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Nachrichten über Wale und Delfine

Finnwalsichtung in der Flensburger Förde

Wie in den vergangenen Jahren ist auch in diesem Jahr wieder (mindestens) ein Finnwal in der Ostsee gesichtet worden.

UPDATE Flensburg, 17. August 2006 - Die Meldungen über den Finnwal, der auf Henry“ getauft wurde vom 17. 08. 06:

Gute Bilder gibt es bei T-Online.
(Herzlichen Dank an Günter Herrmann, Wasserschutzpolizei Flensburg )

Wittmund, 16. August 2006 - Ein Finnwal, der wahrscheinlich schon einige Tage lang dänische Fjorde und Buchten besucht hat, ist nun in deutschen Ostseegewässern aufgetaucht. Die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein meldete, dass sich der Wal gegen Mittag vor der DLRG Station Holnis in der Flensburger Förde gezeigt hatte. Später machte ein Fotograf vom Flugzeug aus ein Foto eines ca. acht bis zehn Meter langen Jungtieres. Um 18:05 Uhr meldete die DLRG-Stion Holnis den Wal wieder vor der Station.

Seit ein paar Wochen schon werden bei unseren dänischen Freunden von hvaler.dk schon Großwalsichtungen gemeldet. Die Sichtungen des Julis sind in einer Bildanimation zusamengefasst. Im August wurde ein großer Wal, wahrscheinlich ein Finnwal im Vejle Fjord, bei As Vig, im Kolding Fjord und in der Genner Bucht gesichtet. Genaue Sichtungsdaten und -zeiten, sowie einige Photos können Sie auf der Meldungsseite von hvaler.dk (in dänischer Sprache) finden. Großwalsichtungen im August 2006

Schon am 22. Juli gab es nach Informationen des Büsumer Forschungs- und Technologiezentrums Westküste vor Timmendorf eine Sichtung eines etwa acht Meter langen Großwales, das von einem kleineren Tier, vielleicht einem Kalb, begleitet wurde.

Finnwale werden auf der Nordhalbkugel bis zu 22,5 Meter lang (Männchen etwas kleiner). Sie leben als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen und sind in fast allen Gewässern der Welt anzutreffen. Sie sind sehr schnelle Schwimmer und ernähren sich von Krill und kleineren Schwarmfischen wie etwa dem Hering. Ein maximales Lebensalter von über 80 Jahren gilt als gesichert.

Einen Finnwal kann man sicher identifizieren, wenn dieser einen Blick auf seine rechte Kopfseite erlaubt. Die Färbung von Finnwalen ist asymmetrisch. Sein rechter Unterkiefer ist weiss und auch die vorderen Barten auf der rechten Seite haben gelbweisse Färbung. Auf der linken Seite ist er einheitlich grau und die Barten sind dunkel. Weitere Diagnostika sind ein einzelner deutlicher Grat vom Blasloch bis zur Maulspitze und beim Schwimmen das Erscheinen der Finne erst nach dem Blasloch und nicht gleichzeitig.

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Nachrichten 2006

Januar

15.01. Barthelmess in Wilhelmshaven
25.01. Delfinarium auf Rügen

Februar

06.02. Wale in Dänemark 2005
07.02. Rätselhaftes Delfinsterben
15.02. Walfleisch als Hundefutter
15.02. Delfinarium: Defektes Dach
16.02. Orca Ocean auf Teneriffa
20.02. Pottwalsichtung in der Nordsee

März

10.03. Walforschung am St. Lorenz
12.03. Pottwalskelett auf Spiekeroog
21.03. Ocean Sounds in Norwegen
31.03. Buckelwal in der Ostsee

April

25.04. Schutz von Kleinwalen

Mai

12.05. Walzeitschrift eingestellt
18.05. Bedrohter Ostsee-Schweinswal
22.05. Schweinswale in der Weser
25.05. GSM Foto- und Videowettbewerb

Juni

06.06. mare 56 mit Thema Delfin
11.06. Waloseum eröffnet
12.06. Eines Walfängers Klage
12.06. Schlechte Zeiten für Wale
14.06. Walschützer ausgebootet
16.06. Walfang abgelehnt
16.06. 7th Cologne Whaling Meeting
22.06. 58. IWC Konferenz
29.06. Chinas Flussdelfine
30.06. Grauwale im Bundestag

Juli

01.07. Walreise gewinnen
18.07. Norwegens Walfang in Krise
26.07. Walbeobachtung und Walfang ?

August

08.08. Ökosystem Ostsee
16.08. Finnwalsichtung
21.08. Ur-Bartenwal als Raubtier
24.08. Zweiter Finnwal bei Flensburg

September

01.09. Toter Finnwal geborgen
08.09. Ausrottung der Grauwale
15.09. Jahr des Delphins 2007
20.09. Wale und Delphine Podcast
27.09. MINOS Ergebnisse

Oktober

20.11. GSM Bild-/Videowettbewerb

November

17.11. Ostsee-Schweinswale gefährdet

Dezember

05.12. Große, fette Wale
05.12. Baiji ist ausgestorben

Schweinswal Bitte melden Sie Walsichtungen und Strandfunde

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