Archiv des Tags ‘Beifang’

Radiotipp: Umleitung für Schweinswale

Wittmund, 1. April 2010 (wdr5)

Hilfe für unsere heimische Walart

Jedes Jahr verheddern sich Tausende von Schweinswalen in Fischernetzen. In der Ostsee hat sich der Bestand dieser scheuen Tiere in den letzten Jahren halbiert. Auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen sie als “stark gefährdet”.

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Bedrohliche Entwicklung für Wale – Die Rote Liste 2008

Gland, 12. August 2008 (iucn)
Buckelwale im Aufwind. Photo: Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory & The Dolphin Institute

Buckelwale im Aufwind. Photo: Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory & The Dolphin Institute

Buckelwale und Südkaper sind nicht mehr so stark bedroht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Einschätzung von Walbeständen und deren Bedrohungen, die die Weltnatur- schutzunion IUCN jetzt mit der Roten Liste 2008 veröffentlicht hat. Die schlechten Nachrichten folgen auf gleichem Fuß: Die meisten küstennah und in Flüssen verbreiteten Kleinwale sind stärker bedroht als zuvor.

Buckelwale (Megaptera novaeangliae) wurden aus der Rote Liste Kategorie “gefährdet” (VU) herausgenommen und in die Kategorie “nicht gefährdet” (LC) übernommen. Zwei Subpopulationen bleiben allerdings gefährdet. Der Südkaper (Eubalaena australis) wurde auch in (LC) eingestuft. (weiterlesen…)

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Beifang ist Todesursache Nr. 1 für Schweinswale in der Ostsee

Quickborn, Neumünster, München, 29. April 2008 (GSM, NABU, GRD)

Dem Schweinswal in der Ostsee geht es schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Naturschutzbund NABU nach Auswertung des Sichtungsprogramms der GSM. Mehr als 1.100 lebende Schweinswale wurden im Jahr 2007 gemeldet, aber auch 173 tote Schweinswale an der deutschen Ostseeküste aufgefunden. „Allein an der Küste der westlichen Ostsee von Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Kadaver angetrieben wie im Jahr 2006“, stellt Hans-Jürgen Schütte, der das GSM-Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“ koordiniert, besorgt fest. (weiterlesen…)

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44 tote Delfine angeschwemmt

München, 21. Januar 2003 (wdcs)

Jährliches Delfin-Massensterben im Atlantik als Beifang der europäischen Fischereiflotten geht weiter.

WDCSDer WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society, liegen Informationen vor, dass allein in den letzten zwei Wochen 44 tote Delfine an die Küsten Südwestenglands angespült wurden. 33 weitere tote Delfine waren bereits im Dezember aufgefunden worden. Die Körper weisen Verletzungen von Fischernetzen auf und sind nur die Spitze des Eisbergs der jährlichen Beifangopfer der winterlichen, meist französischen Hochseefischerei auf Barsch, Makrelen und Thunfisch mit Schlepp- aber auch Stellnetzen. (weiterlesen…)

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