Archiv des Tags ‘Walskelett’

Wie man 1881 einen Blauwal für’s Museum fing

Wittmund, 17. Februar 2010 (cetacea.de)

Es ging schon recht martialisch zu in den alten Tagen. Wer liest, wie das Blauwalskelett seinen Weg in die Ausstellung des Zoologischen Museums der Universität Kiel genommen hat, der stolpert über Szenen, die heute brutal und zivilisationsfern anmuten. Trotzdem handelt es sich bei der Beschreibung des damaligen Kieler Zoologie-Professors Karl August Möbius um ein aufschlussreiches Zeitdokument. Cetacea.de hat in den Archiven gegraben und präsentiert zur Neueröffnung der Walausstellung im Zoologischen Museum der Universität Kiel den Vortrag “Ueber einen bei Sylt gestrandeten Blauwal”.

“Am 26. Juni 1881 bemerkten die Leute des Zollkreuzers ‘List’ zwischen den Inseln Sylt und Föhr einen langen, dunkeln Gegenstand. Es schien ihnen ein gestrandetes Boot zu sein. Als sie aber näher kamen, erkannten sie, dass es ein lebendiger Wallfisch war, der nicht weiter schwimmen konnte, weil er mit dem Bauche auf eine Sandbank, den sogenannten Linsand, gerathen war. Da das Meer gerade ebbte, als er sich festschwamm, so ragte sein Körper nach und nach immer höher über das Wasser.”

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Tagestour zu den Seehunden und Walen in Ostfriesland

Wittmund, 25. Mai 2009 (cetacea.de)

Am 20. Juni bietet Cetacea.de eine Tagesausflug zum Kennenlernen unserer heimischen Meeressäuger an.

Karte Ostfriesland und Meeressäuger

Der Tag beginnt mit einer Kutterfahrt zu den Seehundsbänken vor Langeoog. Danach besuchen wir das Spiekerooger Umweltzentrum Wittbülten, wo eine Führung am Pottwalskelett stattfindet.

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Schräge Baupläne bei Walschädeln

Wittmund, 6. August 2008 (cetacea.de)
Darren Naish über Walschädel bei ScienceBlogs

Darren Naish über Walschädel bei ScienceBlogs

Ein britischer Paläontologe liefert eine Woche lang Informationen über “verrückte” Walschädel.

Die Wale haben während ihrer viele Millionen Jahre währenden Anpassung an den Lebensraum Meer einige anatomische Besonderheiten entwickelt. Der Schädel alleine liefert dafür einige Beispiele. Da wandert die Nase hoch auf den Kopf, da schieben sich die Kieferknochen teleskopartig nach vorne oder die Ohren verlieren die knöcherne Verbindung zum Schädel. Das sind die “Standards”, aber die Natur hat für noch weitere Sonderbildungen gesorgt.

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Über den Pottwal in Tönning

München, 21. Januar 2003 (cetacea.de)

Die Februarausgabe der Zeitschrift Natur&Kosmos mit dem Pottwal als Titelstory.

Natur&Kosmos Februar 2003Am 4. Dezember 1997 strandeten 13 Pottwale vor der dänischen Insel Röm. Einer von ihnen ist jetzt im Multimar Wattforum im schleswig-holsteinischen Tönning zu sehen. Die Präparatoren Heidrun Strunk und Reenhard Kluge haben den Meeressäuger wieder zusammengesetzt und kunstvoll in Form gebracht.

Lesen Sie etwas mehr über die Wiedergeburt eines Pottwals bei natur.de. Den ganzen Text von Constanze Bandowski finden Sie mit vielen Illustrationen in der Februarausgabe von Natur&Kosmos.

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Ausstellungseröffnung in Tönning

Tönning, 10. Januar 2003 (dbu)

Nach jahrelanger Vorbereitung ist nun die Dauerausstellung Wale, Watt und Weltmeere im Multimar Wattforum eröffnet worden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Pottwalskelett, dass halbseitig als Vollplastik dargestellt ist.

Multimar Wattforum Walskelett © DBUSchleswig-Holsteins Umweltminister Klaus Müller hat heute die ehrenvolle Aufgabe übernommen die neue Dauerausstellung Wale, Watt und Weltmeere im Multimar Wattforum zu eröffnen.

Die insgesamt 2,37 Millionen Euro teure Walausstellung wurde mit 321.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Deren Generalsekretär Fritz Brickwedde erklärte anlässlich der Ausstellungseröffnung: Die Attraktivität der Wale soll genutzt werden, um an ihrem Beispiel Einzigartigkeit und Probleme des Nationalparks Wattenmeer begreifbar darzustellen. Besucherbefragungen hätten ergeben, dass der Wal der größte Sympathieträger unter den heimischen Meerbewohnern sei. (weiterlesen…)

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