Archiv des Tags ‘GSM’

ECS-Konferenz: Schweinswale in der Ostsee

Stralsund, 23. März 2010 (cetacea.de)

Die Schweinswale der Ostsee haben auf der Tagung der European Cetacean Society eine besondere Bedeutung. Die Population der zentralen und östlichen Ostsee gilt als stark gefährdet. Die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. leistet einen Beitrag zur Erfassung der Bestände und von Veränderungen durch ein großes Freiwilligenprogramm.

Gelegenheitssichtungen von Schweinswalen

Gelegenheitssichtungen von Schweinswalen in der Ostsee

Philip Loos von der Universität Hamburg und der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. hat die Ergebisse aus 5 Jahren Sichtungen von Freizeitseglern in der westlichen Ostsee von der Mecklenburg Bucht bis in den Kattegat präsentiert. Die GSM ruft jedes Jahr Segler und andere Wassertouristen auf, Sichtungen von Schweinswalen zu melden. Mit dem Aufruf werden Sichtungsbögen und Informationen ausgegeben, so dass Laiensichter wissen auf welche Informationen es bei der Sichtungsdokumentation ankommt.

(weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Wale können sich nicht wehren: Vortrag in Hamburg

Hamburg, 14. Februar 2010 (deepwave)

Die Biologin Petra Deimer hält am 4. März einen Vortrag im Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Der Erlös der Veranstaltung wird zur Unterstützung des Küstenschutzprojekts MANGREEN in Indien verwendet.

Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zum Vortragsabend auf das “Deck 7″ ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt, dessen Schirmherrschaft der Bestsellerautor Frank Schätzing übernommen hat.

(weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Schweinswale in der Ostsee – Ehrentag am 17. Mai 2009

Quickborn, 15. Mai 2009 (gsm)

Am Sonntag, den 17. Mai ist „Internationaler Tag des Ostsee-Schweinswals“. Dieser Ehrentag für den einzigen in der Ostsee heimischen und vom Aussterben bedrohten Wal findet seit 2003 an jedem dritten Sonntag im Mai statt. Er wurde von den Mitgliedsstaaten von ASCOBANS (Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See) initiiert. Doch der Ehrentag ist  kein Tag zum Feiern. Der Kleine Tümmler, wie der  etwa 1,60 m lange schwarz-weiße Wal auch heißt, kämpft in der Ostsee ums Überleben.

Tot angespülter Schweinswal. Bild von Calum Davidson

Toter Schweinswal an schottischem Strand, © Calum Davidson

(weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Wale können sich nicht wehren

Wittmund, 10. Mai 2009 (cetacea.de)

Anfang 2006 hielt Petra Deimer, die Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V., einen Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe Wal und Mensch an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Nun können Sie einen Text zum Vortrag bei wal-und-mensch.de finden.

Petra Deimer berichtete sehr persönlich über ihren Lebensweg und ihre Begegnungen mit dem Pottwalfang auf Madeira, was letztendlich zur Gründung der GSM im Jahre 1978 geführt hat. (weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Neues Schutzabkommen für Meeressäugetiere

Quickborn, 9. Oktober 2008 (gsm)

Um Kleinwale und Seekühe oder Manatees vor der Küste Westafrikas besser zu schützen, wurde unter dem Dach der Bonner Konvention zum Schutz Wandernder Tiere (UNEP/CMS) in Lome, Togo, am 3. Oktober ein neues Abkommen geschlossen.

Das „Memorandum of Understanding“ (MoU) wird die gefährdeten Meeressäuger im Ostatlantik von Marokko bis Südafrika abdecken, Neben den stark gefährdeten Seekühen sind darunter mindestens 30 Arten von Delfinen und Tümmlern. Das MoU tritt in Kraft, sobald es von den 29 in Frage kommenden Anrainerstaaten jeweils unterzeichnet wurde. 15 Länder, wie Togo, Angola, Ghana, Benin und die Kap Verde, haben es sofort unterzeichnet, Andere warten auf den feierlichen Akt der 9. CMS- Vertragsstaaten-Konferenz vom 1.-5. Dezember in Rom. (weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 17. Juni 2008

Wittmund, 17. Juni 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 17. Juni 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Die typischen Gesänge der Buckelwale sollen Weibchen umgarnen und nicht Rivalen abschrecken (wissenschaft.de). +++ Die Stadt Münster setzt sich mit den Vorwürfen und Vorschlägen des Wal und Delfinschutzforums zum Delphinarium auseinander (Echo Münster). +++ RP-Online fragt sich, welches Geschlecht das in Vancouver geborene Beluga-Kalb hat (Bilder). +++ Kurz und knapp stellt die Welt vor, welche Einrichtungen auf das Wohl der Delphine achten, wenn sie touristische Kontakte zulassen.

