sahen die Helfer und Mitarbeiter des National Sea Rescue Institute (NSRI) keine andere Chance, als das Tier zu töten. Das geschah durch eine Sprengladung, die am Kopf des Tieres angebracht war.
Bei dem am letzten Sonntag am Hogan Park in Port Elizabeth gestrandeten Buckelwalbullen wurde versucht, diesen etwa 500 Meter weit auf's Meer zu ziehen. Die Operation verlief zunächst erfolgreich. Gestern ist das Tier dann allerdings tot am Hafen von Port Elizabeth aufgefunden worden. Der Kadaver wurde erneut auf die See geschleppt und dort durch eine Sprengung zerteilt.
Buckelwale passieren die südafrikanische Küste auf Ihrer Wanderung zwischen den sehr nährstoffreichen Gewässern der Antarktis und den Fortpflanzungsgebieten bei Ostafrika im Indischen Ozean.
Diese Nachricht basiert auf verschiedenen Meldungen von SABCNews (Links im Text). Die Abbildung ist ebenfalls einer Meldung von SABCNews entnommen. Zu diesem Thema hat auch Alexander Stirn einen illustrierten Artikel verfasst, der bei Spiegel Online zu lesen ist.
Kommentar: Es ist von vielen Tierschützern stark kritisiert worden, dass der am 5. August gestrandete Buckelwal durch eine Sprengladung getötet worden ist. Es ist allerdings so, dass - nachdem der Entschluss zur Euthanasie gefasst ist - nicht viele tierschonende Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Bei einer Sprengung kommt es zwar zu unschönen Bildern. Trotzderm ist dies der schnellste Weg, das Tier von seinen Leiden zu befreien.
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