Pottwalkalb an schottischer Küste gestrandet

von Jan Herrmann | cetacea.de | Wittmund | 2. November 2018

An der Küste von South Uist, der zweitgrößten Insel der Äußeren Hebriden, ist ein Pottwalkalb gefunden worden. Dieser nördliche Fundort macht die Beobachtung zur zoologischen Sensation. Denn das ist der am weitesten in Norden liegende Nachweis für weibliche Pottwale an den europäischen Küsten (ohne Island).

Pottwalstrandungen 2016 – Viele Erkenntnisse, aber Rätsel bleiben

von Sonja von Brethorst | TiHo Hannover | Hannover | 8. August 2018

Zerlegung eines Pottwals mit Bagger und Beleuchtung nach Sonnenuntergang

Zu Beginn des Jahres 2016 strandeten 30 Pottwale in der südlichen Nordsee. Es ist das größte bekannte Strandungsereignis dieser Art, das in der Region bisher registriert wurde. Internationale Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen schlossen sich zusammen, um die möglichen Ursachen zu untersuchen. Es folgte die bisher umfangreichste Untersuchung einer solchen Pottwalstrandung. Im Fachmagazin PLoS ONE veröffentlichten die Forscher die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit.

Großer Pottwal vor der niederländischen Küste verendet

von Jan Herrmann | cetacea.de | Wittmund | 27. Juni 2018

Vor der niederländischen Küste verendeter Pottwal wird von der tiermedizinischen Fakultät der Universität Utrecht untersucht. Der Zeitpunkt für eine Pottwalsichtung in der Nordsee ist unüblich. Am Montag, den 25. Juni meldete die niederländische Küstenwache die Sichtung eines Pottwales vor Den Helder, südlich der Insel Texel. Der Wal war am Vormittag von einem Schiff aus gesichtet … Weiterlesen

Vortrag Pottwalstrandungen

von | | | 16. Februar 2018

Bagger zieht am Pottwal

Giganten auf Irr-Kurs. Über die Strandungen von Pottwalen an europäischen Küsten Die Bilder von den Pottwal-Strandungen Anfang des Jahres 2016 an der Nordseeküste sind den meisten noch in lebhafter Erinnerung. Solche Strandungen gab es im Laufe der Zeit immer wieder einmal, aber das Jahr 2016 hat mit insgesamt 31 an deutschen, dänischen, niederländischen, britischen und … Weiterlesen

Spektakuläre Bilder: Der Blaue Planet startet im deutschen Fernsehen

von Jan Herrmann | WDR / Cetacea.de | | 16. Januar 2018

Leuchtende Tiefsee, extreme Küstenregionen, faszinierende Korallenriffe: Die ARD zeigt ab dem 19. Februar montags von 20.15 bis 21.00 Uhr die beeindruckende sechsteilige BBC/WDR-Dokuserie „Der Blaue Planet“. Das Publikum erwartet eine magische Reise in die Welt der Meere und ihrer Bewohner, zu der die Musik von Hollywood-Legende Hans Zimmer und die Erzählweise von Schauspieler Axel Milberg erheblich beitragen.

Großer Erfolg in Großbritannien

Die Ausstrahlung von Blue Planet II hat ab Oktober 2017 in Großbritannien für großes Interesse gesorgt. Die einzelnen Episoden hatten jeweils mehr als 10 Millionen Zuschauer. Das Medienecho war enorm. Nun kommt die Naturdokumentation nach Deutschland.

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Sind Sonnenstürme Grund für die Pottwalstrandungen des Frühjahrs 2016?

von | Christian-Albrechts-Universität | Kiel | 22. August 2017

Pottwal-Strandungen sind an unseren Küsten ein seltenes aber vielbeachtetes Phänomen. Obwohl die Nordsee keinen Lebensraum für diese imposanten Meeressäuger bietet, kam es Anfang 2016 an der englischen, französischen, niederländischen und deutschen Nordseeküste zu 29 Strandungen. „Die Untersuchungen der Walkadaver ergaben, dass anscheinend keine der vielen bekannten Ursachen bei diesen Fällen zutrafen“, beschreibt Dr. Klaus Heinrich Vanselow vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) den Ausgangspunkt für seine Forschungen.

Walskelette im Museum | Wangerooge

von | | | 13. April 2017

Nationalpark-Haus Wangerooge Friedrich-August-Straße 18 Wangerooge 26486 Wangerooge mit vollständigen Skeletten von: Pottwal Physeter macrocephalus   Der 12,4 m lange männliche Pottwal war am 8. Januar 2016 zusammen mit einem anderen Pottwal auf Wangerooge entdeckt worden. Bei einer Sektion und Zerlegung durch den niederländischen Präparator Aart Walen und Team sowie zahlreichen Helfern wurden die Skelette der Tiere … Weiterlesen

Pottwal

von | | | 27. November 2016

Pottwal | Physeter macrocephalus | Walskelette in Museen und Ausstellungen

Berichte zu den gestrandeten Pottwalen

von | cetacea.de | Wittmund | 22. Mai 2016

Nachdem das (oberflächliche) Interesse an den Anfang des Jahres gestrandeten Pottwale in der Tagespresse abgeebbt ist, sind nun zwei lesenswerte Artikel in jüngst erschienenen Magazinen veröffentlicht worden. Die Fluke und die Zeitschrift „Natur- und Umweltschutz“ fassen die Geschehnisse zusammen und gehen dem Strandungsgeschehen auf den Grund.

Zeitschrift Fluke 1/2016
Zeitschrift Fluke 1/2016

Anfang Mai lag die in Emden produzierte Fluke in den Briefkästen der Abonnenten. Darin findet sich auf vier Seiten der Artikel „Pottwalstrandungen. Was wir wissen und nicht wissen“ von Dr. Chris Smeenk. Dieser Bericht stellt eine Aktualisierung und Zusammenfassung der nach wie vor aussagekräftigen Publikation von Chris Smeenk aus dem Jahr 1997 dar (SMEENK, C. (1997): Strandings of sperm whales Physeter macrocephalus in the North Sea: history and patterns in: T. G. JACQUES und R. H. LAMBERTSEN (Hrsg.): 67, Supplement. Verlag Royal Society of Natural Sciences of Belgium, Brussel, Belgium, S. 15-28). Wie üblich finden Walfreunde viele weitere interessante Berichte in der Fluke.

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Gestrandete Pottwale – Untersuchungsergebnisse von TiHo und GEOMAR

von | TiHo | Hannover | 23. März 2016

Große Mengen Plastikmüll in den Mägen gefunden – Umweltminister Habeck: „Das mahnt uns, verstärkt gegen Müll im Meer vorzugehen.“

Um die tonnenschweren Pottwale zu untersuchen, war schweres Gerät erforderlich. Foto: Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung
Um die tonnenschweren Pottwale zu untersuchen, war schweres Gerät erforderlich. Foto: Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Plastikmüll in Pottwalmägen

Bei der Untersuchung der in Schleswig-Holstein gestrandeten Pottwale sind große Mengen Müll entdeckt worden. Vier der 13 Wale hatten teils große Mengen Plastikmüll in ihren Mägen. Dies war zwar nicht der Grund für die Strandung und den Tod der Tiere, spiegelt aber die Situation auf dem offenen Meer wider. Tierärzte und Biologen vermuten, dass die besonders betroffenen Tiere große gesundheitliche Probleme durch die Reste des Mülls bekommen hätten. Das wurde bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse heute (23. März) im Multimar Wattforum in Tönning deutlich.

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