Archiv des Tags ‘Buckelwale’

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 11. August 2008

Wittmund, 11. August 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 11. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Seit 1983 lebt der Grosse Tümmler Fungie in den Gewässern vor dem irischen Küstenort Dingle. Seitdem lockt er Touristen an und hat den Ort vor dem wirtschaftlichen Untergang bewahrt (Berliner Morgenpost).

Von Munitionssprengungen in der Ostsee gehen keine Gefahren durch Schadstoffe aus. Das teilt das schleswig-holsteinische Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit.

Den Buckelwalen geht es wieder besser. Dank der Einschränkung der kommerziellen Waljagd habe sich die Population der Meeressäuger erholt. Das teilte die Weltnaturschutzunion IUCN am Montag im Schweizer Gland mit (vol.at oder Herald and Weekly Times). Zu diesem Thema lesen Sie demnächst mehr auf Cetacea.de.

Buckelwal “Bucki” zeigt sich weiterhin vor Rügen (FOCUS und MZ).

Internationale Nachrichten
In der Nordsee treibt ein toter Wal und Hvaler.dk lobt eine Prämie für die genaueste Angabe des Strandungsortes aus.

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Wer weiß einen Namen für den Buckelwal?

Wittmund, 5. August 2008 (cetacea.de)

Der Buckelwal ist wieder vor Rügen und hat den Montag Morgen bei Glahme verbracht. Ein Fischer konnte das Tier filmen. Die Ostseezeitung sucht einen Namen für den Buckelwal.

Die Ostsee-Zeitung berichtet in der Ausgabe vom 5. August in zwei Artikeln über den Buckelwal. Nachdem der Wal schon am Sonntag wieder vor Rügen zu sehen war, konnten Hunderte Whale Watcher das Tier beobachten. Am Montag blieb der Wal der Insel treu. Fischer erspähten das Tier bei Glowe. Normen Peters nutzte die Filmfunktion seines Mobiltelephons, als der Wal auftauchte. Das Video können Sie bei der Ostseezeitung sehen.

(weiterlesen…)

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Buckelwal in der Ostsee ohne gute Aussichten

Wittmund, 4. August 2008 (cetacea.de)

Der Irrgast in der Ostsee ist ein gutes Zeichen für die sich erholenden nordatlantischen Buckelwale. Seine eigenen Chancen, die für ihn ungeeignete Ostsee lebend zu verlassen sind allerdings schlecht.

Es gab keine Zeitung, die nicht von dem Buckelwal berichtet hat, den die Ornithologen Andreas Nick und Christoph Bock vom Rügener Festland aus erspäht hatten. Die Minibilder des springenden Wales, die aus knapp 6 Kilometer Entfernung aufgenommen wurden, sind überall publiziert worden. (weiterlesen…)

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 2. August 2008

Wittmund, 2. August 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 2. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Erst im Jahr 2005 wurden sie als eigene Art beschrieben: Die Stupsfinnendelphine. Sie sind nah verwandt mit den Irawadidelphinen, unterscheiden sich aber doch in wenigen Merkmalen. Vor der Kimberley-Küste im Nordwesten Australiens gelangen Forschern des World Wide Fund for Nature (WWF) nun erstmals Filmaufnahmen von Stupsfinnendelphinen (sueddeutsche.de).

Greenpeace hat dokumentiert, dass Ölplattformen jeden Tag die Nordsee verunreinigen und die Umwelt im Ausmaß eines großen Tankerunglücks schädigen. Bei einem dreitägiger Rechercheflug von Greenpeace entlang der dänischen, norwegischen und englischen Küste wurden jetzt wieder große Ölteppiche entdeckt (Greenpeace).

Der Greenpeacer Christian Bussau äussert sich im Interview zum Ostsee-Buckelwal (Frankfurter Rundschau).

Internationale Nachrichten Nachdem bei einem Nördlichen Entenwal, der mehrfach in Südengland gestrandet war, ein Nierenversagen festgestellt wurde, ist er nun eingeschläfert worden (BBC).

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 24. Juli 2008

Wittmund, 24. Juli 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 24. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Am kommenden Dienstag soll der 315 Tonnen schwere und 55 Meter lange Gründungspfahl der Forschungsplattform FINO 3 etwa 80 km vor der Insel Sylt installiert werden. Wenn das Wetter die Seemontage zulässt, soll der Pfahl 30 Meter tief in den Meeresboden gerammt werden. Die Rammung wird etwa sechs Stunden dauern. Zum Schutz der hörempfindlichen Meeresumwelt werden Schallschutzmaßnahmen installiert. Taucher legen in einem Radius von 70 Metern um die Gründungsposition zwei Rohre, aus denen später während des Rammvorgangs durch unzählige kleine Löcher Luftblasen entweichen. Dieser doppelte Luftblasenschleier wird die Schallemissionen der Rammung deutlich dämpfen und so helfen, negative Auswirkungen auf die Meeresumwelt zu vermeiden. Gleichzeitig wird das Verhalten der Schweinswale durch umfangreiche Monitoringmaßnahmen beobachtet, beteiligt daran sind Schiffe, Flugzeuge sowie sogenannten Klickdetektoren. Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite www.fino3.de

Internationale Nachrichten
Nach einer Geburt stoßen weibliche Große Tümmler zehnmal mehr Pfiffe aus als normalerweise. Damit helfen sie ihren Neugeborenen den mütterlichen Signaturpfiff zu lernen und die Mutter akustisch zu erkennen (BBC).
FRIPP, D. and P. TYACK (2008):
Postpartum whistle production in bottlenose dolphins
Marine Mammal Science 24 (3): 479-502

