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Palaeocetologie - Fossile Wale
In den Büchern findet sich meist ein lapidarer Hinweis: Die Vorfahren der heutigen Wale gingen vor etwa 50 Millionen Jahren vom Land wieder zurück ins Wasser. Dass dieser Prozess nicht an einem sonnigen Wochenende im Eozän geschehen konnte, wird jedermann deutlich sein.
Hier bei Cetacea.de haben wir das Glück, dass Johannes Albers sich nicht mit diesem Satz zufrieden gegeben hat. Er hat sich intensiv mit der Entwicklungsgeschichte der Wale auseinandergesetzt und berichtet uns in der Rubrik Palaeocetologie - Fossile Wale
von einzelnen Funden, die zum Teil sogar in Deutschland besucht werden können.
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Die frühen Urwale Indopakistans
Ein Überblick über die wichtigsten Formen und ihre Erforschung -
Deutschland holt alte Ägypter: Protocetus, Eocetus und Co..
Deutsche Wal-Paläontologie in Ägypten zu Beginn des 20. Jahrhunderts -
Walfisch oder Königsechse
Die Erforschungsgeschichte des Basilosaurus -
Die Wale von Linz in Österreich
Geschichte ihrer Erforschung -
Walkopf in der Kohlenwäsche
Der Patriocetus in Essen und seine Geschichte -
Der Zahnwal in der Tabakstadt
Eosqualodon und seine Evolutionsstufe -
Der Reiter auf dem Haizahn
Zur Erforschungsgeschichte von Squalodon -
Eurhinodelphis & Co.
Wale mit Speerschnauze -
Die grotesken Walrosswale von Peru: Odobenocetops
Die Walrosswale setzen allen früheren Entdeckungen die Krone auf. -
Ein Abriss über die fossilen Bartenwale
Im Laufe ihrer Evolution verloren Bartenwale (Mysticeti) die Zähne und ersetzten sie im Oberkiefer durch Barten. -
Bartenwale mit Zähnen
Paläontologisch zählt man zur Unterordnung der Bartenwale (Mysticeti) auch Tiere, die gar keine Barten hatten, sondern ein Gebiss
Die Kopfabbildung zeigt das Modell eines Eurhinodelphiniden im Bachmann-Museum Bremervörde.
Angefertigt von Ulrich Schliemann. Foto: Johannes Albers.
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© 1996-2010 Cetacea.de | J. Herrmann - http://www.cetacea.de - Freitag, 03. September 2010
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Johannes Albers aus Essen studierte Germanistik und forschte in seiner
Magisterarbeit über deutsche Walfangliteratur der 30er Jahre. Später schrieb er für Greenpeace Japan und wurde in Neuseeland publiziert. Er fertigte Sichtungsprotokolle bei der Wal- und Delphinbeobachtung vor Gomera (Kanarische Inseln) an und beteiligte sich an einer geologischen Exkursion in die Niederlande, wo er mit Erfolg Walfossilien suchte. In Ägypten bereiste er die berühmten Fundgebiete des Mokattam und Fayum. Seine eigene Sammlung fossiler Walknochen wurde bereits mehrmals ausgestellt, so 1999 in
Berlin.
Als Vortragsreferent trat Johannes Albers u.a. in Hamburg und Bayern, Köln und Berlin auf. 2002 war er der Greenpeace-Beobachter auf der UNEP-Konferenz in Bonn zum
Schutz wandernder Tierarten. Er ist Mitglied im Fachbeirat Meere von Greenpeace Deutschland und in der European Cetacean Society.