Archiv des Tags ‘WDCS’

Delphinmassaker im Fernsehen

Wittmund, 11. September 2010 (cetacea.de)

Nur ein Jahr nach der Kinoveröffentlichung wird der Oscar prämierte Dokumentarfilm “Die Bucht” im deutschen Fernsehen gezeigt. Der Film beschreibt den Delphinfang vor Taiji, das brutale Töten der Tiere und die Gewinnung von Delphinen für die Delphinarienindustrie.

Der private Fernsehsender Vox zeigt heute am 11. September um 20.15 Uhr den Dokumentarfilm “Die Bucht” von Regisseur Louie Psihoyos. Der Film entstand unter Einsatz von “James Bond”-Methoden mit versteckten und ferngelenkten Kameras (Cetacea.de berichtete).

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Japan und Norwegen halten an Walfang fest

Hamburg/London, 12. Dezember 2009 (pte)

Trotz internationaler Proteste: Harte Zeiten für Meeressäuger
von WOLFGANG WEITLANER

Umweltschützer haben Norwegens Entscheidung, zukünftig noch mehr Wale zu töten, scharf kritisiert. Im kommenden Jahr dürfen norwegische Walfänger 1.286 Minke-Wale erlegen. Das sind um 400 Tiere mehr als in diesem Jahr. Diese Woche hat der japanische Außenminister Katsuya Okada in einem Interview mit dem australischen Fernsehsender ABC angekündigt, dass auch die neue Regierung der Inselnation am Walfang festhalten wolle.

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ASCOBANS: Ergebnisse aus Bonn

Essen, 18. September 2009 (WDCS; Cetacea.de)

Die WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) berichtet, dass die Vertragsstaatenkonferenz von ASCOBANS (Abkommen zum Erhalt der Kleinwale in Nord- und Ostsee) am 16. – 18. September in Bonn folgende Ergebnisse erreichte: (weiterlesen…)

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Vom Jahr des Delphins zum Jahr der Gorillas

Wittmund, 17. Januar 2009 (cetacea.de)

Mit Ende des Jahres 2008 hat auch die UN Kampagne “Jahr des Delphins” ein Ende gefunden. Eigentlich war nur das Jahr 2007 für die Delphine vorgesehen. Dann wurde für 2008 das Jahr des Delphins verlängert. Nun übernimmt mit den Gorillas eine ebenso bedrohte Tiergruppe den Fokus der UN Aktion. Regenwaldzerstörung, Bürgerkrieg oder Erzabbau gefährden die sanften Riesen.

Es war kein guter Start für das UN Jahr des Delfins als nach einer aufwändigen Sichtungsfahrt auf dem Yangtze der Chinesische Flußdelphin Baiji als funktionell ausgestorben erklärt werden musste (Cetacea.de berichtete). (weiterlesen…)

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Klimawandel, Diät, ein Besuch bei den Schnabelwalen und mehr

Wittmund, 5. Oktober 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 6. Oktober 2008 haben wir folgende Nachrichten über Unterwasser-Lärm dank Klimawandel, Neue Delfine in Münster, Walforschung auf der Song of the Whale u.v.m. gefunden.

Der Klimawandel sorgt nicht “nur” für höhere Temperaturen. Zunehmende CO2 Gehalte in der Luft führen auch zu einer Versauerung der Meere. Das führt nicht nur zum Korallensterben, sondern auch dazu, dass Schall unter Wasser längere Wege zurücklegen kann. Die akustisch ohnehin schon stark belasteten Meeressäuger werden so noch stärker beeinträchtigt (SPIEGEL). (weiterlesen…)

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Walschutzgebiet in Chile, Quecksilber in Delfinfleisch und mehr

Wittmund, 12. September 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 12. September 2008 haben wir folgende Nachrichten über Delfintherapie, das chilenische Walschutzgebiet, Waljagd auf Lamalera, Proteste gegen die Fehmarnbeltbrücke, die Evolution der Fluke bei Walen und Quecksilber in Delfinfleisch gefunden.

