Den Walen wird´s zu heiß

von | wwf | Frankfurt | 19. Juni 2008

Zum Auftakt der 60. IWC in Santiago de Chile (23.-27. Mai) präsentiert der WWF eine Studie und zeigt wie der Klimawandel viele Meeressäuger auf der Südhalbkugel bedroht.

WWF Vor Beginn der 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC vom 23. bis 27. Juni in Santiago de Chile schlägt der WWF in einer neuen Studie Alarm: Der fortschreitende Klimawandel gefährdet viele ohnehin bereits bedrohte Walarten zusätzlich. Besonders betroffen sind wandernde Walarten der südlichen Erdhalbkugel, die in Kaltwasserregionen ihre wichtigsten Nahrungsquellen haben. „Die Wale in den südlichen Ozeanen trifft der Klimawandel genauso stark wie die Eisbären am Nordpol“, sagt WWF-Walexperte Volker Homes. „In 35 Jahren wird ihr Lebensraum um bis zu ein Drittel geschrumpft sein, und sie werden für weniger Futter immer weitere Strecken auf sich nehmen müssen.“ Selbst wenn alle anderen Bedrohungsfaktoren gestoppt würden, werde ein ungebremster Klimawandel viele Wale das Leben kosten.

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Walfleisch: Trotz Verbot reger Handel

von | pte | London | 3. Juni 2008

Nachfrage nach Walfleisch in Island und Norwegen gering

Isländische und norwegische Unternehmen haben begonnen, 60 Tonnen Walfleisch von der Fangsaison 2006 nach Japan zu exportieren, berichtet BBC-Online. Für Umweltorganisationen ist dies ein Schritt in die falsche Richtung, denn damit werde der Grabenbruch zwischen Walfangnationen und Gegnern nur noch größer. Das Argument Norwegens und Islands, wonach Walfang deshalb nötig sei, weil im eigenen Land die Nachfrage nach dem Produkt so groß sei, werde damit zerstreut, meint Sue Lieberman, Walfang-Expertin beim WWF.

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Hoffnung für die Amazonas-Delfine?

von | wwf | Frankfurt | 12. März 2008

Umfassende Flussdelfin-Zählung belegt eine Verbreitung in allen geeigneten Flüssen

Nach sieben aufwändigen Forschungsexpeditionen stehen die Ergebnisse der bislang weltweit größten Flussdelfin-Zählung fest: Insgesamt registrierten vom WWF finanzierte Forschungsteams in Südamerika über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren 3.188 Exemplare der gefährdeten rosa und grauen Amazonas-Flussdelfine. WWF-Experte Petr Obrdlik: „Wir sind sehr erleichtert, dass wir trotz Wasserverschmutzung, Jagd und dem Bau riesiger Wasserstraßen und Dämme noch in allen geeigneten Verbreitungsgebieten beachtliche Populationen gefunden haben.“ Alles in allem schätzt man den Bestand der Amazonas-Flussdelfine auf mehrere zehntausend Tiere.

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WWF startet Schweinswal-Kampagne

von | wwf | Hannover | 9. August 2001

Schweinswal

Der WWF Deutschland hat am 8. August eine neue Kampagne zum Schutz der Schweinswale vorgestellt. Nach einer vom WWF herausgegebenen Studie Frische Fische – tote Wale (PDF) ertrinken jährlich durchschnittlich 7500 Schweinswale in den Stellnetzen dänischer, britischer und schwedischer Fischer, die in der zentralen und südlichen Nordsee ausgelegt werden. Diese hohe Zahl, zu der wahrscheinlich … Weiterlesen

Sterben Blauwale bald aus?

von H-J Mägert | cetacea.de | Hannover | 23. Juli 2001

Blauwal

Der Blauwal (Balaenoptera musculus) – das größte Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat – läuft Gefahr, aufgrund der globalen Erwärmung für immer aus den Weltmeeren zu verschwinden. Vor einem Jahrhundert lebten noch rund 300.000 dieser beeindruckenden Tiere – die Mehrheit (ca. 250.000) davon in antarktischen Gewässern. Heute hingegen existieren – haupsächlich infolge starker Bejagung – nur noch weniger als 5000 Blauwale.

Nordkap ohne Nordkaper

von WWF | | Frankfurt | 27. Juni 2000

Nordkaper, Eubalaena glacialis

Die Umweltorganisation WWF legte heute einen Besorgnis erregenden Bericht über die weltweit am stärksten bedrohte Wal-Art, die Nordkaper vor. Weniger als 1000 Exemplare der bis zu 18 Meter langen Glattwale leben noch in den Gewässern der Nordhalbkugel, und das, obwohl die Jagd auf Nordkaper seit 1935 weltweit verboten ist.