Archiv des Tags ‘WDCS’

IWC: Keine Buckelwale für Grönland

Santiago de Chile, 26. Juni 2008 (wdcs)

Die Mehrheit der IWC-Mitgliedsstaaten stimmte heute gegen den Antrag Dänemarks, den grönländischen Walfang um eine Quote von 10 Buckelwale pro Jahr auszuweiten. Nach intensiven Verhandlungen hinter den Kulissen erreichte der Antrag nicht die für die Annahme notwendige 3/4 Mehrheit.

WDCSDie Länder der EU, die auch Mitglied der IWC sind, haben bei dieser Abstimmung zum ersten Mal bei einer IWC-Tagung als Block abgestimmt und den Antrag Dänemarks abgelehnt. (weiterlesen…)

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 22. Mai 2008

Wittmund, 22. Mai 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 22. Mai 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Die Netzeitung nimmt die jüngste Massenstrandung von Pilotwalen vor der Küste des Senegal zum Anlass über Strandungstheorien zu informieren. Der Report geht allerdings recht oberflächlich an die Sache und vermengt Strandungstheorien, die nur für spezielle Orte gelten mit Aussagen, die der Autor selbst noch nicht ganz verstanden hat (historische Pottwalstrandungen und der anthropogene Lärm). (weiterlesen…)

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Norwegen beginnt Jagd auf Wale

München, 2. Mai 2008 (wdcs)

Die kommerzielle Walfangsaison hat in Norwegen begonnen, der erste Wal wurde erlegt. Trotz sinkender Nachfrage für Walfleisch dürfen bis zu 1052 Nördliche Zwergwale getötet werden. Diese von der norwegischen Regierung selbst auferlegte Fangquote hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt und steht im Widerspruch zu dem international gültigen kommerziellen Walfangverbot.

Erreicht wurde diese Fangquote in den vergangenen Jahren jedoch nicht. In den Fangsaisonen 2006 und 2007 lag die tatsächliche angelandete Zahl harpunierter Zwergwale jeweils bei weniger als 600 Tieren. Im Jahr 2006 wurde die Jagd sogar für drei Wochen ausgesetzt, weil die Walfänger ihre Ware von den bereits erlegten Tieren nicht absetzen konnten. (weiterlesen…)

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 1. Mai 2008

Wittmund, 1. Mai 2008 (cetacea.de)

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 1. Mai 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

mongabay.com berichtet, dass Forscher eine neue Flussdelfinart Inia boliviensis entdeckt haben. Die norwegischen Walfänger haben am Mittwoch den ersten Zwergwal aus der Jahresquote von 1052 Tieren erlegt (Reuters).

Der vor einem Jahr vor Neuseeland gefangene und konservierte Riesentintenfisch wird nun untersucht (Welt, BBC). Scienceblogs.de meldet, dass die Woods Hole Oceanographic Institution Lauschsonden entwickelt hat, die Riesen-Tanker vor Kollisionen mit den stark bedrohten Nordkapern bewahren sollen. Die WDCS ist betrübt über den Tod von Sharky, einem Großen Tümmler, der in Discovery Cove, Florida, gehalten wurde und nun bei einem Zusammenstoß mit einem Gefährten tödlich verletzt wurde. Die WDCS fordert Helfer dazu auf, den Umweltminister von British Columbia, Barry Penner, zu drängen, dass die Regierung den mit Dieseltreibstoff gefüllten Tanker vom Grund der Gewässer im Schutzgebiet von Robson Bight vor Vancouver Island bergen lässt .

Trotz sorgfältiger Prüfung, kann Cetacea.de keine Verantwortung für die Inhalte fremder Internetseiten übernehmen.

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Wale und Delfine im Mittelmeer stark bedroht

München, Wädenswil, 29. April 2008 (wdcs,oceancare,tethys)

Naturschutzorganisationen bilden eine Allianz zum Schutz der Meeressäuger in der Mittelmeerregion

Viele Küstenbewohner und Touristen wissen nicht, dass rund 15 verschiedene Arten von Walen und Delfinen im Mittelmeer auftauchen, acht davon regelmässig. Zunehmende menschliche Aktivitäten gefährden diese Tiere immer stärker. Das Überleben von vier Arten ist auf Messers Schneide. Bereits akut vom Aussterben bedroht ist die Population der Orcas in der Strasse von Gibraltar. (weiterlesen…)

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Delfine: Wunderheiler mit Flossen oder schwimmende Goldesel?

Hamburg, 24. Januar 2008 (WDCS)

Delfintherapie hat Konjunktur. Doch hinter der oftmals als Wundertherapie für geistig und körperlich behinderte Kinder dargestellten Methode verbergen sich meist wenig mehr als die kommerziellen Interessen von Delfinarien. Dies ist das Fazit einer in Hamburg von der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vorgestellten Studie zur tiergestützten Therapie mit Delfinen. Wissenschaftlich haltbare Beweise, dass die Therapie mit den durch „Flipper“ berühmt gewordenen Sympathieträgern besser als andere Therapien wirken, sind nicht erbracht. (weiterlesen…)

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Wal und Mensch Preisrätsel

Wittmund, 22. Januar 2008 (Cetacea.de)

Für alle Besucher von Cetacea.de gibt’s wieder Gelegenheit zum Rätseln. Die Preise wurde von der Walschutzorganisation WDCS zur Verfügung gestellt. Zu gewinnen sind das Buch "Wale und Delfine der Welt" von Mark Simmonds und die Audio-CD "Walstimmen" von Wolfgang Tins.


Es gibt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen und das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt. Die Menschheit ist sich ihrer Verantwortung bewusst und schafft Gesetzeswerke, um bedrohte Tiere und Pflanzen zu schützen. Angesichts diese Maßnahmen kann doch keine Art aussterben, erst recht keine prominente Säugetierart, oder?

Aufgabe:
Welche Walart wurde vor kurzer Zeit als funktionell ausgestorben erklärt?
Wer am Rätsel teilnehmen will, sollte unsere Rätselseiten besuchen.

 Für die Besucher der Vorlesungsreihe Wal und Mensch in Hannover gibt es ein zweites Rätsel. Verlost wird hier aber nur unter den Anwesenden beim letzten Vortrag am 30. Januar. Wer dabei ist, kann auch an diesem Rätsel mit weiteren Preisen teilnehmen, die von den Sponsoren der Vorlesungsreihe, Schlütersche Verlagsgesellschaft und M.& H. Schaper gestiftet wurden.

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Weckruf: Artenschützer appellieren an die Regierungen der Mittelmeer- und Schwarzmeer-Anrainerstaaten

Dubrovnik/München, 25. Oktober 2007 (WDCS)

Bei der dritten Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer werfen Artenschützer den Regierungen Tatenlosigkeit vor.

ACCOBAMSHeute, am vierten und gleichzeitig letzten Tag der Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer (ACCOBAMS), richteten Artenschützer einen dringlichen Appell an die Regierungen der Anrainerstaaten. Ihrer Ansicht nach haben es die Vertragsstaaten bis zum heutigen Tag versäumt, das ambitionierte Schutzabkommen und die von den Staaten selbst getroffenen Beschlüsse umzusetzen. (weiterlesen…)

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