Wirkt Delfintherapie? Und wenn ja, warum? Der Delfintherapie-Experte der WDCS Dr. Karsten Brensing sieht in der Delfintherapie vor allem eine teure, tierbelastende Augenwischerei. Er geht den Versprechungen der (gut bezahlten) Therapeuten auf den Grund. Irene Habich hat sich für die Welt die “Therapie mit Flipper” vorgenommen und berichtet von Versprechungen, Planungen und der Kritik der Delfintherapie.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 21. August 2008

Wittmund, 21. August 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 21. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Die Zeit berichtet neben ihrem aufsehenerregenden Bericht über die Rolle der Wale im antarktischen Ökosystem auch über ein Erlebnis mit Tausenden Belugas in der Hudson Bay (ZEIT).

Gleicher Wal, anderer Ort: Vor den Solowezki-Inseln im Nordwesten Russlands ist die Welt der Weißwale noch in Ordnung. Jedes Jahr kommen die Belugas aus dem Norden in die Küstengewässer im Weißen Meer rund 150 Kilometer südlich des Polarkreises. Russlands Ölförderung in der Arktis gefährdet nun die Weißwale (RPO)

Am Beispiel des Gemeinen Delfins im Ionischen Meer erläutert Nicolas Entrup (WDCS) die Walschutzpolitik der Whale and Dolphin Conservation Society. Über den recht groben Ansatz der IUCN (Rote Liste der gefährdeten Tierarten) hinaus sorgt sich die WDCS um den Zustand lokaler sozialer Gruppen oder Populationen dieser Arten.

In Australien bringt ein wilder Delfin Artgenossen das Kunststück des „Laufens“ auf der Schwanzflosse bei -  ein Verhalten, das in freier Natur extrem selten vorkommt, aber weltweit ein sehr beliebtes Kunststück bei Trainern in Delfinarien ist (WDCS).

Norwegische Walfänger haben in dieser Saison bisher 505 Zwergwale erlegt (WDCS).

Ein Buckelwalkalb rührt die Herzen der Welt. Am vergangenen Montag wurde das etwa zweimonatige Kalb nah einer Yacht gesichtet. Offensichtlich hatte das Jungtier seine Mutter verloren. Versuche, das Kalb aufs offene Meer zu locken schlugen fehl (Süddeutsche Zeitung). Nachdem schwere Verletzungen beim Kalb festgestellt worden waren, entschied die Umweltbehörde von New South Wales, das Kalb einzuschläfern (20minuten(CH)).

Internationale Nachrichten
Mexiko investiert 16 Millionen US Dollar in den Schutz der vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Hafenschweinswale Vaquita. Der Bestand wird auf höchstens 150 Tiere geschätzt und jährlich verenden nach IUCN Schätzungen 15 % des Bestandes in Fischernetzen (PR-Inside).

Trotz sorgfältiger Prüfung, kann Cetacea.de keine Verantwortung für die Inhalte fremder Internetseiten übernehmen.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 16. Juli 2008

Wittmund, 16. Juli 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 16. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Nicolas Entrup sieht einen schwarzen Tag für den Artenschutz und kritisiert den Entschluss des ständigen Ausschusses des Washingtoner Artenschutzabkommens, den Verkauf von 108 Tonnen Elfenbein zu genehmigen. Er zieht Parallelen zu den Interessen der Walfangstaaten, die nichts lieber täten, als einen Handel mit eingelagertem Walfleisch zu beginnen.

Misst die japanische Rechtsprechung mit zweierlei Maß? Zwei Greenpeace-Aktivisten hatten private Walfleischgeschäfte von Besatzungsmitgliedern aufgedeckt und dafür einem Versandunternehmen ein als “Pappe” deklarierten Karton voll Walfleisch entwendet. Dieser wurde der Staatsanwaltschaft als Beweis übergeben. Nachdem das Verfahren gegen die Walfänger schnell eingestellt wurde, verhaftete die Polizei die Greenpeacer Junichi Sato und Toru Suzuki wegen Diebstahls. Erst gestern, nach 26 Tagen Untersuchungshaft, wurden die beiden gegen Kaution entlassen. Es war deutlich, dass die beiden den Diebstahl nicht aus persönlichen Gewinnsucht verübt haben und diesen auch gleich bei der Übergabe der Beweise an die Staatsanwaltschaft eingeräumt haben. Trotzdem befürchtet Greenpeace, dass eine bis zu drei Jahre währende Gefängnisstrafe auf die beiden zukommen kann. Ganz anders sehen das die über eine Million Unterstützer, die eine Petition an die japanische Regierung zur Freilassung der beiden Greenpeacer geschickt hatten. Auch Amnesty International und andere Organisationen hatten sich für die Freilassung eingesetzt (Greenpeace).

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