Walskelette im Museum | Wilhelmshaven

von | | | 16. September 2015

UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Wilhelmshaven Südstrand 110b 26382 Wilhelmshaven mit vollständigen Skeletten von: Pottwal,  Physeter macrocephalus Weißschnauzendelphin,  Lagenorhynchus albirostris Gemeiner Delfin,  Delphinus delphis Schweinswal,  Phocoena phocoena Ausserdem befinden sich Barten, ein Schweinswalschädel und einzelne Knochen in der Ausstellung. Pottwal auf Augenhöhe Der Pottwal, der am 4. November 1994 vor Baltrum gestrandet war steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Das Skelett ist … Weiterlesen

ECS-Konferenz: Die unbekannten Delphine des Nordatlantiks

von | cetacea.de | Stralsund | 22. März 2010

Sie leben vor unserer Haustür, sind aber noch weitgehend unbekannt: Der küstennah vorkommende Weißschnauzendelphin und der auf dem offenen Meer zu findende Weißseitendelphin. Ein ECS Workshop hat mit über zwanzig Beiträgen den aktuellen Forschungsstand zusammengetragen und Aussicht auf zukünftige Bemühungen gegeben.

Ozeaneum in Stralsund - Gastgeber für die ECS Workshops

Zur Einleitung hat Carl Kinze (Wal und Mensch Gast 2004) die Erforschungsgeschichte dargestellt. Er hat darüber berichtet wie in der Zeit vor 1846 Weißschnauzendelphine für Große Tümmler oder Gemeine Delphine gehalten wurden. 1846 wurde der Weißschnauzendelphin dann gleich zwei mal fast zeitgleich beschrieben. Mit kleinem Vorsprung durch Edward Gray an einem Tier, dass vor Great Yarmouth (UK) gefangen wurde und kurz hinterher von Daniel F. Eschricht als Delphinus ibsenii von der Westküste Dänemarks. Carl Kinze hat dargelegt, wie sich Falschmeldungen, etwa die eines knapp unter drei Meter langen “Schweinswals”, der in Wirklichkeit ein Weißschnauzendelphin war, in der Populärpresse halten, indem wieder und wieder voneinander abgeschrieben wird.

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