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Pottwale gestrandet
Cuxhaven, 16. Januar 2002 -
Gestern, am 15. Januar, hat die Besatzung eines Vermessungsschiffs südwestlich von Friedrichskoog drei angeschwemmte Grosswale entdeckt. Die Tiere sind etwa 11 m lang. Es ist anzunehmen, dass es sich bei den Walen um Pottwale handelt.
Die Umweltorganisation Greenpeace sieht die Strandung im Zusammenhang mit den seismischen Untersuchungen und den Bohrungen nach Öl und Gas auf hoher See. Durch die starken akustischen Signale würden die Wale die Orientierung verlieren. Die Pottwale würden auf ihren Wanderungen irrtümlich in die Nordsee gelangen. In den letzten zehn Jahren seien 98 Pottwale in der Nordsee gesichtet worden, 82 davon seien gestrandet.
Die Wale sollen heute am frühen Nachmittag bei Hochwasser mit einem Doppelrumpfschiff mit sehr geringem Tiefgang aus dem flachen Wattgebiet gezogen und nach Cuxhaven gebracht werden.
Nachrichten zu der Strandung lesen beim Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. Unseren Hintergrundbericht zu Pottwalstrandungen in der Nordsee lesen Sie in unserem Artikelarchiv.
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