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N E W S - A R C H I V |
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Lärm gefährdet Meeres-SäugetiereÖl- und Gassuche verantwortlich London, 23. September 2004 (pte) - Wale und andere Meeressäugetiere sterben, weil die Weltmeere heutzutage immer stärker durch Lärm betroffen sind. Wie die BBC berichtet, wird die britische Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) eine Kampagne namens "Oceans of Noise" starten, um das steigende Problem der Lärmbelästigung anzugehen. Hauptquellen des Unterwasser-Lärms sind laut WDCS die Suche nach Öl und Gas und der Einsatz von niederfrequenten Militärsonaren. WDCS schlägt einen Aktionsplan vor, um die Unterwasser-Lärmbelästigung zu regulieren. Laut WDCS ist bewiesen worden, dass Lärm einen Hörverlust bei Walen, Delfinen und Schweinswalen verursacht, was die Meeressäugetiere verletzen und dazu führen kann, dass sie stranden und dabei sterben. Überhöhter Lärm kann auch ihre Fähigkeit stören, miteinander zu kommunizieren. Darüber hinaus könnten die Frequenzbereiche der von Menschen verursachten Lärmquellen andere biologisch wichtige Geräusche vernichten. Demzufolge könnte das Mütter und ihre Kälbe daran hindern, in Verbindung miteinander zu bleiben und ihre Warnsignale bei Gefahr überdecken. Im Juli hatte das International Whaling Committee (IWC) davor gewarnt, dass die Meeressäugetiere von dem von Menschen verursachten Unterwasser-Lärm gefährdet seien. Laut IWC hat sich in den vergangenen 60 Jahren der niederfrequente Raumgeräuschpegel in der Nordhalbkugel zweimal verstärkt. Ein möglicher Grund wird darin gesehen, dass die Suche nach Öl und Gas zugenommen hat. Schiffe sind auch ein Problem. "Große Schiffe sind laut und die Zunahme des Schiffsverkehrs hat das Lärmprofil der Weltmeere wesentlich verändert", teilte ein Sprecher des WDCS mit
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Alle Nachrichten werden ohne Gewähr veröffentlicht. Soweit möglich sind Quellen und weiterführende Informationen angegeben. Die Schweinswalabbildung aus der Titelgraphik basiert auf einer Zeichnung von Pieter Arend Folkens. |
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© 1996-2004 Cetacea.de | J. Herrmann - http://www.cetacea.de - Samstag, 25. September 2004
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