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Wal und Mensch: Exkursion zu den Wunderbaren Walen

Wittmund, 17. Januar 2012 (cetacea.de)

Am Naturhistorischen Museum Braunschweig gastiert gerade die Sonderausstellung “Wunderbare Wale”. Was liegt da näher, als die Vorlesungsreihe Wal und Mensch in den Zug zu setzen und nach Braunschweig zu befördern. Am 21. Januar können die Vorlesungsgäste mit den Wal und Mensch Veranstaltern Arnim Andreae und Jan Herrmann die Walmodelle und Walskelette besuchen.

Titel der Broschüre zur Ausstellung Wunderbare Wale

Nur selten kann man ganze Skelette fossiler Wale bestaunen, denn gefunden werden meist nur Fragmente dieser Evolutionsschätze. In der Ausstellung in Braunschweig sind Skelettabgüsse von Pakicetus attocki, Ambulocetus natans und Dorudon atrox als Etappenabschnitte der Artenentwicklung zu sehen. Im Buch zur Ausstellung übrigens gewohnt präzise von Cetacea.de Autor Johannes Albers beschrieben.

Die Ausstellung bietet aber auch ein großes Finnwalskelett, ein Pottwalskelett und zum Vergleich das Skelett eines bei uns heimischen Schweinswals. Dazu kommen zahlreiche Modelle und interaktive Elemente, die durch die Themen Anpassung, Jagd und Bedrohung führen.

Arnim Andreae und Jan Herrmann werden gemeinsam mit den Gästen durch die Ausstellung gehen, von Walstrandungen berichten und nach Kräften Rede und Antwort stehen.

Weitere Informationen zur Teilnahme an dieser Exkursion finden Sie bei Wal und Mensch. Leider können nur maximal 20 Teilnehmer an der Exkursion teilnehmen. Wir bitten um Voranmeldung.

Walfang – der Streit zwischen den Nationen geht weiter

Braunschweig, 9. Januar 2012 (vTI)

Noch immer sind die Fronten in der Internationalen Walfangkommission verhärtet / Aktueller Artikel schildert Hintergründe

Abbildung der Seite 1 des Berichts Wale unter Beschuss

Karl-Hermann Kock: Wale unter Beschuss

Auch in diesem Jahr werden im Südpolarmeer wieder mehrere hundert Zwergwale gejagt und erbeutet werden. Japan reklamiert für sich eine Fangquote von bis zu 850 Tieren. Dazu könnten auch wieder einige Finnwale kommen. Deklariert als “wissenschaftlicher Fang”, nutzt das Land eine Art Ausnahmegenehmigung, die in dem 1982 international vereinbarten Moratorium zum Stopp des kommerziellen Walfangs vorgesehen war. Seit Jahren tobt in dem zuständigen Gremium, der Internationalen Walfangkommission (IWC), ein erbitterter Streit zwischen den Vertretern der Walfang befürwortenden Nationen wie Japan und den ablehnenden Ländern, zu denen auch Deutschland zählt.

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Das Lachen der Schwertwale. Vortrag am 19. Januar

Wittmund, 11. Januar 2011 (cetacea.de)

Die Schwertwalforscherin Nicola Rehn berichtet am 19. Januar an der Tierärztlichen Hochschule Hannover in ihrem Vortrag “Das Lachen der Schwertwale” über neue Erkenntnisse aus der Welt der Schwertwal-Kommunikation. Der Eintritt ist frei!

Schwertwalbulle, © N. Rehn

Schwertwale sind über die ganze Welt verbreitet. Von der Antarktis bis in arktische Gewässer haben sich die Meeressäuger mit der markanten schwarzweißen Hautfärbung an unterschiedliche Nahrungsgründe angepasst. Die Lautäußerungen dieser verschiedenen Schwertwalgruppen sind komplett unterschiedlich. Das hatte man jedenfalls bis vor kurzem angenommen und damit auch einen Baustein für die mögliche Aufteilung in verschiedene Schwertwalarten in der Hand. Nun haben Nicola Rehn und Kollegen bei einem Vergleich der Vokalisationen vieler Schwertwalgruppen herausgefunden, dass es doch mindestens einen Ruf gibt, den alle untersuchten Schwertwale gleichermaßen verwenden.

Was ist das für ein Ruf und welchen Zweck erfüllt er in der Schwertwal-Kommunikation? Handelt es sich um eine angeborene Emotionsäußerung? Mögliche Antworten auf diese Fragen erhalten die Besucher der Vorlesungsreihe Wal und Mensch, die in diesem Jahr zum achtzehnten Mal an der Tierärztlichen Hochschule Hannover stattfindet.

Mittwoch, 19. Januar – 19.15 Uhr

Weitere Informationen zum Vortrag und zur Anfahrt zum Vortragsort, finden Sie auf der Internetseite der Vorlesungsreihe Wal und Mensch.

Wenn Sie nicht zum Vortrag kommen können oder einen Vorgeschmack bekommen wollen, dann empfehlen wir den Artikel Das Lachen der Killerwale von Sonja Kastilan, erschienen am 29.11.2010 in der FAZ.

Den letzten Vortrag zur Kommunikation von Schwertwalen hat Frank Thomsen bei der Vorlesungsreihe 2002/03 gehalten: Lesen Sie gerne nach über “Pfeifende Muttersöhnchen und rufende Tanten“, Akustische Kommunikation bei Schwertwalen vor Vancouver Island, Kanada.

