Meeresforschung in Nordeuropas Museen

von | tiho | Hannover | 15. April 2015

Förderung: 420.000 Euro für ein Kooperationsprojekt über den Gesundheitszustand von Schweinswalen, Kegelrobben und Seehunden.

Einblick in die gewaltige Knochensammlung des Zoologischen Museums Kopenhagen © Jens Kriese / Irispix.de

Schweinswale (Phocoena phocoena), Seehunde (Phoca vitulina) und Kegelrobben (Halichoerus grypus) sind in der Nordsee und in geringerer Zahl auch in der Ostsee heimisch. Alle drei Arten sind zunehmend gefährdet. Zwar gehören sie zu den Spitzenräubern (Topprädatoren) im Ökosystem Meer – stehen also an der Spitze der Nahrungspyramide und haben in ihrem Lebensraum keine natürlichen Feinde, aber verschiedene Faktoren wie beispielsweise die Schadstoffbelastung, die Befischung der Meere, die globale Erwärmung und die zunehmende Nutzung des Ökosystems durch den Menschen, beispielsweise durch die Schifffahrt oder durch Offshore-Windkraftanlagen, können die Tiere beeinträchtigen. Diese Faktoren können ernste Folgen für die Gesundheit der Säugetiere haben.

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Wind und Wale

von Klaus Lucke | WuM | Hannover | 14. Januar 2003

Die Nutzung der Weltmeere durch den Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant gesteigert. Den Anfang machte die Schifffahrt, aber mittlerweile nutzen wir das Meer nicht nur zum Transport, Fischfang und Vergnügen, sondern auch zur Gewinnung von Rohstoffen, allen voran Öl und Gas sowie zu militärischen und wissenschaftlichen Zwecken. Gegenwärtig entsteht eine neue Form der industriellen Nutzung der Meere – durch die Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen (WEAs).