Archiv des Tags ‘Walfang’

Japan und Norwegen halten an Walfang fest

Hamburg/London, 12. Dezember 2009 (pte)

Trotz internationaler Proteste: Harte Zeiten für Meeressäuger
von WOLFGANG WEITLANER

Umweltschützer haben Norwegens Entscheidung, zukünftig noch mehr Wale zu töten, scharf kritisiert. Im kommenden Jahr dürfen norwegische Walfänger 1.286 Minke-Wale erlegen. Das sind um 400 Tiere mehr als in diesem Jahr. Diese Woche hat der japanische Außenminister Katsuya Okada in einem Interview mit dem australischen Fernsehsender ABC angekündigt, dass auch die neue Regierung der Inselnation am Walfang festhalten wolle.

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61. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Funchal, Madeira (Portugal) 22. – 25. Juni 2009

Essen, 26. Juni 2009 (cetacea.de)

Trotz massiven Drucks konnte die Walfanglobby keine zusätzlichen Fanggenehmigungen bei der IWC durchsetzen. Doch wichtige Entschlüsse wurden nicht gefasst, sondern verschoben. Angesichts einer Häufung von IWC-Sondertreffen verliert die Jahrestagung zunehmend ihre Rolle als zentrales Forum der Entscheidungsfindung, und wird zu einem Glied in einer kostspieligen und zeitraubenden Kette von Konferenzen, die den Fortschritt des Walschutzes eher untergräbt als fördert.
Von JOHANNES ALBERS

Japans Walfang
WalfangSeit zwei Jahren suchte der IWC-Vorsitzende Hogarth (USA, noch aus der Bush-Administration) nach Kompromisslösungen in dem festgefahrenen Tauziehen zwischen Walfang- und Walschutzländern. Im Zuge eines IWC-Sondertreffens (9. – 11. März 2009 in Rom) hatte er einen Plan für Japans Walfang vorgelegt: IWC-Erlaubnis für japanische Jagd in einer neu einzurichtenden Kategorie „Küstenfang”. Dafür erhebliche Reduktion des „wissenschaftlichen” Walfangs durch Japan. Doch zu solch einer Reduktion war Japan nicht bereit. (weiterlesen…)

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Island plant Waljagd

Frankfurt, 19. Februar 2009 (WWF)

Islands Fischereiminister bestätigt Fangquoten. – WWF: „Entscheidung ist ein Skandal.“

Zwergwal, © Jürgen Freund WWF-Canon

© Jürgen Freund / WWF-Canon

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Hilft der Walfang der Fischerei?

Salt Lake City/Wien, 13. Februar 2009 (pte)

Eine Studie widerlegt die Hypothese, dass Großwale in tropischen Gewässern der Fischerei die Fische wegfressen

In den vergangenen Jahren haben Japan und andere Walfangnationen vermehrt behauptet, dass Wale in Hinblick auf Nahrungsressourcen in direkter Konkurrenz zur Fischerei stünden und Schuld seien am Rückgang und teilweisem Zusammenbruch von Fischbeständen. Aus diesem Grund, so argumentieren Walfangsbefürworter häufig, sei die Dezimierung von Walbeständen ein geeignetes Mittel, um Fischfangmengen zu erhöhen. (weiterlesen…)

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Hybrid zwischen Finnwal und Blauwal

Wittmund, 30. Dezember 2008 (cetacea.de)

Der Kölner Walfanghistoriker Klaus Barthelmeß hat seinen schwer erreichbaren Artikel mit der ersten morphologischen Beschreibung eines Hybriden aus Blauwal und Finnwal ins Englische übersetzt und mit Bildern versehen.

Im Jahr 1987 erschien der Artikel “Over een mogelijke hybride tussen een Gewone en een Blauwe Vinvis” in der Zeitschrift “Marswin: Tijdschrift uitgegeven door de Vlaamse Vereniging voor de Bestudering van de Zeezoogdieren” (ISSN 0771-1670), Vol. 8, No. 1, pp. 9-12. Es handelt sich um die früheste morphologische Beschreibung des ersten Hybriden, der später durch genetische Untersuchungen (Spilliaert & al 1991) bestätigt wurde.

Dieser Text wird hier wegen des wissenschaftlichen Interesses und der schlechten Verfügbarkeit des Originalartikels angeboten. Der Autor hat seine Übersetzung zusätzlich mit digital restaurierten Photographien illustriert. Der flämische Originalartikel ist als PDF Datei hinterlegt.
On a possible hybrid between a fin whale and a blue whale

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Japanische Walfänger nehmen Kurs auf Antarktis

Wittmund, 19. November 2008 (cetacea.de)

Japanische Walfänger auf dem Weg in die Antarktis. Australien verkündet Walforschungsprogramm. Grünes Licht für den Walfleischhandel.

Walfleischverkauf in Yamaguchi, Japan. © Timothy Takemoto

Walfleischverkauf in Yamaguchi, Japan. © Timothy Takemoto

Ein gewaltiges Walforschungsprogramm hat der australische Umweltminister Peter Garrett angekündigt. Australien will rund drei Millionen Euro in die nicht letale Walforschung investieren. Dieses Programm dient auch als Signal an die japanischen Walfänger, denen vorgeworfen wird, dass ihr Forschungswalfang nur Deckmantel für eine kommerzielle Ausbeutung der Wale sei (AFP oder SPIEGEL). Zur gleichen Zeit hat die Walfangflotte um das Mutterschiff Nisshin Maru den Heimathafen Richtung Antarktis verlassen, um dort 850 Zwergwale und 50 Finnwale zu jagen (Planet Ark). (weiterlesen…)

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Sowjetunion auf Walfang

Wittmund, 17. November 2008 (cetacea.de)

Ein umfangreiches Dokument zum (illegalen) Walfang der Sowjetunion liegt nun in englischer Übersetzung vor

Finnwal an Bord der Sovetskaya Rossia vor dem Flensen. Photo A. Berzin

Finnwal an Bord der Sovetskaya Rossia vor dem Flensen. Photo A. Berzin

Im November 1993 bei der zehnten Konferenz über die Biologie der Meeressäuger in Galveston hielt der russische Wissenschaftler Alexei Yablokov einen Vortrag vor 1500 Kollegen.  Er überbrachte den Walforschern das russische Eingeständnis eines jahrzehntelangen illegalen Walfangs.

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Walfang, Beifang, Atemfang und mehr

Wittmund, 13. November 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 13. November 2008 haben wir folgende Nachrichten über japanischen und norwegischen Walfang, Sonareinsatz der US Marine, Schweinswalsichtungen und die trickreiche Analyse des Atems von Pottwalen gefunden.

Sigrid Totz schreibt bei Greenpeace über die Krise der
japanischen Walfangindustrie. Das Versorgungsschiff ist wegen Verstössen gegen Umweltgesetze mit Strafen belegt und ausgeflaggt worden. Einige Besatzungsmitglieder sollen bereits frustriert abgeheuert haben. Japan hat allerdings dementiert, dass die Walfangquote reduziert würde. Der Plan sei, 850 zergwale und 50 Finnwale zu erlegen. Der geplante Buckelwalfang werde noch nicht durchgeführt, so Toshinori Uoya vom Fischereiministerium (Environmental News Network). In Norwegen soll die Stimmung ähnlich sein. Cornelia Deppe-Burghardt schreibt im Greenpeace Blog 1:1 Riesen der Meere, dass Olav Olavsen, der Kapitän des norwegischen Walfangschiffes “Nybræna” angekündigt hat, nicht mehr auf die Jagd nach Walen zu gehen.

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