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Walschutz: US-Navy verzichtet auf Sonartests

Hamburg/Washington, 18. August 2008 (pte)

Die US-amerikanische Marine und Umweltschutzverbände haben sich nach jahrelangem Schreit darauf geeinigt, dass die Navy zukünftig weniger Sonartests durchführen wird.

“Das war ein wichtiger Schritt, denn Sonarwellen sind sehr schädlich für Wale, Delphine und andere hoch empfindliche Meereslebewesen”, erklärt Jörg Feddern, Biologe bei Greenpeace, gegenüber pressetext. Die Sonarwellen schädigen dabei nicht nur das Gehör, sondern können auch zu Gehirnblutungen führen. “Dadurch, dass sich Wale via akustischer Signale orientieren und Kontakt zu ihrer Gruppe halten, sind sie ohne ihr Gehör verloren”, so Feddern. Dies sei, als ob man dem Menschen die Augen verbindet und die Ohren zuhält, sagt der Walexperte.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 14. August 2008

Wittmund, 14. August 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 14. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Die aktuelle Einschätzung der Weltnaturschutzunion IUCN zur Bedrohungssituation der Walarten zieht auch heute noch durch die Presse. Nachdem am Tag 1 der Veröffentlichung die Belebung der Buckelwal- und Südkaperbestände im Fokus stand, kommen heute noch die zu Wort, die den Bericht bis zum Ende gelesen haben (WDCS).

Über das Schweinswal-Watching in der Flensburger Förde schreibt das FLENSBURGER TAGEBLATT.

Die US-Marine hat eingewilligt, den Einsatz von Sonar-Geräten aus Rücksicht auf Wale und andere Meerestiere künftig zu begrenzen. Ein Gericht in San Francisco habe eine entsprechende Einigung zwischen der Marine und Umweltschützern nach einem jahrelangen Gerichtsstreit angenommen (nachrichten.ch oder The New York Times).

Der Buckelwal “Bucki” hat zwischendurch Warnemünde besucht (MVregio), und wurde danach dann wieder vor Rügen gesichtet (MVregio).

Internationale Nachrichten Einen ganz besonderen Kindergarten haben Wissenschaftler an der australischen Westküste entdeckt. Etwa 600 Buckelwale haben zusammen mit ihren Kälbern eine geschützte Bucht aufgesucht (Monsters and Critics).

Im Südwesten Australiens, in der Flinders Bucht nahe Augusta, wurde ein weißes Südkaperkalb entdeckt (The West Australian).

Trotz sorgfältiger Prüfung, kann Cetacea.de keine Verantwortung für die Inhalte fremder Internetseiten übernehmen.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 11. Juli 2008

Wittmund, 11. Juli 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 11. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Zahnwale haben ein besonderes akustisches Fett, um unter Wasser präzise hören und Laute abgeben zu können. Über eine aktuelle Veröffentlichung von Heather Koopman und Zoey Zahorodny berichtet Die Presse. KOOPMAN, H. N. u. Z. P. ZAHORODNY (2008):
Life history constrains biochemical development in the highly specialized odontocete echolocation system.
Proc. Roy. Soc. London. Ser. B., DOI: 10.1098/rspb.2008.0457.

Der Streit zwischen Tierschützern und der US Marine um den Einsatz von aktiven Sonaren beschäftigt nun die Gerichte. Nachdem ein kalifornisches Gericht den Einsatz von aktivem Sonar nur unter schweren Auflagen zuließ, beschäftigt sich nun der Supreme Court mit dieser Auseinandersetzung. Der Oberste Gerichtshof wird sich aber nicht inhaltlich damit auseinandersetzen, ob Wale durch das aktive Sonar gefährdet sind, sondern nur mit Verfahrens- und Kompetenzfragen beschäftigen. Im Herbst findet die mündliche Verhandlung darüber statt, wie viel Tierschutz dem Militär bei der Verteidigung des Landes zuzumuten ist (F.A.Z.).

Internationale Nachrichten
Die Sorgen um die westliche Grauwalpopulation reissen nicht ab. Nun haben IUCN Walforscher ein Notsignal an den russischen Premierminister Vladimir Putin geschickt. Die Erdöl-Arbeiten bei Sachalin gefährden die nur 130 Tiere starke Population westlicher Grauwale. Unangekündigte seismische Tests mit Schallkanonen fänden in der Nähe säugender Grauwalkühe und ihrer Kälber statt (IUCN).

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