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Weekly Whale News
Walnachrichten - Mittwoch, 10. August 2005

Den Schweinswalen auf der Spur

Die Nationalparkverwaltung bittet um Unterstützung bei der Erfassung niedersächsischer Schweinswale

Erfassungsbogen Schweinswale Wilhelmshaven, 10. August 2005 - Wie viele Schweinswale leben vor der niedersächsischen Küste? Um das herauszufinden, möchte die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven gezielt alle Lebendsichtungen dieser Meeressäuger vor unserer Küste auswerten. Berufs- und Sportskipper, Wassersportler und andere Naturbeobachter sind aufgerufen, sich an den Nachforschungen zu beteiligen.

Die Beobachtungen können in einfacher und einheitlicher Form in einem Erfassungsbogen festgehalten werden, der bei der Nationalparkverwaltung erhältlich ist. Die wesentlichen Angaben sind Datum und Uhrzeit sowie Anzahl, Position und Schwimmrichtung der Tiere erläutert Richard Czeck, bei der Nationalparkverwaltung zuständig für Meeressäuger. Die Bögen sind zu bekommen unter Tel. 04421-911-0, per Fax unter 911-280 oder als download unter www.nationalpark-wattenmeer.niedersachsen.de

Der Schweinswal (Phocoena phocoena), auch Braunfisch oder Kleiner Tümmler genannt, ist eine der kleinsten Walarten, die auch im Wattenmeer vorkommt. Sein Auftauchen in Küstennähe war bis ins letzte Jahrhundert nichts ungewöhnliches, selbst tief im Binnenland wurde er in den Flussläufen beobachtet. Der Naturforscher Friedrich Goethe erinnerte sich aus seiner Kinderzeit, dass ...der Anblick von sich aus den Fluten 'wälzenden' Schulen des 'Kleinen Tümmlers' um 1920 während der kurzen Fahrt über die Jadebucht zwischen Wilhelmshaven und Eckwarderhörne zu einem gewöhnlichen Schauspiel gehörte.

1994 wurde der Bestand von Schweinswalen in der Nordsee und angrenzenden Gewässern auf 340.000 Tiere geschätzt, wovon die Hälfte der zentralen und südlichen Nordsee zugeordnet wurde. Damit ist der Schweinswal die am häufigsten vorkommende Walart in unseren Breiten. Im niedersächsischen Küstenmeer trifft man ihn allerdings seltener an als in benachbarten Meeresgebieten. Die Gründe für dieses Phänomen sind noch unbekannt, Populationsgrenzen oder die Verfügbarkeit von Nahrung könnten eine Rolle spielen.

Beobachtungen zum Schweinswal im niedersächsischen Küstenmeer basieren überwiegend auf Totfunden sowie auf Zufallssichtungen lebender Tiere. Die Zunahme von Funden und Sichtungen in letzter Zeit gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich die heimische Schweinswalpopulation im Aufwärtstrend befindet. Bei der jetzt anlaufenden Erfassung werden die Meldebögen erstmals auch über das Internet allen freiwilligen Unterstützern zur Verfügung gestellt. Die Rückläufe, nach Möglichkeit ergänzt durch Fotos, liefern wertvolle Informationen zum Vorkommen der Schweinswale vor unserer Küste.

Den Erfassungsbogen für Schweinswalsichtungen vor der niedersächsischen Küste können Sie im PDF-Format (292 KB) herunterladen.
Dies ist eine Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer.











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28.02. Greenpeace rettet Delfine

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25.05. Schutz von Kleinwalen
27.05. Künast für Walschutz
28.05. Wale-Botschaft in Südkorea

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06.06. Kultur bei Delphinen
09.06. Delfine im Beifangtod
13.06. Wissenschaftlicher Walfang?
14.06. Wale können sich nicht wehren
14.06. Unterwasserlärm ist Gefahr
15.06. Walfleischfabrik gekippt?
17.06. Dänemark für Walfang

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19.07. Grauwale nach England
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