Neues Schutzabkommen für Meeressäugetiere

von | gsm | Quickborn | 9. Oktober 2008

Um Kleinwale und Seekühe oder Manatees vor der Küste Westafrikas besser zu schützen, wurde unter dem Dach der Bonner Konvention zum Schutz Wandernder Tiere (UNEP/CMS) in Lome, Togo, am 3. Oktober ein neues Abkommen geschlossen.

Das „Memorandum of Understanding“ (MoU) wird die gefährdeten Meeressäuger im Ostatlantik von Marokko bis Südafrika abdecken, Neben den stark gefährdeten Seekühen sind darunter mindestens 30 Arten von Delfinen und Tümmlern. Das MoU tritt in Kraft, sobald es von den 29 in Frage kommenden Anrainerstaaten jeweils unterzeichnet wurde. 15 Länder, wie Togo, Angola, Ghana, Benin und die Kap Verde, haben es sofort unterzeichnet, Andere warten auf den feierlichen Akt der 9. CMS- Vertragsstaaten-Konferenz vom 1.-5. Dezember in Rom.

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