Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 1. Juli 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 1. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 1. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Flüchten Schnabelwale vor Militärsonaren, weil diese klingen wie Schwertwale (Deutschlandradio)? +++ In Island verhärten sich die Fronten. Der Fischereiminister Einar Kristinn will den Walfang ausweiten, weil er ein lukratives Geschäft mit japanischen Abnehmern wittert. Die Außenministerin … Weiterlesen

Walfleisch: Trotz Verbot reger Handel

von | pte | London | 3. Juni 2008

Nachfrage nach Walfleisch in Island und Norwegen gering

Isländische und norwegische Unternehmen haben begonnen, 60 Tonnen Walfleisch von der Fangsaison 2006 nach Japan zu exportieren, berichtet BBC-Online. Für Umweltorganisationen ist dies ein Schritt in die falsche Richtung, denn damit werde der Grabenbruch zwischen Walfangnationen und Gegnern nur noch größer. Das Argument Norwegens und Islands, wonach Walfang deshalb nötig sei, weil im eigenen Land die Nachfrage nach dem Produkt so groß sei, werde damit zerstreut, meint Sue Lieberman, Walfang-Expertin beim WWF.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 22. Mai 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 22. Mai 2008

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 22. Mai 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Die Netzeitung nimmt die jüngste Massenstrandung von Pilotwalen vor der Küste des Senegal zum Anlass über Strandungstheorien zu informieren. Der Report geht allerdings recht oberflächlich an die Sache und vermengt Strandungstheorien, die nur für spezielle Orte gelten mit Aussagen, die der Autor selbst noch nicht ganz verstanden hat (historische Pottwalstrandungen und der anthropogene Lärm).

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Island gefährdet Tourismus durch Waljagd

von | wdcs | München | 20. Mai 2008

Islands Fischereiminister, Einar K. Gudfinnsson, erteilte gestern die Erlaubnis zum Abschlachten von 40 Nördlichen Zwergwalen für kommerzielle Zwecke. Die isländische Walfanglobby gab daraufhin bekannt, sofort mit der Jagd zu beginnen. Diese Entscheidung steht im deutlichen Widerspruch zu der letztjährigen Ankündigung Gudfinnssons, aus wirtschaftlichen Gründen keine weiteren Genehmigungen für kommerzielle Fangquoten zu erteilen.

WalfangDer Entscheidung waren heftige Diskussionen innerhalb Islands zwischen Befürwortern der „old“ und „new“ Economy vorausgegangen. Während die alteingesessenen Walfangbefürworter die Meeressäuger als Bedrohung der kommerziellen Fischbestände sehen, treten Tourismusvertreter vehement für einen umfassenden Walschutz ein, da die Walbeobachtung längst zu einer zentralen Stütze des isländischen Tourismus geworden ist. Unerwartet kam dann auch die klare Distanzierung von dem Beschluss durch Islands Außenministerin Ingibjorg Solrun Gisladottir, die gegenüber der Presse davor warnte, langfristige Interessen einem kurzfristigen Profitstreben zu opfern.

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Island gibt wieder grünes Licht für Walfang

von | pte | Reykjavik/London | 20. Mai 2008

Umweltgruppe warnt vor wirtschaftlichen Nachteilen für die Insel

Islands kommerzieller Walfang hat diese Woche erneut begonnen. Nach heftigen Debatten zwischen Fischern und der Regierung wurde die Quote nun auf eine unbegrenzte Zahl von Finn- und 40 Minkewalen festgesetzt. Fischer hatten zuvor die Erlaubnis zum Abschuss von 100 Minkewalen gefordert. Die Entscheidung kommt nach wochenlangen Streitigkeiten auf der Insel im Nordatlantik. Umweltgruppen warnen indessen davor, dass der Walfang die Wirtschaftskrise im nordeuropäischen Land noch verschärfen werde.

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Island zwischen Whale Watching und Walfang 

von Jörg Ratayczak | cetacea.de | | 19. September 2007

Deutlich weniger Zwergwale als im Vorjahr sahen Walsafariunternehmen in ihrem Beobachtungsgebiet Faxaflói, der grössten Bucht Islands vor den Toren der Hauptstadt. Ein Dorn im Auge sind den Anbietern dabei die Zwergwalfangboote. Wiederholt jagen jene auch in diesem Jahr in Walsafarigebieten rund um Island. von JÖRG RATAYCZAK Der Zwergwal, kleiner Bruder des berühmten Blauwals, zeigt vielfältige Verhaltensweisen gegenüber … Weiterlesen

OceanCare informiert über die Internationale Walfangkonferenz 2005

von Sigrid Lüber | OceanCare | Ulsan | 15. Juni 2005

In Ulsan, einer Stadt in Südkorea, von der aus ehemals auch Walfang betrieben wurde, findet kommende Woche die 57. Tagung der internationalen Walfangkommission (IWC) statt. Diese Übersicht stellt einige Hintergrundinformationen und die Kernpunkte der kommenden Konferenz dar. Die Tagung verspricht anders zu werden als alle vorherigen, da zum ersten Mal seit dem Verbot des kommerziellen … Weiterlesen

Island zwischen Walfang und Walbeobachtung – ein Erfahrungsbericht

von | | | 4. Februar 2003

Island begann erst 1935 mit dem kommerziellen Walfang und beendete ihn – auf Druck internationaler Proteste – im Jahr 1989, drei Jahre nach Inkrafttreten des internationalen Moratoriums der Internationalen Walfangkommission (IWC). Viele Isländer empfanden es als eine Niederlage, sich dem Willen der internationalen Gemeinschaft unterworfen zu haben.

Keiko vor Norwegen

von | | | 2. September 2002

Norwegische Zeitungen melden Sichtung des Schwertwales im norwegischen Skålvikfjord. Oslo, 2. September 2002 – Gestern spielte der menschenfreundliche 10 Meter lange Schwertwal mit Kindern bei Ebbe im Skålvikfjord (Halsa Kommune bei Nordmøre) meldet die norwegische Tageszeitung VG. Viele Merkmale sprechen dafür, dass es sich tatsächlich um Keiko handelt. Der gesichtete Schwertwal trug die typische abgeknickte … Weiterlesen