N E W S - A R C H I V
++  26. Juli 2002  ++

 
 

WWF gibt Whale Watching Informationen

Der WWF veröffentlicht Informationen zum Whale Watching in der Arktis und empfiehlt Veranstalter nach IWC Richtlinien.

Whale Watching vor Andenes, Norwegen, © Jan Herrmann Frankfurt, 26. Juli 2002 - Walbeobachtungen stehen hoch in der Gunst vieler Reisender und gewinnen jedes Jahr an Popularität. Neben der WDCS und der IFAW, für die der Whalewatching Spezialist Erich Hoyt alljährlich eine umfassende Übersicht über das Whalewatching erstellt (Cetacea.de berichtete), hat nun auch der WWF seine Informationen zum Whalewatching im Internet veröffentlicht.
Aus der WWF Pressemeldung:
Einmal einen Wal auf offenem Meer sehen - die Faszination dieses Naturerlebnisses ist größer denn je: Mehr als 9 Millionen Touristen gingen im Jahr 2000 auf Walbeobachtungstour und setzten fast eine Milliarde Euro um. Aber woher wissen all die Reisenden, wann Blauwale oder Finnwale zu beobachten sind? Und in welches Land muss man eigentlich fahren, um Pottwale oder Orcas zu sehen?
Ab sofort beantwortet der WWF diese und ähnliche Fragen im Internet. Auf der Seite "Whale watching in the Arctic" gelangen potenzielle Whale Watcher zum WWF-Arktisprogramm, das alles Wissenswerte rund um Wale und Walbeobachtungen in der Arktis in englischer Sprache online zur Verfügung stellt. Die neue Internet-Seite des WWF-Arktisprogramm, bietet einen aktuellen Überblick in englischer Sprache über die Walarten und -beobachtungszeiträume.
Die neue Internet-Seite des WWF-Arktisprogramm, bietet einen aktuellen Überblick in englischer Sprache über die Walarten und -beobachtungszeiträume für die Länder Norwegen, Island, Alaska, Grönland und Kanada. Sie empfiehlt außerdem Veranstalter, die Whale Watching-Touren nach den Richtlinien der Internationalen Walfang Kommission IWC anbieten. Die Seite konzentriert sich auf Walbeobachtung in der Arktis, da sie die Region auf der Nordhalbkugel ist, in der die meisten der großen Walarten beobachtet werden können.
Der WWF Deutschland hat den Aufbau dieses Onlineangebots maßgeblich gefördert. Artenschutzexperte Volker Homes: Unsere Überzeugung ist es, dass den klassischen Walfangnationen wie Norwegen und Island viel mehr geholfen ist, wenn sie den Waltourismus ausbauen, anstatt die Tiere zu töten und zu essen." So habe zum Beispiel Island, einst eine der führenden Walfangnationen, den Waltourismus als Wachstumsmarkt bereits erkannt: Während dort im Jahr 1991 nur etwa 100 Personen auf Walbeobachtung gingen, waren es 1998 bereits mehr als 30.000.

   

Nachrichtenübersicht

[Aktuell][2002][2001][2000]
[Nachrichten-Archiv]

2002 Spiegel-Online Nachrichten
2002 Cetacea.de QuickNews
2002 Cetacea.de ScienceNews

August

04.08. Seltener Schnabelwal
11.08. Fortschritte bei Keiko
13.08. Fluke: Neue Ausgabe
15.08. Petition gg. Beifang
15.08. Bedrohte Schweinswale
16.08. Buckelwal in der Adria
26.08. SONAR gefährdet Wale

September

02.09. Keiko vor Norwegen
14.09. Concerns about Keiko
16.09. WDCS: Bonner Konvention
24.09. Erfolgreicher WAL-Kampf!
25.09. Schnabelwal-Strandung
30.09. Färöer auf Grosswaljagd?

Oktober

16.10. Walfang: USA pro Walfang!
17.10. Praktikumskurs
22.10. Walfang und kein Ende
24.10. Ökotest: Naturschutz
29.10. Greenpeace.de überarbeitet

November

03.11. CITES Konferenz in Chile
07.11. C: Schwarzmeerdelphine
08.11. CITES: Zwergwalprodukte

Dezember

06.12. Schwertwale in Norwegen
12.12. Buckelwal in Dänemark
13.12. Versteigerung beendet
14.12. Satellit zur Walbeobachtung
16.12. Wale und die IWC
31.12. Cetacea.de 2002/2003


Internet-Links: Cetacea.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Webseiten. Bitte beachten Sie unsere Stellungnahme zu Internet-Links