Wandel bei den Walen: Zur Entstehung der Bartenwale

Wittmund, 15. Oktober 2010 (cetacea.de)

Zu den Bartenwalen gehören die gewaltigsten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt haben. Wie kam es zur Entwicklung dieser riesigen Lebewesen? Welche Forscher haben sich an die detektivische Arbeit gemacht und mit Hammer, Meißel und Pinsel unbekannte Wale aus altem Gestein freigelegt? Der Experte für fossile Wale Johannes Albers beschreibt in seinem Aufsatz “Ohne Zähne im Oligozän” die aktuellen Erkenntnisse zum Aufkommen zahnloser Bartenwale.

In seinem Artikel “Bartenwale mit Zähnen” hat Johannes Albers dargelegt, wie kontinentale Umformungen im Paläogen (vor 65,5 – 23 Mio. Jahren) zu neuen Kaltwasserströmungen, dem Auftreten von Plankton und schließlich zur Verbreitung der Bartenwale beigetragen haben.

Im neuen Aufsatz “Ohne Zähne im Oligozän” geht es nun um die Bartenwale, die – wie wir es von den rezenten Bartenwalen kennen – statt Zähnen Barten im Maul trugen. Der älteste bekannte zahnlose Bartenwal, belegt durch ein Fundstück aus dem US-Bundesstaat Washington, hat im Eozän vor 34 – 35 Millionen Jahren gelebt. Johannes Albers beschreibt weltweite Fundstätten von zahnlosen Bartenwalen und schildert wichtige Etappen der Erforschungsgeschichte. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf die neuseeländischen Beiträge zur Erforschung dieser Tiere.

Im Wadi der Wale

Über fossile Wale handelt auch ein Artikel in der Oktober-Ausgabe von National Geographic Deutschland: „Im Wadi der Wale“, S. 140 – 159. Dazu berichtet Johannes Albers:

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Delphinmassaker im Fernsehen

Wittmund, 11. September 2010 (cetacea.de)

Nur ein Jahr nach der Kinoveröffentlichung wird der Oscar prämierte Dokumentarfilm “Die Bucht” im deutschen Fernsehen gezeigt. Der Film beschreibt den Delphinfang vor Taiji, das brutale Töten der Tiere und die Gewinnung von Delphinen für die Delphinarienindustrie.

Der private Fernsehsender Vox zeigt heute am 11. September um 20.15 Uhr den Dokumentarfilm “Die Bucht” von Regisseur Louie Psihoyos. Der Film entstand unter Einsatz von “James Bond”-Methoden mit versteckten und ferngelenkten Kameras (Cetacea.de berichtete).

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Walstrandungen – Interview mit dem NABU Meeresbiologen Dr. Kim Detloff

Bonn, 6. September 2010 (stepin)

Am 20.08.2010 meldete das Department of Conservation (DOC), dass 59 Grindwale an der Küste Neuseelands (Karikari Beach) gestrandet sind. Etwa 100 Helfer, darunter 40 Mitarbeiter des DOC und zahlreiche Freiwillige, versuchten die gestrandeten Tiere zu retten.  In den folgenden Tagen ging die Meldung rund um die Welt und zahlreiche Presse- und News-Ticker hielten die Öffentlichkeit über die neuesten Entwicklungen am Strand in der Nähe von Kaitaia auf dem Laufenden. Am 24.08.2010 konnten schließlich neun der gestrandeten Tiere wieder ins Meer gebracht werden und das DOC wertet die Rettungsaktion als Erfolg.

Screenshot Blog WeltneugierCetacea.de präsentiert hier ein Interview mit dem Meeresbiologen Dr. Kim Detloff, Referent für Meeresschutz beim Naturschutzbund Deutschland (NABU). Dieses Interview erschien in der Originalfassung beim Blog “Weltneugier. Erkundungsbericht” und wurde freundlicherweise von der Stepin GmbH zur Verfügung gestellt. Wir danken für die Erlaubnis es hier wiedergeben zu können:

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Zoologische Sensation: Grauwalsichtung vor Israel

Wittmund, 9. Mai 2010 (immrac)

Es ist nicht zu glauben. Vor der israelischen Küste hat der israelische Walforscher Dr. Aviad Scheinin vom Israel Marine Mammal Research & Assistance Center (IMMRAC) einen Grauwal gesichtet und photographisch dokumentiert.

Grauwal im Mittelmeer / Verbreitung von Grauwalen (Cetacea.de)

Am Morgen des 8. Mai wurde IMMRAC über einen Wal vor Herzliya Marina informiert. Das dreizehn Meter lange Tier wurde gesichtet und für zwei Stunden beobachtet. Bei den wiederholten Tauchgängen von jeweils drei bis fünf Minuten zeigte der Wal seine Fluke.

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Auch 2010: Tagestour zu den Seehunden und Walen in Ostfriesland

Wittmund, 22. April 2010 (cetacea.de)

Am 19. Juni bietet Cetacea.de eine Tagesausflug zum Kennenlernen unserer heimischen Meeressäuger an.

Karte Ostfriesland und Meeressäuger

Zum Tagesprogramm gehören eine Kutterfahrt zu den Seehundsbänken vor Langeoog und der Besuch des Spiekerooger Umweltzentrums Wittbülten, wo eine Führung am Pottwalskelett stattfindet.

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