Weekly Whale News

Es gab mal eine Zeit, da wurden auf Cetacea.de tatsächlich wöchentlich neue Nachrichten zu Walen und Delphinen veröffentlicht. Da war das Internet noch jung und das Angebot an Walnachrichten rar. Mittlerweile gibt es an jeder Ecke Nachrichten von gestrandeten Walen, seltenen Sichtungen oder neuen Projekten. Die Suchmaschinen helfen gerne.

Als ehrenamtlich und nicht kommerziell arbeitende Redaktion können und wollen wir das weltweite Geschehen nicht mehr abbilden. Wir beschränken uns daher heute auf ausgewählte Nachrichten insbesondere aus der Walforschung und bemühen uns durch ergänzende Fachliteratur oder Karten einen Mehrwert zu erzeugen. Wer hier beitragen will, ist herzlich willkommen.

Hier sind alle Beiträge auf Cetacea.de in absteigender chronologischer Reihenfolge gelistet. Sie können auch nach speziellen Themen in den Kategorien Walfang, Walforschung, Walschutz, Whale Watching, Wal und Kunst, Delphinarien oder Fischerei suchen.

Indopazifische Große Tümmler: Mit den meisten „Likes“ zur größten Nachkommenschaft

Nicht Gruppentreue oder Alter sind bei männlichen Indopazifischen Großen Tümmlern der Weg zum Fortpflanzungserfolg, sondern starke Freundschaften mit männlichen Artgenossen. Je besser Männchen sozial integriert sind, desto mehr Nachkommen zeugen …
>>> WEITERLESEN

Ein gestrandeter Buckelwal in der Kirche

In der Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen wird vom 5. März bis zum 6. April, die lebensgroße Skulptur eines gestrandeten Buckelwales gezeigt. Der israelische Künstlers Gil Shachar hat mit Hilfe eines Abdruckes eines in Südafrika gestrandeten Buckelwales ein beeindruckendes Kunstprojekt erschaffen. Um das Cast Whale Project gibt es ein tolles Veranstaltungsprogramm mit Themen aus Kultur, Naturwissenschaft und Umweltschutz, das interessierte Menschen nach Dülmen einlädt.
>>> WEITERLESEN

Aufwind für den Schutz von Schweinswalen in der Ostsee

Mit einer neuen EU-Verordnung werden in Schutzgebieten der Ostsee-Anrainer Deutschland, Dänemark, Schweden und Polen Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Schweinswale der zentralen Ostsee umgesetzt. Fachliche Unterstützung haben das Bundesamt für Naturschutz und das Thünen-Institut für Ostseefischerei geleistet.
>>> WEITERLESEN
Rücken eines Buckelwals im Wasser, weit hinten Landmasse der Äußeren Hebriden

WWF: Wandernde Wale sind weltweit gefährdet

Fischerei, Schifffahrt, Lärm-, Plastik- und Schadstoffbelastung machen die Wanderwege von Walen zu tödlichen Hindernisparcours. Dies geht aus einem Bericht des WWF und wissenschaftlichen Partnern hervor. Erstmals visualisiert der Bericht die Satellitenaufzeichnungen der letzten 30 Jahre von über 800 besenderten Walen weltweit und zeigt ein erstaunlich dramatisches Bild der verschiedenen Bedrohungen, denen die Wale in ihren Lebensräumen und auf den Wanderwegen ausgesetzt sind.
>>> WEITERLESEN
Toter Schweinswal auf Sektionstisch

Wie sich Munitionssprengungen auf Schweinswale auswirken

Im Vorfeld des Nato-Manövers „Northern Coasts“ hat die Bundeswehr Ende August 2019 im Meeresschutz- und NATURA 2000 Gebiet „Fehmarnbelt“ Kriegsmunition gesprengt. Während des Manövers wurden weitere Fliegerbomben ohne Schallschutz zur Explosion gebracht. Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hat den Auftrag bekommen, die vermehrt verendeten Schweinswale zu untersuchen und hat jetzt die Untersuchungsergebnisse veröffentlicht.
>>> WEITERLESEN

IUCN: Wale im Mittelmeer stärker gefährdet als bisher vermutet

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat heute eine neue Einstufung der Wal- und Delfinbestände im Mittelmeer bekannt gegeben: Zehn Subpopulationen gelten ab sofort als entweder „stark gefährdet“ oder „vom Aussterben bedroht“. Finnwale gelten demnach neuerdings aufgrund eines deutlichen Bestandsrückgangs als „stark gefährdet“. Diese Änderungen werden in die von der IUCN geführten Roten Liste aufgenommen, die die weltweit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten aufführt und kontinuierlich aktualisiert wird.
>>> WEITERLESEN

Vor hundert Jahren: Schwertwaljagd im Hamburger Hafen

Im November 1921 versprengte ein heftiger Sturm ein Schwertwalweibchen in die Elbe. Der Wal passierte Hamburg und wurde dann Opfer einer Jagdgesellschaft aus Fliegenberg. Nach seinem Tod wurde der Schwertwal zur Sensation und lockte tausende Menschen an.
>>> WEITERLESEN

Jahrestagung 2021 über Wirbeltier-Paläontologie: Wale-relevante Beiträge

Die Gesellschaft für Wirbeltier-Paläontologie (Society of Vertebrate Paleontology, SVP) hielt am 1. bis 5. November 2021 ihre 81. Jahrestagung ab. Wie im Vorjahr, fand sie coronabedingt nur virtuell statt, also online. Aber wie immer, gab es zahlreiche Beiträge von Forschern aus unterschiedlichsten Ländern, die „Werkstattberichte“ über ihre Arbeit in Form von Vorträgen oder Postern vorlegten.
>>> WEITERLESEN

Der Schweinswal ist das Tier des Jahres 2022 der Deutschen Wildtier Stiftung

Es gehört zu den Höhepunkten von Strandurlauben auf Amrum oder Angelausflügen auf der Ostsee: Plötzlich pflügt eine dreieckige Finne durch das dunkle Wasser, manchmal eine zweite. „Delfine“, rufen die Kinder …
>>> WEITERLESEN

Neue Schnabelwalart beschrieben: Mesoplodon eueu

Bisher waren vor allem männliche Wissenschaftler der westlichen Welt Namensgeber von Walen. Aber diese Tradition wird sich bald ändern, denn eine neu entdeckte Walart wird einen indigenen Namen und den …
>>> WEITERLESEN

Moby Dick aus dem All: Wale zählen auf Satellitenbildern

Moderne Weltraumtechnologie in Verbindung mit künstlicher Intelligenz hilft bedrohte Großwale besser schützen: Der neue Service „SPACEWHALE“ nutzt einen eigens entwickelten Algorithmus, um auf Satellitenbildern automatisch Wale zu erkennen und ihren …
>>> WEITERLESEN

Wie sich Cuvier-Schnabelwale und Rundkopfdelfine ihre Beute aufteilen

Was macht der Wal in der Tiefe? Wo früher Wale erlegt wurden, um Mageninhalte zu studieren, wird heute mit raffinierter Kombination verschiedener Techniken Licht ins Dunkel der Tiefsee gebracht. Ein internationales Forscherteam hat sich mit dem Nahrungserwerb von Rundkopfdelfinen und Cuvier-Schnabelwalen vor den Azoren beschäftigt. Die Studie von Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden und Deutschland unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ist jetzt in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.
>>> WEITERLESEN