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Weekly Whale News
Walnachrichten - Dienstag, 24. Mai 2005

Walfänger haben Vertrauen verspielt ...

Neue Studie zeigt: Walfang nach Aufhebung des Moratoriums ist nicht kontrollierbar

München, 24. Mai 2005 - Im Juni wird auf der diesjährigen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Ulsan, Südkorea, beraten, ob das kommerzielle Walfangverbot durch einen kontrollierten Walfang ersetzt werden soll. Eine neue Studie der Artenschutzorganisationen PRO WILDLIFE und Humane Society International (HSI) sowie der Walschutzorganisation WDCS zeigt, dass Walfangländer seit Anbeginn der IWC jegliche Bestimmungen zum Schutz der Wale systematisch unterwandert haben, und warnt vor den Auswirkungen des sog. Bewirtschaftungsverfahrens (engl. RMS, Revised Management Scheme) für das Überleben zahlreicher bedrohter Walarten.

Die offiziellen Walfangstatistiken wurden über Jahrzehnte hinweg gefälscht, mindestens 100.000 getötete Wale wurden verschwiegen. Dasselbe schmutzige Spiel könnte bald wieder Wirklichkeit werden!, erzählt Dr. Sandra Altherr von PRO WILDLIFE.

Der aktuelle Bericht Der RMS - Eine Frage des Vertrauens? belegt anhand zahlreicher konkreter Beispiele aus den letzten Jahrzehnten, dass die derzeit diskutierten Bedingungen für einen kontrollierten Walfang in keiner Weise ausreichend sind. Die Walfangländer lehnen unter anderem jegliche internationale Kontrolle ihrer Aktivitäten ab und verweisen auf ihre nationalen Überwachungssysteme.

Es wird immer das Interesse der Walfänger bleiben, so viele Wale wie nur möglich zu harpunieren, um auch den höchstmöglichen Profit zu erzielen. Wenn sich Walfangstaaten früher genauso wie heute nicht an die Bestimmungen der Walfangkommission halten, werden sie es auch in Zukunft nicht tun, warnt Nicolas Entrup von der WDCS.

Folgende Tatsachen aus der Historie der IWC untermauern das Misstrauen der Walschützer:


Die Studie Der RMS - Eine Frage des Vertrauens? können Sie bei der WDCS anfordern oder im Internet (www.walfang.org oder www.prowildlife.de, PDF Datei, 676 KB) herunterladen.


Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung von Pro Wildlife und der WDCS.


Nachrichtenübersicht

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[Nachrichten-Archiv]

Januar

01.01. Seebebenkatastrophe
25.01. Weißschnauzendelfin

Februar

14.02. Wal und Mensch beendet
17.02. Delfine im Englischen Kanal
17.02. Arktis: Chemische Müllhalde
18.02. Trittin: Schweinswalschutz
24.02. Verordnung: kleine Wale
28.02. Greenpeace rettet Delfine

März

04.03. Geisternetze nach Tsunami
08.03. SONAR: Massenstrandungen
21.03. Rettung der Flussdelfine
25.03. Neue Fluke
28.03. Neues Layout: Cetacea.de
31.03. Grauwalschutz Sachalin

April

03.04. Japans Walfang
06.04. Warum Pottwalstrandungen?
08.04. Abendführung Frankfurt
12.04. Finnwal in Ostsee
13.04. Radiotipp
13.04. Schnabelwal gestrandet
16.04. Zoo Duisburg zum 70.

Mai

01.05. Whale and Dolphin Magazine
10.05. Ostsee-Schweinswale I
10.05. Ostsee-Schweinswale II
18.05. WDCS Mittelmeerreisen
20.05. Delfinbeobachtung per SMS
24.05. Walfänger ohne Vertrauen
25.05. Australien warnt Japan
25.05. Schutz von Kleinwalen
27.05. Künast für Walschutz
28.05. Wale-Botschaft in Südkorea

Juni

03.06. Die Schweiz und die IWC
06.06. Kultur bei Delphinen
09.06. Delfine im Beifangtod
13.06. Wissenschaftlicher Walfang?
14.06. Wale können sich nicht wehren
14.06. Unterwasserlärm ist Gefahr
15.06. Walfleischfabrik gekippt?
17.06. Dänemark für Walfang

Juli

05.07. Neue Delfinart in Australien
19.07. Grauwale nach England
21.07. Schwertwale live im Internet

August

10.08. Schweinswalen auf der Spur

September

08.09. Wa(h)lkampf
15.09. Polare Ökosysteme

Oktober

01.10. Wieder Finnwal in der Ostsee
04.10. Japaner eröffnen Treibjagdsaison
04.10. Moby-Dick Übersetzer spricht
17.10. Initiative für Nordkaper

November

03.11. Wattenmeerkonferenz
07.11. Japans Walfangflotte läuft aus....
18.11. Den Walfängern auf den Fersen
18.11. Bonner Konvention


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