Grauwale sind Furchenwale und andere Erkenntnisse der Genomsequenzierung

von | Senckenberg | Frankfurt am Main | 5. April 2018

Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Goethe-Universität und der Universität Lund haben erstmals das komplette Erbgut des Blauwals sowie drei weiterer Furchenwalarten entziffert. Das Genom der Wale ermöglicht es, die Evolutionsgeschichte des größten Tieres der Welt und seiner Verwandten detailliert nachzuvollziehen. Überraschenderweise zeigt es, dass sich verschiedene Furchenwalarten im Lauf ihrer Geschichte miteinander gepaart haben.

Grauwal

von | | | 5. Dezember 2016

Grauwal | Eschrichtius robustus | Walskelette in Museen und Ausstellungen

Konferenzbericht: Sekundäre Anpassung von Vierfüßern an das Wasserleben

von | cetacea.de | Essen | 3. August 2014

„Sekundäre Anpassung von Vierfüßern an das Wasserleben“ (Secondary Adaptation of Tetrapods to Life in Water, kurz Sec Ad): Unter diesem Titel findet alle drei Jahre eine internationale Fachtagung statt. Im Juni 2014 lief sie in den USA. Die Kurzfassungen der Konferenzbeiträge liegen vor. Soweit sie Wale betreffen, wird darüber bei Cetacea.de berichtet. Bei Sec Ad … Weiterlesen

62. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Agadir (Marokko), 21. – 25. Juni 2010: Schwerpunkte und Ergebnisse

von | cetacea.de | Essen | 27. Juni 2010

Das seit 1986 weltweit gültige IWC-Moratorium für kommerziellen Walfang bleibt weiterhin aufrecht, aber im Eingeborenen-Subsistenzwalfang erhält Grönland nun das Recht zur Jagd auf Buckelwale. Damit gibt es in Agadir einen wichtigen Sieg für die Walschützer und einen für die Walfänger.

von JOHANNES ALBERS

Abtauchender Buckelwal vor Grönland
Buckelwal vor Grönland auf Tauchgang, © Ludovic Hirlimann

Verhandlung über den „Deal“

Die IWC konnte sich nicht auf einen zweifelhaften Kompromissvorschlag einigen, der die Gegensätze zwischen Walfang- und Walschutzländern überbrücken sollte. Dieser sogenannte „Deal“ hätte das bisherige Unterlaufen des Moratoriums durch Japan, Norwegen und Island für 10 Jahre in offizielle IWC-Quoten umgewandelt, und das Moratorium damit de facto aufgehoben. Nach Agadir will die IWC mit ihren 88 Mitgliedsstaaten nun eine Verschnaufpause einlegen und 2011 weiter verhandeln.

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Grauwale in Mexiko

von | cetacea.de | Wittmund | 1. Juni 2009

Der Bestand der Grauwale im östlichen Nordpazifik gilt derzeit als nicht gefährdet. Trotzdem sind viele potentielle Bedrohungen etwa durch Klimawandel oder Industrieanlagen ausgemacht. Nur mit besserem Wissen um die Biologie der Grauwale kann der Bestand erhalten werden. Der Meeresbiologe Dr. Stefan Ludwig hat Tauchverhalten, Wanderungen und Habitatnutzung von Grauwalen untersucht und Anfang 2006 bei Wal und Mensch darüber berichtet. Die Vortragzusammenfassung können Sie ab heute nachlesen.

Grauwale sind die urtümlichen Wale, die jedes Jahr gewaltige Wanderungen zwischen nördlichen Freßgründen und äquatorialen Fortpflanzungsgebieten zurücklegen.

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Unterwasserhupe zum Schutz der Meeressäuger

von | pte | Boca Raton | 20. Mai 2009

Zu viele tödliche Kollisionen von Tieren mit Schiffen

Mit einem akustischen Warnsignal wollen Forscher der Florida Atlantic University Meeressäuger wie etwa Seekühe oder Wale vor Kollisionen mit Schiffen warnen. Einige der Tiere wie etwa der stark gefährdete Atlantische Nordkaper, ein Glattwal, kollidieren sehr häufig mit Schiffen. Experten gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel der in den vergangenen Jahrzehnten getöteten Glattwale, Opfer von Zusammenstößen mit Schiffen wurden. Da die Tiere herannahende Schiffe viel zu spät hören, soll nun moderne Technologie nachhelfen.

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Öl-Multis bedrohen Grauwale

von | wwf | Frankfurt | 20. April 2009

Öl-Konzerne bedrohen die letzten 130 Westpazifischen Grauwale. / BP und Exxon verweigern Gespräche mit Expertengruppe.

Grauwal © Jean-Jacques Ruchtie

Grauwal (Eschrichtius robustus) © Jean-Jacques Ruchtie

Vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin geraten die letzten rund 130 Westpazifischen Grauwale zunehmend unter Druck, denn dort entsteht derzeit das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Erste Folgen sind bereits absehbar: Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Grauwale gezählt als üblich.

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Finnenblick zur Geschlechtsbestimmung, Grauwale und mehr

von | cetacea.de | Wittmund | 15. Oktober 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 15. Oktober 2008 haben wir Nachrichten über die Geschlechtsbestimmung Großer Tümmler, Blasenschleier als Lärmschutz für Schweinswale, die westlichen Grauwale und mehr gefunden.

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineGroße Tümmler kann man anhand der Finne nicht nur individuell unterscheiden, es lässt sich auch das Geschlecht per Finne bestimmen. Das haben die beiden Wissenschaftler Lucy Rowe und Stephen Dawson herausgefunden. Männliche Tiere zeigen mehr Narben und Kerben, während die bei beiden Geschlechtern auftretenden Hautläsionen bei weiblichen Tieren deutlich ausgeprägter waren. Die Forscher geben zu bedenken, dass diese Methode zunächst nur bei der Population im Doubtful Sound, Fjordland, Neuseeland anwendbar sei.
ROWE, L. E. u. S. M. DAWSON (2008):
Determining the sex of bottlenose dolphins from Doubtful Sound using dorsal fin photographs.
Mar. Mamm. Sci., DOI 10.1111/j.1748-7692.2008.00235.x
Einen kleinen Bericht zu dieser Veröffentlichung finden Sie bei wissenschaft.de.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 11. Juli 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 11. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 11. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Zahnwale haben ein besonderes akustisches Fett, um unter Wasser präzise hören und Laute abgeben zu können. Über eine aktuelle Veröffentlichung von Heather Koopman und Zoey Zahorodny berichtet Die Presse. KOOPMAN, H. N. u. Z. P. ZAHORODNY … Weiterlesen

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 1. Juli 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 1. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 1. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Flüchten Schnabelwale vor Militärsonaren, weil diese klingen wie Schwertwale (Deutschlandradio)? +++ In Island verhärten sich die Fronten. Der Fischereiminister Einar Kristinn will den Walfang ausweiten, weil er ein lukratives Geschäft mit japanischen Abnehmern wittert. Die Außenministerin … Weiterlesen