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N E W S - A R C H I V |
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Grönlands Walfang außer Kontrolle?Grönland plant in diesem Jahr drei Mal so viel Narwale und Belugas zu töten, als von Experten empfohlen. Dies stellt eine gefährliche Bedrohung für die selten gewordenen Walpopulationen dar. Und dies ist, wie ein aktueller Bericht der WDCS beleuchtet, nur eines der zahlreichen Probleme des Wal- und Delfinschutzes in Grönland.
Seit vielen Jahren gewährt die IWC Grönlands indigener Bevölkerung die Tötung von Walen für den eigenen Bedarf. Die Analysen der WDCS von in 14 Jahren gesammelten Daten zeigen, dass Grönland nicht nur den wissenschaftlichen Rat ignoriert, dass sein Walfang nicht nachhaltig ist, sondern auch, dass Walprodukte, die für den lokalen Markt bestimmt sind, weithin kommerziell veräußert werden. Der Bericht dokumentiert zahlreiche Verstöße gegen Bestimmungen der IWC, sowie bedenkliche Entwicklungen wie z.B.:
Sue Fisher, Walfangexpertin der WDCS, kommentiert: Grönlands bei der IWC eingereichter Antrag nach einer weiteren Erhöhung der Fangquoten für den Subsistenzwalfang muss nun im Kontext des nicht nachhaltig betriebenen Walfangs und des Fehlens von heimischen Regelungen neu überdacht werden. Die WDCS ist der Ansicht, dass Grönland die Zahl der getöteten, verschwendeten und gehandelten Wale nicht im Namen von Subsistenz“ rechtfertigen kann. Das Land muss für die unzureichenden Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen zur Verantwortung gezogen werden, bevor eine ganze Walpopulation den traurigen und endgültigen Preis zahlen muss – die Ausrottung.“ Informationen über die Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) (Dies ist eine Presseinformation der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS)) |
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Alle Nachrichten werden ohne Gewähr veröffentlicht. Soweit möglich sind Quellen und weiterführende Informationen angegeben. Die Schweinswalabbildung aus der Titelgraphik basiert auf einer Zeichnung von Pieter Arend Folkens. |
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