„Scanning Lisa“: Der Narwalschädel des Centrums für Naturkunde wird erforscht

von | Uni Hamburg | Hamburg | 24. August 2015

Auch die „Mona Lisa der Hamburger Naturkunde“ ist einzigartig: Nur 20 Narwalschädel mit gleich zwei Stoßzähnen sind weltweit bekannt, und bisher wird nur einer einem weiblichen Tier zugeschrieben, nämlich „Lisa“ aus der Zoologischen Sammlung des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg, die man laut einem historischen Bericht zusammen mit ihrem ungeborenen Jungtier fing. Diese Zuordnung wird nun als Teil einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung erstmals auf die Probe gestellt.

Während die Herkunft des mehr als 300 Jahre alten Schädels zwar bekannt ist, konnte eine genaue Bestimmung des Geschlechts bisher nicht erfolgen. Auch die Frage, wozu Narwale ihre gewaltigen Stoßzähne überhaupt brauchen, ist noch ungeklärt. Um hier Aufschluss zu bekommen, werden am CeNak jetzt entsprechende Studien durchgeführt.

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