Ueber einen bei Sylt gestrandeten Blauwal (Balaenoptera Sibbaldii J. E. Gray)

von | | | 15. Februar 2010

Am 26. Juni 1881 bemerkten die Leute des Zollkreuzers „List“ zwischen den Inseln Sylt und Föhr einen langen, dunkeln Gegenstand. Es schien ihnen ein gestrandetes Boot zu sein. Als sie aber näher kamen, erkannten sie, dass es ein lebendiger Wallfisch war, der nicht weiter schwimmen konnte, weil er mit dem Bauche auf eine Sandbank, den sogenannten Linsand, gerathen war. Da das Meer gerade ebbte, als er sich festschwamm, so ragte sein Körper nach und nach immer höher über das Wasser.