Schutz der Flussdelphine in Bangladesch
Wittmund, 2. Februar 2010 (zgap)Irawadidelphine und Ganges Flußdelphine zählen zu den gefährdeten Delphinarten. Das Bangladesh Cetacean Diversity Project erhebt wissenschaftliche Daten zu diesen und anderen Walen in und vor Bangladesch. Diese Arbeit ist von großer Bedeutung für den Schutz dieser Tiere in einer wirtschaftlich benachteiligten Region unserer Erde.
Von HELMUT DENZAU
Im Süden von Bangladesch liegt der größte zusammenhängende Mangrovenwald der Erde im Mündungsgebiet von Ganges, Brahmaputra und Meghna. 6000 km2 des Sundarbans genannten Waldes liegen in Bangladesch, 4000 km2 im indischen Bundesstaat Bengalen. Hier leben zwei bedrohte Flussdelphinarten, der Gangesdelphin (Platanista gangetica gangetica), auch Shushuk genannt, und der Irawadidelphin (Orcaella brevirostris). (weiterlesen…)


Seit zwei Jahren suchte der IWC-Vorsitzende Hogarth (USA, noch aus der Bush-Administration) nach Kompromisslösungen in dem festgefahrenen Tauziehen zwischen Walfang- und Walschutzländern. Im Zuge eines IWC-Sondertreffens (9. – 11. März 2009 in Rom) hatte er einen Plan für Japans Walfang vorgelegt: IWC-Erlaubnis für japanische Jagd in einer neu einzurichtenden Kategorie „Küstenfang”. Dafür erhebliche Reduktion des „wissenschaftlichen” Walfangs durch Japan. Doch zu solch einer Reduktion war Japan nicht bereit. 