Archiv der Kategorie ‘Walschutz‘

Unterwasserhupe zum Schutz der Meeressäuger

Boca Raton, 20. Mai 2009 (pte)

Zu viele tödliche Kollisionen von Tieren mit Schiffen

Mit einem akustischen Warnsignal wollen Forscher der Florida Atlantic University Meeressäuger wie etwa Seekühe oder Wale vor Kollisionen mit Schiffen warnen. Einige der Tiere wie etwa der stark gefährdete Atlantische Nordkaper, ein Glattwal, kollidieren sehr häufig mit Schiffen. Experten gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel der in den vergangenen Jahrzehnten getöteten Glattwale, Opfer von Zusammenstößen mit Schiffen wurden. Da die Tiere herannahende Schiffe viel zu spät hören, soll nun moderne Technologie nachhelfen. (weiterlesen…)

Schweinswale in der Ostsee – Ehrentag am 17. Mai 2009

Quickborn, 15. Mai 2009 (gsm)

Am Sonntag, den 17. Mai ist „Internationaler Tag des Ostsee-Schweinswals“. Dieser Ehrentag für den einzigen in der Ostsee heimischen und vom Aussterben bedrohten Wal findet seit 2003 an jedem dritten Sonntag im Mai statt. Er wurde von den Mitgliedsstaaten von ASCOBANS (Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See) initiiert. Doch der Ehrentag ist  kein Tag zum Feiern. Der Kleine Tümmler, wie der  etwa 1,60 m lange schwarz-weiße Wal auch heißt, kämpft in der Ostsee ums Überleben.

Tot angespülter Schweinswal. Bild von Calum Davidson

Toter Schweinswal an schottischem Strand, © Calum Davidson

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Krach um Musik im Delfinarium

Essen, 13. Mai 2009 (NRZ)

VON JOHANNES ALBERS
Von Missklängen begleitet wurden die Feiern zum 75. Geburtstag des Zoos Duisburg am gestrigen Dienstag. Der Festakt fand im Delfinarium statt. Die Essener Tageszeitung NRZ (Neue Ruhr-Zeitung) berichtet heute:

Ein Auftritt der Duisburger Philharmoniker im Delfinarium rief den Protest von Tierschützern auf den Plan, die sich wegen der Lärmbelästigung für die Delfine sorgten. Die Tierpfleger erklärten laut NRZ über ihre Schützlinge: „Die hören nix, die wollen nur spielen.“

Vor 15 Jahren protestierten Tierschützer im Duisburger Delfinarium mit Megafonen gegen die Delfinhaltung, wie die Zeitungen am 22. August 1994 berichteten (WAZ, NRZ, RP, Bild). 1995 wurde ein neues Delfinarienhaus eingeweiht, dessen Dach 2006 wegen Einsturzgefahr abgerissen und komplett ausgetauscht werden musste (Cetacea.de berichtete).

Mittlerweile trägt das Delfinarium des Zoos Duisburg, im Zeitalter des Sponsorings, die Bezeichnung RWE-Delfinarium, benannt nach dem Energiekonzern mit Sitz in Essen.

Wale können sich nicht wehren

Wittmund, 10. Mai 2009 (cetacea.de)

Anfang 2006 hielt Petra Deimer, die Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V., einen Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe Wal und Mensch an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Nun können Sie einen Text zum Vortrag bei wal-und-mensch.de finden.

Petra Deimer berichtete sehr persönlich über ihren Lebensweg und ihre Begegnungen mit dem Pottwalfang auf Madeira, was letztendlich zur Gründung der GSM im Jahre 1978 geführt hat. (weiterlesen…)

Öl-Multis bedrohen Grauwale

Frankfurt, 20. April 2009 (wwf)

Öl-Konzerne bedrohen die letzten 130 Westpazifischen Grauwale. / BP und Exxon verweigern Gespräche mit Expertengruppe.

Grauwal © Jean-Jacques Ruchtie

Grauwal (Eschrichtius robustus) © Jean-Jacques Ruchtie

Vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin geraten die letzten rund 130 Westpazifischen Grauwale zunehmend unter Druck, denn dort entsteht derzeit das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Erste Folgen sind bereits absehbar: Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Grauwale gezählt als üblich. (weiterlesen…)

Klima: Gute Nahrungsplätze für Wale bald Mangelware

Salt Lake City/Wien, 9. Februar 2009 (pte)

Klimaänderungen bringen Meeressäuger in arge Bedrängnis

 

Ein Südkaper Mutter-Kalb-Paar in flachen Gewässern vor der argentinischen Peninsula Valdes. © John Atkinson

Ein Südkaper Mutter-Kalb-Paar in flachen Gewässern vor der argentinischen Peninsula Valdes. © John Atkinson

(pte/09.02.2009/13:25) – Ein Forscherteam der University of Utah hat festgestellt, dass junge Südliche Glattwale von ihren Müttern lernen, wo es die besten Nahrungsquellen gibt. Nun fürchten die Wissenschaftler, dass Veränderungen der Meeresströmungen die Tiere stark in Bedrängnis bringen könnten. Denn die Regionen, in denen der Krill – die Hauptnahrung der Wale – einst in großen Mengen vorgekommen ist, werden immer kleiner. (weiterlesen…)

Wale in Hannover: Wie gesund sind Schweinswal, Seehund & Co?

Wittmund, 27. Januar 2009 (cetacea.de)

Den letzten Vortrag der Vorlesungsreihe Wal und Mensch an der Tierärztlichen Hochschule Hannover wird die Tierärztin Henrike Seibel halten. Sie stellt die vielfältigen Gefahren für Meeressäuger vor und präsentiert Untersuchungsergebnisse des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste. Der Eintritt ist frei.

Schweinswal auf dem Sektionstisch, © J. Herrmann

Schweinswal auf dem Sektionstisch, © J. Herrmann

Schweinswale, Seehunde und Kegelrobben aus Nord- und Ostsee sind vielen Gefahren ausgesetzt. Fischerei, Müll, Schiffsverkehr, Lärmverschmutzung oder Schadstoffbelastungen setzen den Meeressäugern zu. Viele Infektionserreger verursachen schwere Erkrankungen, die eine Arbeitsgruppe am Forschungs- und Technologiezentrum Westküste untersucht. (weiterlesen…)

Vom Jahr des Delphins zum Jahr der Gorillas

Wittmund, 17. Januar 2009 (cetacea.de)

Mit Ende des Jahres 2008 hat auch die UN Kampagne “Jahr des Delphins” ein Ende gefunden. Eigentlich war nur das Jahr 2007 für die Delphine vorgesehen. Dann wurde für 2008 das Jahr des Delphins verlängert. Nun übernimmt mit den Gorillas eine ebenso bedrohte Tiergruppe den Fokus der UN Aktion. Regenwaldzerstörung, Bürgerkrieg oder Erzabbau gefährden die sanften Riesen.

Es war kein guter Start für das UN Jahr des Delfins als nach einer aufwändigen Sichtungsfahrt auf dem Yangtze der Chinesische Flußdelphin Baiji als funktionell ausgestorben erklärt werden musste (Cetacea.de berichtete). (weiterlesen…)

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