Archiv des Tags ‘NABU’

Walschutzgebiet in Chile, Quecksilber in Delfinfleisch und mehr

Wittmund, 12. September 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 12. September 2008 haben wir folgende Nachrichten über Delfintherapie, das chilenische Walschutzgebiet, Waljagd auf Lamalera, Proteste gegen die Fehmarnbeltbrücke, die Evolution der Fluke bei Walen und Quecksilber in Delfinfleisch gefunden.

Wirkt Delfintherapie? Und wenn ja, warum? Der Delfintherapie-Experte der WDCS Dr. Karsten Brensing sieht in der Delfintherapie vor allem eine teure, tierbelastende Augenwischerei. Er geht den Versprechungen der (gut bezahlten) Therapeuten auf den Grund. Irene Habich hat sich für die Welt die “Therapie mit Flipper” vorgenommen und berichtet von Versprechungen, Planungen und der Kritik der Delfintherapie.

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Offshore-Windkraft: „Techno-Lärm“ in der Wal-Kinderstube

Neumünster, München, Quickborn, 29. Mai 2008 (NABU, GRD, GSM)

Beim Lärmschutz auf dem Meer besteht in Dänemark und Deutschland erheblicher Nachholbedarf.

Mitte Mai begannen die Bauarbeiten für den dänischen Windpark „Horns Rev 2“ westlich von Blåvands Huk. Was der Umwelt nutzen soll, schadet Meeressäugern wie dem Schweinswal, stellen die Umweltorganisationen GRD, GSM und NABU fest: Rammen, die die 91 Fundamentpfähle der Anlagen in den Boden treiben sollen, erzeugen erheblichen Lärm. Unter Wasser werden Schalldrücke von bis zu 235 dB erreicht. Der Zeitpunkt für die Arbeiten ist denkbar ungünstig gewählt – für Schweinswale steht die Geburt ihrer Jungen unmittelbar bevor. Auch die Bundesrepublik verzichtet häufig auf technisch möglichen Schallschutz auf See. (weiterlesen…)

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Beifang ist Todesursache Nr. 1 für Schweinswale in der Ostsee

Quickborn, Neumünster, München, 29. April 2008 (GSM, NABU, GRD)

Dem Schweinswal in der Ostsee geht es schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Naturschutzbund NABU nach Auswertung des Sichtungsprogramms der GSM. Mehr als 1.100 lebende Schweinswale wurden im Jahr 2007 gemeldet, aber auch 173 tote Schweinswale an der deutschen Ostseeküste aufgefunden. „Allein an der Küste der westlichen Ostsee von Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Kadaver angetrieben wie im Jahr 2006“, stellt Hans-Jürgen Schütte, der das GSM-Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“ koordiniert, besorgt fest. (weiterlesen…)

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