Strandungen und Sichtungen von Walen melden

von JAN HERRMANN | Cetacea.de | Wittmund | 20. Dezember 2017

Die Grundlage für einen erfolgreichen Walschutz in heimischen Gewässern ist das Wissen um das Vorkommen der Tiere. Es ist nicht einfach und sehr aufwändig Wale in einem Gewässer zu zählen. Sorgfältig geplante und mit viel Personalaufwand durchgeführte Zählungen können dann auch nur selten durchgeführt werden. Eine große Hilfe sind daher Sichtungsdaten und Meldungen von Strandfunden … Weiterlesen

JadeWale besuchen SOS–Dolfijn in Harderwijk

von | MicHi | Wilhelmshaven | 3. Juni 2016

Seit März 2016 gibt es die Facebook-Gruppe JadeWale, in der die Mitglieder Bilder und Sichtungsbeschreibungen von Schweinswalen im Jadebusen austauschen. Nachdem Mitglieder dieser Gruppe an der vergeblichen Rettung eines gestrandeten Schweinswals beteiligt waren hat diese Gruppe das Rehabilitationszentrum von SOS-Dolfijn in Harderwijk besucht und hinter die Kulissen geschaut. Lesen Sie hier den Bericht von MICHAEL HILLMANN.

Berichte zu den gestrandeten Pottwalen

von | cetacea.de | Wittmund | 22. Mai 2016

Nachdem das (oberflächliche) Interesse an den Anfang des Jahres gestrandeten Pottwale in der Tagespresse abgeebbt ist, sind nun zwei lesenswerte Artikel in jüngst erschienenen Magazinen veröffentlicht worden. Die Fluke und die Zeitschrift „Natur- und Umweltschutz“ fassen die Geschehnisse zusammen und gehen dem Strandungsgeschehen auf den Grund.

Zeitschrift Fluke 1/2016
Zeitschrift Fluke 1/2016

Anfang Mai lag die in Emden produzierte Fluke in den Briefkästen der Abonnenten. Darin findet sich auf vier Seiten der Artikel „Pottwalstrandungen. Was wir wissen und nicht wissen“ von Dr. Chris Smeenk. Dieser Bericht stellt eine Aktualisierung und Zusammenfassung der nach wie vor aussagekräftigen Publikation von Chris Smeenk aus dem Jahr 1997 dar (SMEENK, C. (1997): Strandings of sperm whales Physeter macrocephalus in the North Sea: history and patterns in: T. G. JACQUES und R. H. LAMBERTSEN (Hrsg.): 67, Supplement. Verlag Royal Society of Natural Sciences of Belgium, Brussel, Belgium, S. 15-28). Wie üblich finden Walfreunde viele weitere interessante Berichte in der Fluke.

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Gestrandete Pottwale – Untersuchungsergebnisse von TiHo und GEOMAR

von | TiHo | Hannover | 23. März 2016

Große Mengen Plastikmüll in den Mägen gefunden – Umweltminister Habeck: „Das mahnt uns, verstärkt gegen Müll im Meer vorzugehen.“

Um die tonnenschweren Pottwale zu untersuchen, war schweres Gerät erforderlich. Foto: Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung
Um die tonnenschweren Pottwale zu untersuchen, war schweres Gerät erforderlich. Foto: Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Plastikmüll in Pottwalmägen

Bei der Untersuchung der in Schleswig-Holstein gestrandeten Pottwale sind große Mengen Müll entdeckt worden. Vier der 13 Wale hatten teils große Mengen Plastikmüll in ihren Mägen. Dies war zwar nicht der Grund für die Strandung und den Tod der Tiere, spiegelt aber die Situation auf dem offenen Meer wider. Tierärzte und Biologen vermuten, dass die besonders betroffenen Tiere große gesundheitliche Probleme durch die Reste des Mülls bekommen hätten. Das wurde bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse heute (23. März) im Multimar Wattforum in Tönning deutlich.

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Walstrandungen – Interview mit dem NABU Meeresbiologen Dr. Kim Detloff

von | stepin | Bonn | 6. September 2010

Am 20.08.2010 meldete das Department of Conservation (DOC), dass 59 Grindwale an der Küste Neuseelands (Karikari Beach) gestrandet sind. Etwa 100 Helfer, darunter 40 Mitarbeiter des DOC und zahlreiche Freiwillige, versuchten die gestrandeten Tiere zu retten.  In den folgenden Tagen ging die Meldung rund um die Welt und zahlreiche Presse- und News-Ticker hielten die Öffentlichkeit über die neuesten Entwicklungen am Strand in der Nähe von Kaitaia auf dem Laufenden. Am 24.08.2010 konnten schließlich neun der gestrandeten Tiere wieder ins Meer gebracht werden und das DOC wertet die Rettungsaktion als Erfolg.

