Tag des Ostseeschweinswals | Fischerei muss handeln

von Britta König | wwf | | 18. Mai 2018

Schweinswal

Angesichts des Internationalen Tags des Ostseeschweinswals am 20. Mai fordert der WWF einen besseren Schutz der bedrohten Meeressäugetiere. Höchstens 500 Schweinswale gibt es noch in der zentralen Ostsee und sie haben täglich mit Bedrohungen durch Fischerei und Lärmbelastungen zu kämpfen. Auch in der westlichen Ostsee ist ihr Bestand rückläufig. Kein einziges der ausgewiesenen Schutzgebiete stellt … Weiterlesen

Auf ein neues: Schweinswaltage in Wilhelmshaven

von Jan Herrmann | cetacea.de | Wittmund | 20. März 2018

Anfang April finden in Wilhelmshaven zum zweiten Mal die Schweinswaltage statt. Vom 5. April bis zum 8. April können Besucher sich über Schweinswale informieren, an vielen Veranstaltungen zum Thema Schweinswal teilnehmen und mit etwas Glück direkt an der Küste oder auf einer der Ausfahrten Schweinswale beobachten. Besonderer Höhepunkt ist ein Vortragsnachmittag mit internationalen Fachleuten.

Schweinswale und Schweinswaltage

Mit großem Erfolg wurden die ersten Wilhelmshavener Schweinswaltage im April 2017 durchgeführt. Seit einigen Jahren kommen im Frühjahr wieder vermehrt Schweinswale an die niedersächsische Küste und lassen sich dort sogar vom Ufer aus beobachten. Die ehrenamtlichen Naturbeobachter JadeWale protokollieren seit März 2016 auf ihrer Facebook-Seite Sichtungen von Schweinswalen und zeigen ihre Schweinswal-Portraits.

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Neues Warngerät schützt Schweinswale

von Tassilo Frhr. v. Leoprechting | BLE | Bonn | 20. März 2018

Beifangrate reduzieren, Artenvielfalt erhalten und gleichzeitig Wirtschaftlichkeit gewährleisten – das sind wesentliche Aspekte einer nachhaltigen Fischereiwirtschaft. In einem Forschungsprojekt wurde ein neuartiges akustisches Warngerät entwickelt und bereits erfolgreich erprobt. Dieses Warngerät reduzierte den Beifang von Schweinswalen in der ersten Testphase um 70 Prozent. In einer zweiten Phase erfolgt nun der Praxistest in der Nordsee und im Nordatlantik.

Vortrag Schweinswale

von | | | 9. März 2018

Schweinswal beim Auftauchen

Schweinswale – kleiner Wal in der Nordsee Schweinswale sind unsere heimischen Wale der Nord- und Ostsee. Das Wissen um das Leben der Schweinswale hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm vermehrt. Besonders erfreulich ist, dass wieder mehr Schweinswale an der niedersächsischen Küste zeigen. Was wissen wir über die Schweinswale? Wie lebt der kleine Wal in … Weiterlesen

Schiffsverkehr stört Schweinswale bei der Nahrungssuche

von Sonja von Brethorst | ITAW/TiHo | Hannover | 16. Februar 2018

Beeinflusst Schiffsverkehr das Verhalten von Schweinswalen? Unter anderem diese Frage stand am Anfang des Projektes „Auswirkungen des Unterwasserschalls der Offshore-Windenergieanlagen auf marine Säugetiere“, das ein internationales Forscherteam, gefördert unter anderem vom Bundesamt für Naturschutz, in dänischen Küstengewässern durchführt. Ergebnisse dieses Forschungsprojektes veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachmagazin „Proceedings of the Royal Society B“. 

Das Bundesamt für Naturschutz zeigt Sichtungskarten von Schweinwalen

von | BfN | Bonn/Vilm | 15. Dezember 2017

Langzeitbeobachtungen des BfN im Meer von 2001 bis 2016 jetzt online. Angebot informiert über Verbreitung geschützter Tierarten in deutscher Nord- und Ostsee

Bonn/Vilm, 15. Dezember 2017: Wo in deutschen Meeren kommen Schweinswale vor? Wo waren in den vergangenen Jahren in der Nord- und Ostsee die meisten Seevögel zu beobachten? Darüber geben seit heute Online-Karten umfassend und öffentlich Aufschluss. Sie basieren auf Langzeitdatenreihen, die im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) von zwei Forschungsinstituten erhoben wurden. Die Karten zeigen, wo Meeressäugetiere und 22 verschiedene Seevogel-Arten in den Jahren 2001 bis 2015 bzw. 2016 gesichtet wurden. Die zugrundeliegenden Daten können zudem als standardisierte Geodienste in Geoinformationssystemen genutzt und mit anderen Daten kombiniert werden.

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Die ersten Wilhelmshavener Schweinswaltage

von JAN HERRMANN | cetacea.de | Wittmund | 1. Dezember 2017

„Schaut auf den Jadebusen. Es ist die Zeit der Schweinswale“. Mit kräftiger Stimme sorgte der Walrufer für Aufmerksamkeit unter den Touristen am Wilhelmshavener Südstrand. Und das war wichtig, denn viel zu schnell übersahen die Passanten, was sich in unmittelbarer Nähe für ein Naturschauspiel bot. Die Walrufer wanderten den Südstrand entlang und luden vom 6. bis zum 9. April 2017 die Wilhelmshavener und Besucher zu den vielen Veranstaltungen über Schweinswale ein, die für lebendige Schweinswaltage sorgten. Nicht wenige hatten dabei das Glück, auch selbst einen Blick auf einen der kleinen Wale zu erhaschen.

Auftauchender Schweinswal vor Wilhelmshaven
Immer wieder Schweinswale in Sichtweite vom Ufer (Bild: J. Herrmann/Cetacea.de)

Die Rückkehr der Schweinswale

Nach der Jahrtausendwende ist auch die niedersächsische Küste in den Blick der Schweinswalforschung geraten. Mit dem MINOS-Projekt begannen die regelmäßigen Erfassungen der Bestände durch die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ursula Siebert (erst FTZ Büsum der Universität Kiel dann Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover) vor der niedersächsischen Küste, die dann im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz bis 2014 fortgesetzt wurden. Andere Untersuchungen, z.B. durch die Arbeitsgruppe um Dr. Frank Thomsen ergänzten das Bild.

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Erste SCANS III Ergebnisse: Walbestände sind stabil

von | tiho | Hannover | 3. Mai 2017

Für das Projekt „SCANS-III – Verbreitung und Populationsgröße von Walen im europäischen Atlantik“ zählte eine internationale Forschergruppe im Sommer 2016 Wale, Delphine und Schweinswale im europäischen Atlantik, um eine Aussage über die Größe der Populationen und die Verbreitung der Tiere treffen zu können. Insgesamt ermittelten sie etwa 1,5 Millionen Tiere. Für SCANS-III arbeiteten Wissenschaftlerinnen und … Weiterlesen

Warnsignale für Schweinswale

von | wwf | Kiel/Neumünster/Hamburg | 24. April 2017

Heute werden an schleswig-holsteinische Fischer, die die „Freiwillige Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und Tauchenten“ unterzeichnet haben, 1.500 sogenannte PALs (Porpoise Alert) ausgegeben. Sie sollen im Rahmen eines mehrjährigen Praxistests auf ihre Tauglichkeit und Verträglichkeit geprüft werden.