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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 11. Juni 2008

Wittmund, 11. Juni 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 11. Juni 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Nach genetischen Untersuchungen von Schwertwalen halten Forscher des kalifornischen Zentrums für Fischereiwissenschaft in La Jolla die Unterteilung in drei Arten für gerechtfertigt (Welt). +++ Dänemark schwenkt um und verkündet, bei der diesjährigen Konferenz der Internationalen Walfangkommission gegen die Walfänger zu stimmen (Greenpeace).

Internationale Nachrichten: Über mehrere Tage hinweg sind in den ersten Junitagen mindestens fünfzig Breitschnabeldelfine im Nordwesten Madagaskars verendet. Die Tiere strandeten in einem Mangrovengebiet der Antsohihy Bucht. ExxonMobile führt in der Gegend seismische Tests durch, hat aber jede Schuld an dem Sterben von sich gewiesen (BBC, HAZ). +++ Vor der Küste von Cornwall (Großbritannien) sind 26 Delphine gestrandet. Am Montag, dem 9. Juni haben sich 70 Gemeine Delphine der Küste bei Falmouth genähert, von denen 26 am Strand verendet sind. Nun werden die Gründe diskutiert und heißer Kandidat ist die britische Royal Navy, die zu diesem Zeitpunkt Manöver durchgeführt hat (The Times).

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Ringwadenfischerei gefährdet Babydelfine

La Jolla/East Norwich/Wien, 27. März 2007 (pte)

Delfin-Bestände im Ostpazifik erholen sich nicht
von HANNES RICHTER

Trotz alternativer Fangmethoden in der Thunfischfischerei haben sich die Bestände von Flecken- und Spinnerdelphinen im östlichen Pazifik nicht erholt. Das ergibt eine Untersuchung der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und des Blue Ocean Institute , bei der die Wissenschafter ein Gebiet von 21 Mio. Quadratkilometern untersucht haben. Eine der Ursachen für die schlechte Regeneration der Delfinpopulation ist die Ringwaden-Methode, die gezielt bei der Thunfischjagd eingesetzt wird und Delfinbabys von ihren Müttern trennt.

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