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Literatur- und Wissensverwaltung für Cetologen: Papyrus 8 für Macintosh
Jan Herrmann

Teil 3/3 Zitieren und Fazit

Zitieren

Um eine Referenz zu zitieren, kann man den Eintrag einfach aus Papyrus in das Textdokument ziehen. Auch über das Kopieren und Einfügen oder über das Verwenden von individuellen Markern, die den Referenzen im ID Feld vergeben worden sind kann man zitieren Im Text erscheint ein Platzhalter, der später durch die korrekte Zitierweise ersetzt wird. Durch das Anfügen bestimmter Buchstaben kann das Erscheinungsbild der In Text Zitierung (nur Jahr, Seitenangaben u.s.w.) beeinflusst werden. Zitierweisen wie: "EVANS (1990) beschrieb, .." und ".. sind die grösseren Wale (EVANS 1990) können also direkt erzeugt werden und man muss das Dokument nicht nach den Zitierungen durchsuchen, um diese dem Text anzupassen. Ein Exportformat zu erstellen ist einfach, aber viele Zitierstile üblicher Journals sind dem Papyrus Paket beigefügt.

Papyrus formatiert das Manuskript direkt in MS Word, Word Perfect oder Nisus Writer über die AppleEvents Schnittstelle. Ausserdem kann Papyrus mit universalen RTF oder einfachen Textdateien umgehen. Auch Texte, die in TeX gesetzt sind, kann Papyrus bearbeiten.

Schlussfolgerungen

Papyrus für Macintosh ist ein vielseitiges Programm mit zahlreichen intelligenten Funktionen für bibliographische Arbeiten. Verschiedene Funktionen wie die Unterstützung verschiedener Sprachen finden hier aus Platzmangel keine Erwähnung. Datenbanken mit über 15.000 Einträgen lassen sich auch auf älteren Computern bedienen. Die Arbeitsgeschwindigkeit bleibt auf einem Powerbook 150 aber bescheiden. Gelegentlich vermisse ich einen Shortcut für Funktionen, die ich häufig einsetze. Da anscheinend keine weiteren Shortcuts mehr zur Verfügung stehen, wäre eine Buttonleiste vielleicht eine gute Alternative. Abgesehen von den erwähnten Einschränkungen (Eine Datenbank zur Zeit, keine Z39.50 Verbindungen), gibt es keine offensichtlichen Nachteile. Papyrus Datenbanken können bis zu 16 Millionen Referenzen enthalten, wobei ein Eintrag bis zu 1000 Autoren, Schlüsselworte u.s.w. enthalten kann. Wer sich für diese Zahlenspielereien interessiert, kann die Papyrus Website besuchen und herausfinden, ob Papyrus den eigenen Anforderungen genügt.

Auch wenn Papyrus nur zwischen 89 (Internet Download) und 139 US$ (CD-ROM mit 2 gedruckten Handbüchern) kostet, kann es mit den viel teureren Konkurrenten ProCite oder Endnote mehr als konkurrieren (3). Ab Januar 2004 ist Papyrus Freeware.

Research Software Design bietet eine exzellente Kundenfreundlichkeit bei Anfragen. Diese werden allerdings nur selten notwendig sein, da die verschiedenen Ansätze der Nutzerhilfe die üblichen Fragen klären.

Papyrus kann z.B. mit der Digital Bibliography of Society for Marine Mammalogy Publications getestet werden, die frei herunterladbar ist.

References

1 IWC Secretariat (2000): IWC papers on the bibliographic system, PAPYRUS (http://www.iwcoffice.org/Publications.htm)

2 Zaccone (2000): Excalibur Spellchecker 4.0 (http://www.eg.bucknell.edu/~excalibr/excalibur.html)

3 Dell'Orso (2000): Bibliography Formatting Software: An Evaluation Template (http://www.burioni.it/forum/ors-bfs.htm)

Aktuelle Version:
Papyrus for Macintosh 8.0.12
Papyrus ist Freeware.

Papyrus arbeitet auf

  • 68K oder PowerPC Apple Macintosh Rechnern unter System 7 oder besser
  • PowerPC Macs im Classic Modus unter Mac OS X
  • Intel Macs mit Hilfe des SheepShaver Emulators unter Mac OS X

Zum Starten eignet sich die kostenlose Digital Bibliography of Society for Marine Mammalogy Publications.

Kontakt:
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