Die Walschutzorganisation OceanCare informiert über den Walfang-Status vor Beginn des Treffens der Internationalen Walfangkommission in Chile. Mit Hilfe der Werbeagentur Ogilvy & Mather startet OceanCare eine Kampagne gegen den Walfang (OceanCare). +++ Die GSM berichtet über neue Zählungen, die einen Rückgang der Zwergwale im isländischen Fanggebiet belegen. +++ Der Greenpeace Meerescampaigner Thilo Maack gibt einen Ausblick auf die kommende IWC (Greenpeace). +++ Die Welt berichtet über eine Pro Wildlife Kampagne, die auf die Quecksilberbelastung der Walspeisung in japanischen Schulkantinen hinweist.

Internationale Nachrichten: Nachdem im letzten Oktober der 14 jährige Schwertwalbulle Taku gestorben war, hat SeaWorld San Antonio wieder einen toten Schwertwal zu beklagen. Am vergangenen Sonntag starb die zweieinhalbjährige Halyn. Die Ursache für den Tod ist noch unbekannt (San Antonio Express-News). +++
Der grönländische Walfang steht in der Kritik. Die Welttierschutzgesellschaft WSPA berichtet, dass 25 % des letztjährigen Fangs zur Gewinnerzielung gehandelt wurden, obwohl Grönland mit seiner Subsistenzquote nur aus Gründen der Ernährung und Kultur Wale fangen darf. Die WSPA kritisiert ausserdem die besonders langen Tötungszeiten des grönländischen Walfangs (BBC).

Trotz sorgfältiger Prüfung, kann Cetacea.de keine Verantwortung für die Inhalte fremder Internetseiten übernehmen.

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Offshore-Windkraft: „Techno-Lärm“ in der Wal-Kinderstube

Neumünster, München, Quickborn, 29. Mai 2008 (NABU, GRD, GSM)

Beim Lärmschutz auf dem Meer besteht in Dänemark und Deutschland erheblicher Nachholbedarf.

Mitte Mai begannen die Bauarbeiten für den dänischen Windpark „Horns Rev 2“ westlich von Blåvands Huk. Was der Umwelt nutzen soll, schadet Meeressäugern wie dem Schweinswal, stellen die Umweltorganisationen GRD, GSM und NABU fest: Rammen, die die 91 Fundamentpfähle der Anlagen in den Boden treiben sollen, erzeugen erheblichen Lärm. Unter Wasser werden Schalldrücke von bis zu 235 dB erreicht. Der Zeitpunkt für die Arbeiten ist denkbar ungünstig gewählt – für Schweinswale steht die Geburt ihrer Jungen unmittelbar bevor. Auch die Bundesrepublik verzichtet häufig auf technisch möglichen Schallschutz auf See. (weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Beifang ist Todesursache Nr. 1 für Schweinswale in der Ostsee

Quickborn, Neumünster, München, 29. April 2008 (GSM, NABU, GRD)

Dem Schweinswal in der Ostsee geht es schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Naturschutzbund NABU nach Auswertung des Sichtungsprogramms der GSM. Mehr als 1.100 lebende Schweinswale wurden im Jahr 2007 gemeldet, aber auch 173 tote Schweinswale an der deutschen Ostseeküste aufgefunden. „Allein an der Küste der westlichen Ostsee von Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Kadaver angetrieben wie im Jahr 2006“, stellt Hans-Jürgen Schütte, der das GSM-Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“ koordiniert, besorgt fest. (weiterlesen…)

Diesen Artikel empfehlen:
  • Print
  • PDF
  • email
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Blogplay
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Twitter

Lesen Sie zurückliegende Nachrichten in unserem Archiv


Bitte melden Sie Walsichtungen und Strandfunde