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N E W S - A R C H I V |
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Japans Scheitern im WalfangTrotz Stimmenkaufs bleiben Meeressäuger geschützt
Bangkok/Tokio, 12. Oktober 2004 (pte) - Japans Bestrebungen den Handel mit Walfleisch zu legalisieren, hat beim 13. CITES-Treffen in Bangkok keine Unterstützung erhalten. Eine Mehrheit von 67 gegen 55 Delegierte hatte dagegen gestimmt. Tokios Gesandter reagierte auf die Ablehnung heftig und nannte dies einen
Es hätte so etwas wie eine Hintertüre zur Legalisierung des Walfanges werden sollen. Japan wollte die Jagd auf die Zwergwale mit allen Mitteln durchsetzen. Von illegalem Stimmenkauf war die Rede und von heftiger Kritik seitens seriöser Tier- und Umweltschutzorganisationen. Die kommerzielle Jagd auf Großwale bleibt davon jedenfalls verschont, denn diese ist seit 1986 ohnehin verboten. Die Schutzbestimmungen der Kleinwale, nach Angaben von Japan gibt es weltweit über eine Mio. Minkewale, wurden aber auch nicht gelockert. Argumentiert wird das strenge Unterschutzstellen auch damit, dass sich die Populationen dieser Wale immer noch rasch ändern können. Eine völlige Legalisierung des Handels würde grünes Licht zur uneingeschränkten Jagd bedeuten, fürchten die Umweltorganisationen. Der WWF sieht die Argumente Japans als wissenschaftlich nicht belegt, zusätzlich dazu sei dies ein positives Signal, dass das Handelsverbot nicht aufgeweicht werde. Dies ist eine Presseaussendung von Pressetext Austria. |
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Alle Nachrichten werden ohne Gewähr veröffentlicht. Soweit möglich sind Quellen und weiterführende Informationen angegeben. Die Schweinswalabbildung aus der Titelgraphik basiert auf einer Zeichnung von Pieter Arend Folkens. |
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© 1996-2004 Cetacea.de | J. Herrmann - http://www.cetacea.de - Dienstag, 12. Oktober 2004
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