Screenshot Blog WeltneugierCetacea.de präsentiert hier ein Interview mit dem Meeresbiologen Dr. Kim Detloff, Referent für Meeresschutz beim Naturschutzbund Deutschland (NABU). Dieses Interview erschien in der Originalfassung beim Blog „Weltneugier. Erkundungsbericht“ und wurde freundlicherweise von der Stepin GmbH zur Verfügung gestellt. Wir danken für die Erlaubnis es hier wiedergeben zu können:

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TV-Tipp: Warum stranden Wale?

von Jan Herrmann | cetacea.de | Wittmund | 12. August 2007

Arte sendet eine zweiteilige Dokumentation, die sich tiefgehend mit der Strandung von Walen nach Marinemanövern auseinandersetzt Immer wieder kommt es zu rätselhaften Strandungen von Walen, bei denen große Gruppen von Tieren verenden. Warum haben sie die Orientierung verloren? Die italienische Meeresbiologin Antonella Servidio untersucht die These, dass es militärische Sonare sein könnten, die für die … Weiterlesen

Sonnenaktivität lässt Pottwale stranden

von Dieter Höfer | Dithmarscher Landeszeitung | Büsum | 6. April 2005

Bagger zieht am Pottwal

Büsumer Wissenschaftler untersuchen Strandungen der vergangenen 291 Jahre. Von Dieter Höfer Eigentlich haben sie in der Nordsee nichts verloren, doch schon seit Jahrhunderten verirren sich Pottwale immer wieder in dem für Ozeanbewohner recht flachen Wasser und müssen dort qualvoll verenden. Meist werden Umwelteinflüsse als Ursache dafür genannt, dass die riesigen Meeressäuger von ihren uralten Wanderwegen … Weiterlesen

Erneute Massenstrandungen von Walen und Delphinen nach Militärmanövern

von | Ocean Care | Wädenswil | 8. März 2005

OceanCare (Schweiz) sieht Zusammenhang zwischen Militärübungen und Strandungen und fordert, dass die NATO den Empfehlungen der EU, der IUCN (The World Conservation Union) und der Internationalen Walfang Kommission (IWC) Gehör schenkt. Vergangene Woche strandeten an Floridas Küste über 60 seltene Rauzahndelphine. Zeitgleich hatte ein U-Boot der US-Navy dort eine militärische Sonar-Übung durchgeführt. Ein Teil der … Weiterlesen

Lärmschutz für Wale: Silent Oceans

von | OceanCare | Wädenswil | 18. Januar 2003

Im Oktober 2002 hat die Schweizer Walschutzorganisation ASMS hat eine Silent Oceans Kampagne zum Schutz der Wale vor dem zunehmenden Lärm in den Weltmeeren gestartet. Bis Mai werden Unterschriften unter einer Petition gegen hochleistungsfähige Sonarsysteme gesammelt.

Silent Oceans KampagneDie Informationen, dass Lärm das Leben der geräuschempfindlichen stark beeinflussen kann, häufen sich. Bei zwei Strandungsereignissen der letzten Jahre, den Strandungen vor Bahamas und den Strandungen vor den Kanarischen Inseln, sind akustische Belastungen Ursache für Schädigungen des Gehörs und angrenzender Hirnregionen. Darauf deuten Ergebnisse der pathologischen Untersuchungen hin, die an den gestrandeten Tieren durchgeführt worden sind.

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Massenstrandung von Schnabelwalen

von | | Kanarische Inseln | 25. September 2002

Auf den Kanarischen Inseln sind mehrere Schnabelwale gestrandet. Stehen zeitgleich stattfindende NATO Marine Übungen im Zusammenhang mit den Strandungen? Nach Meldungen der Society for the Study of Cetaceans in the Canary Archipielago (SECAC) sind am Dienstag, dem 24. September mindestens 12 Schnabelwale (darunter Ziphius cavirostris, Mesoplodon densirostris und Mesoplodon europaeus) an den Küsten der Kanarischen … Weiterlesen