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Massenstrandung von Schnabelwalen
Auf den Kanarischen Inseln sind mehrere Schnabelwale gestrandet. Stehen zeitgleich stattfindende NATO Marine Übungen im Zusammenhang mit den Strandungen?
Kanarische Inseln, 25. September 2002 -
Nach Meldungen der Society for the Study of Cetaceans in the Canary Archipielago (SECAC) sind am Dienstag, dem 24. September mindestens 12 Schnabelwale (darunter Ziphius cavirostris, Mesoplodon densirostris und Mesoplodon europaeus) an den Küsten der Kanarischen Inseln gestrandet. Mindestens eine Strandung fand bei Lazarote, mindestens 11 bei Fuerteventura statt.
Da zur Zeit NATO Marine Übungen mit vielen Schiffen und U-Booten in der Nähe stattfänden, drängt sich die Vermutung eines Zusammenhanges auf.
Die Umweltbehörde der Kanarischen Inseln koordiniert alle Maßnahmen, die zur Aufklärung der Strandung dienen. Die Mitarbeiter der SECAC kümmern sich vor Ort um die gestrandeten Tiere.
Vier Tiere sind lebend gestrandet und wurden wieder ins Meer entlassen. Bis in die späte Nacht wurden Sektionen der verendeten Tiere durchgeführt. Die Köpfe der Tiere wurden für Detail-Untersuchungen zur Tierärztlichen Fakultät gebracht.
Während offizielle Vertreter der kanarischen Inseln die NATO gebeten haben, Ihre Übungen einzustellen, suchen SECAC Mitarbeiter nach weiteren Strandungen an den Küsten der Kanarischen Inseln.
Siehe auch Cetacea.de Nachrichten:
01.01. Strandungen durch US Navy?
15.01. SZ: Lärm gefährdet Wale
19.01. Wenn Töne gefährlich werden
26.08. SONAR gefährdet Wal-Ohren
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