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Weekly Whale News
Nachrichten über Wale und Delfine
Treffen der Walfangnationen beendet
35 der 72 IWC Mitgliedsstaaten verhandelten bei einem nicht offiziellen Treffen Themen zur Normalisierung
der IWC Arbeit.
München, 19. Februar 2007 -
Die Konferenz für die Normalisierung der Internationalen Walfang Kommission
in Tokio, Japan, endete nach dreitägigen Diskussionen. Der Schwerpunkt des Treffens, an dem überwiegend Pro-Walfang Nationen teilnahmen, war offensichtlich: die Internationale Walfang Kommission (IWC) sollte zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs und des Handels mit Walprodukten gedrängt werden. Obwohl Japan alle 72 IWC Mitgliederstaaten eingeladen hatte, waren nur 35 Länder anwesend. Das Treffen war von der IWC nicht offiziell gebilligt worden.
26 Nationen, die den Walfang ablehnen, darunter Großbritannien, Neuseeland und Australien, die USA und Argentinien, boykottierten das Treffen, auf dem versucht wurde die IWC in die Richtung einer Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs zu drängen. Diese Entwicklung sei bedenklich, weil es noch immer viele Unsicherheiten über die Populationsgrößen von Walarten gibt sowie eine fortgesetzte Besorgnis über die unmenschlichen Tötungsmethoden im Walfang.
Aus dem Treffen resultierte ein Abschlussdokument mit einer Reihe von Empfehlungen, die der IWC beim nächsten Treffen im Mai vorgestellt werden sollen, darunter ein Antrag auf geheime Wahlen, Japans Vorstoß, seine Zwergwalfänge in den küstennahen Gewässern auszuweiten, sowie ein Ende des generellen Walfangverbots.
Nicolas Entrup, internationaler Leiter der WDCS Anti-Walfangkampagne betonte die Ironie des Dokuments: Es war ein Treffen, welches offiziell keine Stimmung für die Aufhebung des internationalen Walfangverbots (Moratorium) machte, jedoch genau dies beabsichtigte und auch als Empfehlung abgab. Japan drängt auf erhöhte Fanquoten für Jagd auf Wale in Küstengewässern, was einer Aufhebung des Moratoriums gleichkommt.
Dies ist eine Pressemitteilung der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS).
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