Waljagd und das Moratorium des kommerziellen Walfangs – kein Ende des Walfangs in Sicht?

von | | | 10. Dezember 2002

Noch heute begegnet man Walen in Shimonoseki auf Schritt und Tritt. Man sieht sie als Dekoration an Hauswänden und kann auf dem Fischmarkt und in vielen Geschäften Wal- und Delphinfleisch kaufen, sei es frisch, gefroren oder in Dosen. Das meiste Fleisch stammt aus dem kommerziellen Fang von Kleinwalen wie Delphinen, Tümmlern, Grind- und Schnabelwalen. Deren Fang unterliegt, wie es der Konventionstext der IWC schon 1946 vorsah, allenfalls nationalen Beschränkungen.

JapanerInnen protestieren gegen Aufhebung des Walfangmoratoriums

von H-J Mägert | cetacea.de | Hannover | 22. Januar 2002

Laut Kyodo News vom 22. Januar protestieren in Japan derzeit erneut verschiedene Umweltschutzgruppen gemeinsam gegen den im Vorfeld der diesjährigen in Shimonoseki stattfindenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) gestellten Antrag, das bisher 16 Jahre währende Walfangmoratorium zu beenden. Sollte das Moratorium aufgehoben werden, würde es zur Wiederaufnahme illegaler Walfangoperationen kommen, äußerte in einer Pressekonferenz ein … Weiterlesen

Walfarm in Japan

von | cetacea.de | Nagasaki | 6. Januar 2002

Die Pressemitteilungen aus Japan sind für Walfreunde in der Regel erschreckend. Nun kommt auch eine, die eher in die amüsante Kategorie einzuordnen ist. Solange jedenfalls, bis tatsächlich jemand versucht, dieses Vorhaben in das Reale umzusetzen Bei Kyodo News ist zu lesen, dass die Stadt Hirado in der Nagasaki Präfektur eine Walfarm vor der eigenen Küste … Weiterlesen