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++  21. März 2002  ++

 

 

INK: Schweinswalschutz beschlossen

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Bergen, 21. März 2002 - Die Umweltminister der acht Nordsee Anrainerstaaten und der Schweiz, die sich auf der 5. Internationalen Nordseeschutzkonferenz in Bergen getroffen haben, konnten sich auf Schutzmassnahmen für den Schweinswal einigen. Diese Entscheidung ist für die beteiligten Regierungen nicht bindend, hat aber mehr als empfehlenden Charakter.
Die Situation der Schweinswale ist mehr als bedenklich. Zwar scheint der 1994 im SCANS Projekt errechnete Bestand in der südlichen und zentralen Nordsee mit 170.000 Tieren recht hoch zu sein. Die jährliche Beifangrate von über 7000 Tieren (plus einer unbekannten Dunkelziffer) liegt aber mit 4-5 % des Bestandes über der Reproduktionsrate und führt somit alleine schon zu einer Bestandsreduktion. Die überfischten Fischbestände und die Wasserverschmutzung durch Substanzen wie TBT, PCB, Schwermetalle oder radioaktive Substanzen tun ihr übriges gegen ein Wohlbefinden der kleinen Wale. Ziel der Schlusserklärung ist es, die Beifangrate in Fischernetzen auf maximal 1% der Populationsgrösse zu senken.
Durch Einsatz von akustischen Warnsystemen, die sich gerade im Fjord & Bæltcenter in Kjerteminde, Dänemark in der Erprobung befinden, sollen Netze Schweinswale bei der Annäherung abschrecken.
Bundesumweltminister Trittin hatte die Konferenz kurzfristig abgesagt und wurde durch Fritz Holzwarth vertreten, was von den anwesenden Umweltverbänden kritisiert wurde.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kölner Rundschau. Einen Übersichtsartikel zum Schweinswalschutz vom Wissenschaftsjournalisten Wolfgang Knauer können Sie in der FAZ lesen. In der Presseerklärung des Bundesumweltministeriums finden Sie auch Informationen über die anderen verhandelten Themen. Der WWF, der sich im Vorfeld stark für den Schweinswalschutz engagiert hatte, teilt seine Zufriedenheit über den Beschluss auf einer Internetseite mit. Die taz hält die Gesamtergebnisse der Konferenz für nicht so erfolgreich und spricht von einer Vertagung nahezu aller Probleme. .


   

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26.08. SONAR gefährdet Wale

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