Vor der australischen Küste wurde ein zweiter weißer Buckelwal gesichtet. Es gibt Vermutungen, dass es sich bei dem Tier um ein Kalb von Migaloo handelt. Der weiße Buckelwal Migaloo (Aboriginal für “weißer Kumpel”) erfreut seit einigen Jahren die Australier. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Australien so heftig gegen den geplanten Buckelwalfang der Japaner protestierte, dass diese die Pläne erstmal auf Eis gelegt haben. (BBC)

Eine Welle der Verwunderung ist durch Großbritannien gezogen, nachdem im Garten zweier Matrosen ein toter Delphin oder Schweinswal gefunden wurde. Die beiden wohnen in Dorset etwa 800 Meter von der Küste entfernt. Der kleine Wal – mit 90 cm Länge offensichtlich ein Jungtier – wies Stichverletzungen auf (oder war’s der offene Nabel?). Die britische Polizei ermittelt. (BBC, DorsetECHO)

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IWC: Keine Buckelwale für Grönland

Santiago de Chile, 26. Juni 2008 (wdcs)

Die Mehrheit der IWC-Mitgliedsstaaten stimmte heute gegen den Antrag Dänemarks, den grönländischen Walfang um eine Quote von 10 Buckelwale pro Jahr auszuweiten. Nach intensiven Verhandlungen hinter den Kulissen erreichte der Antrag nicht die für die Annahme notwendige 3/4 Mehrheit.

WDCSDie Länder der EU, die auch Mitglied der IWC sind, haben bei dieser Abstimmung zum ersten Mal bei einer IWC-Tagung als Block abgestimmt und den Antrag Dänemarks abgelehnt. (weiterlesen…)

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 22. Juni 2008

Wittmund, 22. Juni 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 22. Juni 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Dagmar Dehmer stellt im Tagesspiegel fest, dass die festgefahrene Situation der Internationalen Walfangkommission dazu führen könne, dass Japan die IWC verlassen könne. Der WWF sei deshalb einem Handel mit Japan zugunsten des nachhaltigen Walschutzes aufgeschlossen, während die WDCS befürchtet, dass Zugeständnisse an Japan auch Walfangplänen anderer Nationen Tür und Tor öffnen könne. +++ Die Greenpeace-Aktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki befinden sich weiterhin in Haft. Die Greenpeacer hatten der japanischen Staatsanwaltschaft Mitte Mai einen Karton mit Walfleisch übergeben, welches Mitglieder der japanischen Walfangflotte unterschlagen haben und illegal auf eigene Rechnung verkaufen wollten (Greenpeace). +++ Zwischen Teneriffa und La Gomera kann man Delfinen und Walen umweltverträglich näher kommen (ND). +++ Delfintherapie hat Konjunktur. Doch hinter der oftmals als Wundertherapie für geistig und körperlich behinderte Kinder dargestellten Methode verbergen sich meist wenig mehr als die kommerziellen Interessen von Delfinarien. Die WDCS weist auf ihre Hintergrundbroschüre aus dem Januar 2008 hin (WDCS).

18 Kilometer über dem Walschutzgebiet vor der Küste Liguriens soll nach dem Willen italienischer und französischer Wissenschaftler ein solar betriebenes Flugzeug kreisen. Dadurch sollen die Bewegungen der Großwale verfolgt und an den Schiffsverkehr gemeldet werden, damit Zusammenstösse von Schiffen und Walen verhindern werden (ORF). +++ Nur wenige Zoos in Europa beherbergen und züchten Delfine. In Duisburg werden die empfindlichen Meeressäuger schon seit den 60er-Jahren erfolgreich gehalten. Die Kritik von Tierschützern weist der Zoo zurück (Welt am Sonntag)

Internationale Nachrichten Eine wunderschöne Sprungsequenz des Buckelwals Batman hat der Photograph Ray Alley zusammengefügt (Telegraph). +++ Die kalifornischen Akustikexperten Dorian Houser und James Finneran haben sich nach der Lebendstrandung eines Gervais-Zweizahnwales (Mesoplodon europaeus) in den Florida Keys in den Flieger gesetzt, um das Gehör des Tieres zu erforschen. Die Versuche laufen, während die Mitarbeiter von Marine Mammal Conservancy versuchen, den Wal zu therapieren, um ihn später wieder freizulassen. Bisher ist das bei diesen seltenen Tieren noch nie gelungen (Miami Herald News).

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Den Walen wird´s zu heiß

Frankfurt, 19. Juni 2008 (wwf)

Zum Auftakt der 60. IWC in Santiago de Chile (23.-27. Mai) präsentiert der WWF eine Studie und zeigt wie der Klimawandel viele Meeressäuger auf der Südhalbkugel bedroht.

WWF Vor Beginn der 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC vom 23. bis 27. Juni in Santiago de Chile schlägt der WWF in einer neuen Studie Alarm: Der fortschreitende Klimawandel gefährdet viele ohnehin bereits bedrohte Walarten zusätzlich. Besonders betroffen sind wandernde Walarten der südlichen Erdhalbkugel, die in Kaltwasserregionen ihre wichtigsten Nahrungsquellen haben. „Die Wale in den südlichen Ozeanen trifft der Klimawandel genauso stark wie die Eisbären am Nordpol“, sagt WWF-Walexperte Volker Homes. „In 35 Jahren wird ihr Lebensraum um bis zu ein Drittel geschrumpft sein, und sie werden für weniger Futter immer weitere Strecken auf sich nehmen müssen.“ Selbst wenn alle anderen Bedrohungsfaktoren gestoppt würden, werde ein ungebremster Klimawandel viele Wale das Leben kosten. (weiterlesen…)

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