Norwegen beginnt Jagd auf Wale

von | wdcs | München | 2. Mai 2008

Die kommerzielle Walfangsaison hat in Norwegen begonnen, der erste Wal wurde erlegt. Trotz sinkender Nachfrage für Walfleisch dürfen bis zu 1052 Nördliche Zwergwale getötet werden. Diese von der norwegischen Regierung selbst auferlegte Fangquote hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt und steht im Widerspruch zu dem international gültigen kommerziellen Walfangverbot.

Erreicht wurde diese Fangquote in den vergangenen Jahren jedoch nicht. In den Fangsaisonen 2006 und 2007 lag die tatsächliche angelandete Zahl harpunierter Zwergwale jeweils bei weniger als 600 Tieren. Im Jahr 2006 wurde die Jagd sogar für drei Wochen ausgesetzt, weil die Walfänger ihre Ware von den bereits erlegten Tieren nicht absetzen konnten.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 1. Mai 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 1. Mai 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 1. Mai 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. mongabay.com berichtet, dass Forscher eine neue Flussdelfinart Inia boliviensis entdeckt haben. Die norwegischen Walfänger haben am Mittwoch den ersten Zwergwal aus der Jahresquote von 1052 Tieren erlegt (Reuters). Der vor einem Jahr vor Neuseeland gefangene und … Weiterlesen

Wale und Delfine im Mittelmeer stark bedroht

von | wdcs,oceancare,tethys | München, Wädenswil | 29. April 2008

Naturschutzorganisationen bilden eine Allianz zum Schutz der Meeressäuger in der Mittelmeerregion

Viele Küstenbewohner und Touristen wissen nicht, dass rund 15 verschiedene Arten von Walen und Delfinen im Mittelmeer auftauchen, acht davon regelmässig. Zunehmende menschliche Aktivitäten gefährden diese Tiere immer stärker. Das Überleben von vier Arten ist auf Messers Schneide. Bereits akut vom Aussterben bedroht ist die Population der Orcas in der Strasse von Gibraltar.

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Delfine: Wunderheiler mit Flossen oder schwimmende Goldesel?

von | WDCS | Hamburg | 24. Januar 2008

Delfintherapie hat Konjunktur. Doch hinter der oftmals als Wundertherapie für geistig und körperlich behinderte Kinder dargestellten Methode verbergen sich meist wenig mehr als die kommerziellen Interessen von Delfinarien. Dies ist das Fazit einer in Hamburg von der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vorgestellten Studie zur tiergestützten Therapie mit Delfinen. Wissenschaftlich haltbare Beweise, dass die Therapie mit den durch „Flipper“ berühmt gewordenen Sympathieträgern besser als andere Therapien wirken, sind nicht erbracht.

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Wal und Mensch Preisrätsel

von | Cetacea.de | Wittmund | 22. Januar 2008

Für alle Besucher von Cetacea.de gibt’s wieder Gelegenheit zum Rätseln. Die Preise wurde von der Walschutzorganisation WDCS zur Verfügung gestellt. Zu gewinnen sind das Buch "Wale und Delfine der Welt" von Mark Simmonds und die Audio-CD "Walstimmen" von Wolfgang Tins. Es gibt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen und das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt. Die Menschheit ist … Weiterlesen

Weckruf: Artenschützer appellieren an die Regierungen der Mittelmeer- und Schwarzmeer-Anrainerstaaten

von | WDCS | Dubrovnik/München | 25. Oktober 2007

Bei der dritten Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer werfen Artenschützer den Regierungen Tatenlosigkeit vor.

ACCOBAMSHeute, am vierten und gleichzeitig letzten Tag der Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer (ACCOBAMS), richteten Artenschützer einen dringlichen Appell an die Regierungen der Anrainerstaaten. Ihrer Ansicht nach haben es die Vertragsstaaten bis zum heutigen Tag versäumt, das ambitionierte Schutzabkommen und die von den Staaten selbst getroffenen Beschlüsse umzusetzen.

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Neue Wal- und Delfinschutzgebiete im Mittelmeer und Schwarzen Meer gefordert

von | wdcs | München | 6. März 2007

Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS begrüßt Initiativen für die Einrichtung neuer großer Wal- und Delfinschutzgebiete im Mittelmeer und im Schwarzen Meer

WDCSWer Wale und Delfine schützen will, muss ihren Lebensraum schützen, macht Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS Deutschland, deutlich und verweist auf die Empfehlungen des Wissenschaftsausschusses des regionalen Schutzabkommens ACCOBAMS (Abkommen zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer). Wichtige Nahrungs-, Fortpflanzungs- und Aufzuchtsgebiete von Finn-, Pott- und Cuvier-Schnabelwalen, Schwertwalen sowie Großen Tümmlern, Gemeinen Delfinen und Schweinswalen sollen vor zunehmender Industrialisierung und Meeresverschmutzung bewahrt werden.

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44 tote Delfine angeschwemmt

von | wdcs | München | 21. Januar 2003

Jährliches Delfin-Massensterben im Atlantik als Beifang der europäischen Fischereiflotten geht weiter.

WDCSDer WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society, liegen Informationen vor, dass allein in den letzten zwei Wochen 44 tote Delfine an die Küsten Südwestenglands angespült wurden. 33 weitere tote Delfine waren bereits im Dezember aufgefunden worden. Die Körper weisen Verletzungen von Fischernetzen auf und sind nur die Spitze des Eisbergs der jährlichen Beifangopfer der winterlichen, meist französischen Hochseefischerei auf Barsch, Makrelen und Thunfisch mit Schlepp- aber auch Stellnetzen.

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Schutz für Wale und Delfine, der nicht an nationalen Grenzen Halt macht

von | | | 16. September 2002

Die 7. Vertragsstaatenkonferenz zur Bonner Konvention findet vom 18. – 24. September 2002 statt. Die WDCS berichtet über die Bedeutung dieses Abkommens und unterstützt die von Australien eingebrachten Vorschläge. München, 16. September 2002 – Am Mittwoch, 18. September 2002, beginnt die 7. Vertragsstaatenkonferenz zur Bonner Konvention. Dieses 80 Mitgliedsstaaten umfassende internationale Übereinkommen befasst sich mit … Weiterlesen

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